Anblasen unter der Zoobrücke Köln

Gestern waren wir ja zu dritt in Sachen Altauto unterwegs. Und es ergab sich die günstige Gelegenheit, da wir eh in der Gegend waren, in Köln vorbeizusehen. Da war unter der Zoobrücke Anblasen.

Das war an der Stelle, an der das traditionelle Kölner Motorhaubensitzen stattfindet. Nachdem wir uns erst einmal bei der Anfahrt verfranst hatten, verließen wir uns auf Ansgards Navi. Tolles Gerät, wollte uns mitten durchs Messegelände lotsen. Schade, daß da Tore davor sind.
Letztendlich fanden wir den Weg. Klasse Effekt, als wir ankamen. In Köln kennt man meine Autos nicht so. Gerade angekommen bildete sich erst einmal eine Menschentraube ums Auto.

Ich hatte ehrlich gesagt mehr Autos erwartet. Aber das sind wohl alles Schönwetterfahrer. Aber ein paar Karren waren dann doch gekommen.

Es gab Musik, einen Grill für Selbstgriller etc. – war schon ganz ordentlich organisiert. Wir hatten trotzdem zu schnell Hunger, also fuhren wir zum Mäkkes. Einmal verkehrt abgebogen und man macht eine große Stadtrundfahrt in Köln. Die Stadt hat etwas Sympathie bei mir eingebüst. Auf der Fahrt begegneten wir einem verrotteten 5er Beamer Kombi. Hinten auf der Heckscheibe ein Aufkleber. Ich las zuerst: „Was man essen kann, kann man auch ficken“. Ich konnte es nicht glauben, also nochmals hinterher. Letztendlich stand da „Was kann ich für Euere Welt?“. Ich mache mir ernsthaft Gedanken darüber, was ich zu jener Freud?schen Fehlleistung gekommen bin…

Letztendlich kamen dann doch noch ein paar Bekannte unter die Zoobrücke und es gab diversen Altblech-Smalltalk.

Skuril war auch ein Opel P2 Kustom, der noch auftauchte. Hintere Stoßstange fest mit dem Fahrzeuch verschweißt.

Auch – nun sagen wir mal außergewöhnlich – die liegenden Käferscheinwerfer in den vorderen Kotis.

Und das Ganze mit H-Kennzeichen. Es gibt noch gute Prüfer.

Wir blieben nich allzulange, hatten ja noch die Fahrt nach Mainz vor uns. War aber ein netter Abschluß unseres Roadtripps.

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