Das Photoshooting vom Magirus-Deutz Mercur für das ABGEFAHREN Magazin

Gestern war es endlich soweit, die Matschspiele konnten beginnen – der Allrad LKW von Andreas wurde auf Speicherkarte gepreßt.

Magirus-Deutz Mercur im Steinbruch

Wetter.com sagte es würde wolkig werden, 20% Regenwahrscheinlichkeit. Nicht gerade ideal, aber wir hatten Chancen auf Sonnenstrahlen und hofften, wenigstens nicht naß zu werden. Abgemacht war ein Treffpunkt an ner Tankstelle um 12:45 Uhr, um pünktlich um 13:00, dem vereinbarten Treffpunkt, beim Steinbruch der Firma Wirtz bei Fischbach im Taunus aufzuschlagen. Aber das ging voll in die Hosen. Ich hatte eine Panne und kam später. War aber immer noch der erste am Treffpunkt. Kati, die Fotografin und Christoph, der Material für ein Making of machte, kamen verspätet, weil sie einen Hund in Pflege gerade haben und der nochmal Gassi gehen wollte und der Mercur? Nun, der kam und kam nicht. Der hat sich komplett verfahren, aber sowas von… Er war auf dem verkehrten Teilstück der A66 unterwegs und fuhr von Darmstadt aus mehr als 200 km. Also erst einmal meinen Ansprechpartner vom Steinbruch angerufen und der war verständlicherweise etwas ungeduldig. Wir auch, wir warteten ungeduldig, bis das Monster am Horizont auftauchte.

wir warten mit Hund

Mit fast 1,5 Stunden Verspätung sahen wir endlich rot – und dann ma ganz schnell hin zum Steinbruch.

Magirus-Deutz Mercur  auf Achse

Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen wegen der Verspätung, schließlich opferte die Familie, der der Steinbruch gehört, ihre Freizeit, um uns reinzulassen. Aber wir wurden wirklich herzlich empfangen, Puh, toll, daß es solche Menschen gibt.

Dann erst einmal Begehung des Geländes.

Schöne Steigungen, viel Stein, aber auch viel Matsch – sehr gut geeignet für unser Vorhaben.

Steinbruch mit Matsch

Und dann mal rein mit dem Hochhaus auf Rädern in den Kessel des Natursteinwerkes. Andreas ließ vorher Luft aus den Reifen, mit weniger Luftdruck hat er bessere Haftung im Gelände.

Einfahrt LKW in den Steinbruch

Anfangs versuchte Kati noch, sich mit einer Folie vor dem Matsch zu schützen, aber irgendwann hat sie das aufgegeben. Sehen wir eben aus wie die Ferkel – für gute Bilder muß man Opfer bringen.

Fotografieren im Schlamm

Wir machten uns zwischendrin immer wieder Gedanken, wie wir uns danach wieder sauber bekommen. Mit Klamotten in die Badewanne? Uns gegenseitig abkärchern?

Der Steinbruch bot auch Gelegenheit, die Achsen hübsch verschränken zu lassen. Immer dran denken – ich machte nur Schnappschüsse, die Fotos machte Kati.

Allrad LKW im Gelände

Verschränkte Achsen am Magirus-Deutz Mercur

Wir ließen kaum eine Perspektive aus. Kati kletterte auch aufs Dach des Mercur – Und das ist wirklich in schwindelerregender Höhe.

Dem Mercur auf dem Dach rumturnen

Natürlich gab?s auch Aufnahmen von innen…

Innenraum mit Armaturenbrett vom Magirus-Deutz Mercur

…und auch vom Motor. Übrigens ein luftgekühlter V6 Diesel. Ein Monster.

Magirus-Deutz V6 Motor Diesel luftgekühlt

Das war alles nicht schnell abgekaspert, wir ließen uns Zeit, es sollen ja auch gute Fotos dabei rumkommen und Kati war mit dem Ergebnis zufrieden, das läßt hoffen. Die Ausfahrt aus dem Steinbruch filmte Chrysler vom Dach aus – und ich von oben, Man sieht leider nicht, wie steil der Hang ist, den Der LKW nach oben kommt.

[video:youtube:WW5MBMxqptE]

Zusammengepackt, bei unseren Gastgebern bedankt und verabschiedet und gemeinsam noch was Essen gegangen. Gute Aktion, das Wetter hat glücklicherweise gehalten. Die Bilder werden jetzt noch von Kati nachbearbeitet und aussortiert. Das Ganze wird dann im Abgefahren Magazin gebracht. Ihr dürft gespannt sein…

10 thoughts on “Das Photoshooting vom Magirus-Deutz Mercur für das ABGEFAHREN Magazin

  1. geile äktschn, kuhle karre aber die farbe… auf bildern will das ding nicht so bedrohlich und beeindruckend wirken wie du schreibst, sieht eher nach fröhlichem feuerwehrfest mit luftballons und gulaschkanone hintendran aus. schwarzweißfotos könntens retten 😉

  2. Ich hoffe, es gibt hier demnächst noch ein paar „Freeware-Fotos“ zu sehen.. 🙂

    Und irgendwie kriege ich beim Facebook-Link der Fotografin nur Fehlermeldungen (auch bei früheren Fusselblog-Einträgen).

  3. nd irgendwie kriege ich beim Facebook-Link der Fotografin nur Fehlermeldungen (auch bei früheren Fusselblog-Einträgen).

    Denke mal, das liegt entweder daran, daß Du nicht bei Facebook angemeldet bist, evtl. muß man sie auch als Frund geaddet haben. Problem bei Kati: Sie ist ne talentierte Fotografin, hat aber einfach keine Homepage. Sie gehört einfach mehr promoted…

  4. Moin,
    naja lärmgekühlt ist der gute nicht wirklich….die 125 ps sind lahm und laut, der 150 ps ist da deutlich entspannter (-;
    mit 9,5 litern braucht man nicht so viel drehzahl….
    mir ist das gute noch zu leise….ich hatte mal nen bassverstärkerauspuff…den fand die ordnungsmacht in österreich allerdings zu laut…die hatten da angst um ihre tunnel )-:

    mfg
    andy

    p.s. es geht beim mercur auch mit wasserkühlung…gibt da ein nettes werbevideo von magirus…da schwimmen dann irgendwann die algen am lenkrad, grins!

  5. „Sie hat nur Facebook aber keine Homepage uns sie bräuchte eine“ – ja KLE, so denkt unsere Generation. Die Jugendichen heute interessiert aber nur Facebook, StudiVZ etc. – das manifestiert sich in der eingebauten Unterstützung der Social Networks in aktuelle Handys etc.
    Was den einen Vorteil hat, daß man als FReund/Abonnent sofort erfährt wenn es neue Fotos gibt etc. (Obwohl ich sonst keine Freund davon bin und auch aus Facebook wieder ausgetreten bin).

  6. @terminator
    Nunja, Facebook is ganz nett zur Kommunikation mit Feunden etc. – aber zur Akquise von echten Kunden (das, was sie für mich/Abgefahren gemacht hat, war „ehrenamtlich“) braucht sie einen professionellen Auftritt. Könnte mir auch nen Bildband von ihr irgendwann ma vorstellen…

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