Der knallharte Arbeitsklamottentest Teil 2

Nach dem sehr wissenschaftlichen Kaffeefiltertest mußte ich nun einmal die Arbeitsklamotten von genXtreme die Klamotten im „normalen“ Einsatz testen. Sprich: Ich habe die Carhartt Arbeitshose 3 Abende in der Werkstatthölle getragen, wie jede andere Arbeitshose. Ich habe sie beim Schrauben, Liegen unterm Auto, Autofahren und vor allem auch beim Kippen Rauchen eingesetzt. Gut, etwas konnte ich nicht verhindern: Auch eine hochwertige Hose wird dreckig:

Carhartt Arbeitshose

Ich hab auch dummerweise schon die ersten Lackflecken drauf – ist beim Grundieren der Radläufe bei der Leiche passiert. Aber deshalb trägt man ja u.a. Arbeitskleidung. Man muß mit denen nicht abends in die Kneipe.
Der Tragekomfort ist o.k., geschwitzt habe ich nicht großartig, was jetzt wenig Aussagekraft hat, denn in meiner Werkstatthölle ist es bei diesen Temperaturen deutlich kälter, als draußen, da ich keine Fenster habe und dicke Mauern. Geschweißt habe ich bisher noch nicht damit, deshalb kann ich noch nicht sagen, ob sie anfällig sind auf Brandlöcher, wie meine sonst genutzten Billigarbeitsklamotten. Das Material macht aber einen sehr widerstandsfähigen Eindruck. Ein deutliches Manko haben die Hosen aber für mich als bloggenden, kettenrauchenden Schrauber. Es gibt drei Dinge, die ich eigentlich grundsätzlich am Mann habe in der Brusttasche meines Werkzeugstramplers:

   
  • Handy, um jemanden anrufen zu können, wenn ich unter dem Auto liege und mir das Auto von den Böcken kippt und jemand mich retten muß (was hoffentlich nie passiert, schließlich habe ich ein Handy am Mann)
  • Die Digicam, um entscheidende Arbeitsschritte auf Chipkarte bannen zu können
  • Natürlich ne Kippenschachtel – ohne Kippen kannich nicht arbeiten

Normalerweise bekomme ich das in meinen Werkstattstramplern problemlos nebeneinander. Nur hat diese Hose eine geteilte Fronttasche und da wird?s verdammt eng für die drei Geschichten:

Carhartt Arbeitshose

Bedeutete an den vergangenen Abenden, daß ich irgendetwas von den drei Sachen immer nicht dabei hatte und da ich eh die meiste Zeit in der Werkstatt mit Werkzeug Suchen beschäftigt bin, kam nun Kippen oder Cam suchen noch dazu. Etwas ärgerlich. Ansonsten bin ich aber sehr zufrieden mit der Hose bisher.
Das Workerhemd war mir ehrlich gesagt zu schade für die Werkstatt. Ich finde das ganz stylish. Ich werde das in der Freizeit tragen. Mal testen, ob so ein Workerhemd die Schnitten ans Gerät bringt…

5 thoughts on “Der knallharte Arbeitsklamottentest Teil 2

  1. Außer wenn der Hobel noch Räder dran hat und nicht tiefergelegt ist nützt Dir das Handy mit hoher Wahrscheinlichkeit nix mehr wenn der von den Böcken kippt und auf Dir liegt. Ausser es ist nur ein Bein, aber dann reicht auch ein Taschenmesset oder eine kleine Säge 😉

  2. ick wees, es ist nicht ganz im sinne des erfinders…
    aber du kannst doch die mittlere naht einfach auftrennen.
    dann ist es wieder eine brusttasche mit bissl mehr luft!

    scheiß REcaptcha

  3. „Mal testen, ob so ein Workerhemd die Schnitten ans Gerät bringt…“

    Hihi, der is gut!
    Und schon hast Du den nächsten Arbeitstitel: „Schnittentest Teil 1. Die aphrodisierende Wirkung eines Workerhemdes in der Mainzer Altstadt“ ;-))

  4. Servus,

    die Hose kannst Du bei 90?C abkochen, dann ist sie wie neu und ohne Flecken und müsste auch locker für den Schnittentest herhalten können.

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