Armaturenbrettspinnereien

Gestern kam das Kupferbild endlich mit der Post.

Kupferbild

Es war ja schon etwas Pokerspielen, denn ich wusste ja nicht, wie das Kupferblech da aufgebracht wurde, ob es sich lösen lässt, oder ich das Brett dahinter vielleicht sogar mitverwenden kann. Wir erinnern uns – eigentlich war da noch ein Brett dahinter.

Kupferbild

Das hat der eBay Verkäufer weggelassen, damit wir auf eine Länge knapp unter 1,20m kommen. Übrig geblieben ist nur noch eine flache Hartfaserplatte mit Kupferblech darüber.

Kupferbild

Das Kupferblech ist nur an den umgelegten Kanten festgeklebt, das lässt sich problemlos ablösen.

Kupferbild

Bingo! So habe ich mir das erhofft. Ich kann also eine Unterkonstruktion bauen und dann das Kupferblech da drüberziehen. So soll das dann aussehen:

Armaturenbrett

Allerdings nicht nur eine Platte, das Ganze soll einen Rahmen bekommen. Die Kupferplatte schräg und eine Art Sonnenschutz obendrüber.

Skizze

Die Skizze jetzt nicht maßstäblich nehmen, das dient nur zur Veranschaulichung des Aufbaus. Eigentlich soll das alles aus Blech werden, möglichst mit runden Kanten. Wie ich das hinbekommen soll, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Ich mach es wie immer. Die Ideen kommen beim Bauen…

11 thoughts on “Armaturenbrettspinnereien

  1. Wunderhübsch! Du solltest das Kupferrelief aber vorher schwarzmatt anblasen oder mit der Rolle anfusseln…

    By the way: Wann wird dieser blöde Rod endlich fertig, damit wieder interessante Projekte in die Werkstatthölle einziehen?

  2. Für Runde Formen würde mir spontan MDF einfallen. Das lässt sich leicht fräsen,feilen,… und nach dem Spachteln und Versiegeln auch super lackieren oder sogar postern

  3. Irgendwie find ich die Komposition noch nicht optimal. Mit dem Riesen-Kombiinstrument gehen jede Menge Details des Reliefs unter und das Markante einer Stadtsilouette geht verloren. Sowohl Tacho als auch Stadtansicht find ich super, aber zusammen wirkt das so irgendwie nicht.

    Fände es besser, wenn die Instrumente irgendwie in die Ansicht integriert würden. Evtl. ein flacher Bandtacho und nur kleine Zusatzrundinstrumente?

  4. Auch wenn ich weiß, dass der Chef-Fussler in geschmacklichen Fragen meist einen feuchten ‚%?*!°>&!}§ auf gut(gemeint)e Ratschläge seiner Blogleserschaft gibt (und erst recht, wenn diese Ratschläge schon VOR einer Umbaumaßnahme kommen) und damit überwiegend goldrichtig liegt, schließe ich mich diesmal Ferdi an, was die Kombination Ford-Tacho und Kupferstich angeht.

    Ich würde allerdings das Kombi-Instrument in den Framo schrauben – egalkarls Idee mit ’ner T3-Motorklappe scheint doch ganz brauchbar, wenn man denn für schmalen Taler an sowas rankommt. Und ins Euro-Rod-Konzept passt sie auch. Da dann die Ford-Einheit mittig reingedonnert, außenrum mit etwas Fussel-Nippes garniert (wobei nacktes, patiniertes Blech hätte auch was) – fertig.
    Das Hamburg-Kupfer-Dingens gehört zu Brokat-Stoff, Porno-Sitzen, Vinyl-Dach und Hammerschlag-Kirmes-Lackierung irgendwo in die Leiche getackert. Passt dort wie Arsch auf Eimer. Meine subjektive Meinung.

    Naja, wird ja sowieso am Ende wieder ganz anders – lass mich einfach mal überraschen. 😀

  5. Wenn du den Kupferstich nimmst, dann muss der Tacho nach links, sonst nimmt der zuviel davon weg. Oder eben nur kleine einzelne Instrumente da reinsetzen.

  6. Hallo KLE

    Schonmal drüber nachgedacht den Teil den du aus dem Kupferstich rausschneiden musst um den Tacho einzubauen weiter verwendest?
    Vielleicht lasst der sich ja so bearbeiten das er von vorn auf die Tachoblende aufgesetzt werden kann.
    Dann hättest du den Ford Tacho komplett erhalten und nicht zu viel vom Kupferstich verloren.

    Hoffe mich halbwegs verständlich ausgedrückt zu haben.

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