Das Nietmassaker geht weiter…

Auf dem Weg zur Werkstatt gestern führte mein Weg zunächst zum Waschplatz.

Wer mich kennt: Nein, ich habe mich nicht zum Putzfanatiker gewandelt, der war ich nie. Meine Autos dürfen immer etwas dreckig rüberkommen. Aber nach dem Weihnachtstrip war der Wagen vom Salz auf den Straßen wie gepökelt, das war Scheiße zum Weiterarbeiten.

Also ich dann in die Hölle kam, stand ich im Dunkeln. Die Lampen in der Vorhölle waren ausgefallen. Die Sicherung? Gut, so langsam weiß ich, wo ich was zu suchen habe. Die Werkstatthölle hat 3 Sicherungskästen – alles Schmelzsicherungen. Und natürlich läuft fast aller Strom über den Sicherungskasten ein Stockwerk höher, die 2 Kästen in der Vorhölle? Ich hab sie bis heute nicht kapiert. Ich hab auch schön ne Reserve an 16A Sicherungen da – nur eine war durchgebrannt und das ist ne 10A Sicherung – die einzige 10A Sicherung im Kasten. Toll, hatte ich keine da und im Supermarkt bekommt man sowas nicht. Mußte mir mit nem Halogenstrahler am langen Kabel behelfen.

Ich hab mit dem Lackpinsel angefangen und hab mal auf der Beifahrerseite die Fenster schwarz eingerahmt, also nicht nur die Verbindungen zwischen den Fenstern, sondern noch einen Streifen unter der Fensterlinie. Bin mir über den Effekt noch nicht sicher…

Und dann habe ich die Blindnietenzange ausgepackt. Und – sorry – ich habe vergessen für die Statistik zu zählen. Das erste war das Seitenteil hinten Part 2. Ich habe den ursprünglichen Plan, auch den äußeren Rand des Radlaufes zu piercen verworfen. Das wäre den Gott des Rostes zu sehr provoziert, das sitzt mir zu sehr im Spritzwasser. Also nur die innere Rundung.

Am Heck konnte ich auch nicht ganz fertig nieten. Ich wollte eigentlich noch die dumme Sicke für die Ex-Stoßstange umnieten, aber da sitzt der Pilz drin unter sich hebendem Lack. Das willich erst entrosten und dazu muß die Stoßstange ab. Zudem hatte ich ja frischen Lack am Trocknen und dann mit der Flex mit Drahtbürstenaufsatz arbeiten ist – na nennen wir es mal suboptimal.

Also weiter nach vorne, egal, wo man weitermacht. Nehmen wir den Kotflügel. Auch der ist jetzt durchschossen und wieder aufgefüllt.

Vorne habe ich eine vollkommen nutzlose Lüftungsöffnung gesetzt – Nutzlos vor allem, weil dahinter gar keine Öffnung ist.

Die Schlitze sind aus dem Bootszubehör. Ein Baumarkt in Mainz hat eine Nauticabteilung. Da gibt?s noch viel schönere Öffnungen, leider mit scharfen Kanten. Dieses Teil ist harmlos, kostete nur 2 oder 3 Euro und ist entweder verchromt oder gar Edelstahl – egal, wird überlackiert.

Auch am Kotflügel gibt?s eine Roststelle, ich werde wohl doch etwas Brunox einsetzen müssen, auch die ist leider nicht nur oberflächlich…

9 thoughts on “Das Nietmassaker geht weiter…

  1. Unter der Öffnung schwarz lackieren wäre gut gewesen. Zum Glück haben wir damals den Hänger dort geliehen, Du hättest sonst nie die Nautic-Abteilung entdeckt. 🙂

  2. Die schwarzen Umrandungen um die Fenster sind too much (falls Du eine Entscheidungshilfe willst, Du bist Dir ja nicht sicher), ansonsten OK. Die sinnfreie Entlüftungsöffnung würde ich in der jetzigen Farbe lassen.

  3. Bootszubehör ist normalerweise nicht verchromt, sondern Edelstahl, das Zeug muss ja Salzwasser aushalten. Aber 3 € für ne Lüftungsöffnung in Edelstahl sind entweder ein echtes Schnäppchen oder doch verchromt (weil für den Innenbereich).
    Teste mal mit nem Magneten.

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