Dann ma weiter mit der Nasen-OP

Gut, Idee stand, nun mal die Umsetzung austüfteln. Einen fertigen Passatnasenverlängerungssatz gibt es nicht. Begonnen habe ich mit dem „Ausputzen“ der Haubenpartie, die aufgesetzt werden sollte – sprich die Verstrebungen, die nicht so hoch sind, entfernen. Ging mit der Millimeterscheibe auf der Flex ganz gut, auch wenn ich mit der schmorenden Dichtmasse die Werkstatt ziemlich eingenebelt habe. Den hinteren Rand habe ich etwas gekürzt, um eine gerade Kante zu haben und weil die Haube am hinteren Rand etwas nach oben gebogen ist – das würde nicht passen.

Aufgelegt und – jo, das könnte was werden…

Kommen wir zum Hauptproblem: Die Seitenteile. Das war mein Angstgegner bei der Geschichte – wie löst man das? Ich hatte eine große Pappe dabei und dachte mit dem Konturenlineal zeichne ich das an. Aber da das nicht auf die komplette Länge reicht, war das keine gute Idee. Ich hab die untere Kante letztendlich an der abgeschnittenen Kante der seitlichen Reststücke angehalten und da abgezeichnet. Die Nase hatte dazu zu wenig Formstabilität. Weggeschnitten und dann die obere Kante am Objekt angezeichnet, ebenfalls weggeschnitten – ja, genau so ein Blech brauche ich.

Also dieses Stück Pappe brauchte ich 2x in Blech. Ich habe sie aus 2mm Blech genschnitten. Leider hatte ich nur ein Reststück, was mich aber nicht gehindert hat, mußte ich eben zwischendrin mal ansetzen. 2mm Blech, weil sich das beim Schweißen nicht so verzieht.

Brauchen wir 2 Blechstreifen unten und oben als Festnietkante. Wir wollen ja im Konzept bleiben. Untere Kante: Wieso eigentlich nicht auf die Reststücke schweißen, die links und rechts eh Abfall sind? Gesagt, getan. Eingespannt, angehalten, gib ihm!

Die zweite Kante läuft etwas anders, da habe ich mit Reststücken gearbeitet. Ich muß echt mal wieder Blech einkaufen gehen, mit blankem, neuem Blech arbeitet es sich eindeutig leichter, als mit diesen aus Schlachtern getrennten Blechen.

Blechstreifen angesetzt mit nem Punkt fixiert und dann immer zum nächsten Punkt beigezogen und dann wieder nen Punkt.

Natürlich hat sich die Resthaube verzogen, was mich aber nicht stört, bei dem schmalen Streifen, der übrig bleibt, zieht sich das mit den Nieten bei. Man kann die Form jetzt schon erahnen.

Als alles verschweißt war, die Überstände einfach weggeschnitten und die Verstrebungen vom unteren Teil entfernt.

Time to test it.

Es is an manchen Ecken leicht schepp, die Annietkante muß ich noch etwas grader beischneiden, aber insgesamt überzeug mich das Ergebnis.

Fehlt die zweite Seite, aber schon bei der ersten Seite war ich deutlich über der Lärmgrenze von 22 Uhr am Schaffen, was gestern egal war, denn der Nachbar war bei mir und hat mich aufgehalten. Er ist verzweifelt. Er hat mir den Roller seines Sohnes hingestellt, ob ich ihm helfen könne – der Bub hat das Moped nun schon 4 Monate und bringt es ums Verrecken nicht zum Laufen. Ich machte ihm wenig Hoffnungen – aber ich werd mal drüber sehen, ob ich was machen kann.

Vielleicht könnt Ihr mir ein paar Tipps geben – ich hab nen Thread dazu im Fusselforum aufgemacht.

Ein Bild will ich Euch zum Abschluß nicht vorenthalten, das ich via MMS auf meine eMailadresse von Blogleser Andr? bekommen habe. Danke dafür, hat mich zum Schmunzeln gebracht.
Anscheinend schafft der Pirat neue Modetrends XX(

Ich befürchte nur, die gibt es nicht in meiner Größe – ich habe Schuhgröße 49…

3 thoughts on “Dann ma weiter mit der Nasen-OP

  1. zerlegen kann er schon würd ich sagen

    zweitakter eben… die üblichen verdächtigen sind vergaser (dreck, automatischer choke?), falschluft (ansauggummi, simmeringe!, zylinderfuß), zündung (insbesondere zündzeitpunkt), kompression.

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