Ein BOSCHtastisches Wochenende!

Was für ein Wochenende – alles zu berichten wäre fast schon das legendäre „too much to list“.

Na fangen wir mal von vorne an. Wir waren ja zum 1. BOSCH Community eingeladen und ich wollte die 2 32B bergen. Soweit zur Ausgangsposition. Also fuhren wir, bedeutet in dem Fall Denise, Robby und ich, im Konvoi nach Stuttgart. Die anderen beiden in ihrem Scirocco 2 und ich mit dem weißen Klaus als Bergungsfahrzeug. Problem Nummer 1, das wir meistern mußten: Der Klausi bekommt offenbar keine Feinstaubplakette, das Community Treffen fand aber in der Umweltzone statt. Ich hatte vorab etwas recherchiert: Leonberg war die Abfahrt von der Autobahn, ab der es weiter nach Bad Liebenzell gehen würde, um die 2 Passat zu holen, also was lag näher, dort Klausi abzustellen. Nun, wäre eigentlich ne gute Idee, wenn nicht auch Leonberg ne Umweltzone hätte. Spontan umentschieden und ab der Ausfahrt Leonberg einfach Richtung Stuttgart gefahren. Irgendeine Auffahrt eines Aussiedlerhofes barg mehrere LKWs – da fühlte sich Klausi wohl unter seinen Artgenossen.

Weiter nach Stuttgart im Scirocco von Robby. Eng, aber es ging. Auto ins Parkhaus, ins Hotel eingecheckt und ab ins Mash, wo die Veranstaltung steigen sollte. Da war schon ein großes Hallo, als wir eintrafen.

Jeder bekam erst einmal zur Begrüßung ein T-Shirt, ein Namensschild und eine Tafel, die jeder ausfüllen sollte – so entstanden Mitgliedertafeln.

Nebenbei gab?s etwas Fingerfood, ich hätte wohl vorher Essen sollen, aber es half.

Auf dem Bild sind übrigens meine Mitstreiter Denise und Robby. Lars mailte mir dieses Bild als Beweiß, daß ich neben ihm auch da war 😉

Die Stimmung war grandios, die Teilnehmer hatten richtig Bock auf den Tag. Und so begann das offizielle Programm. Zunächst wurde uns als erste Teilnehmer die neue 1-2-to Community vorgestellt.

Ab 3. November geht diese erst einmal intern für die Teilnehmer des Workshops online. Soll eine Community werden, die eine Kommunitkationsplattform von Selbermachern werden soll. Mit einigen interessanten Features. Und BOSCH wollte keine Community mit Fakeusern generieren, die von Anfang an Leben suggerieren soll, sondern es wurden eben echte Macher gesucht, die das mit Leben füllen. Die Macher waren wir. Für die Öffentlichkeit startet die Plattform am 3. Dezember – wir dürfen gespannt sein!
BOSCH gibt da richtig Gas, neben den Hobbyusern stehen auch richtige Experten von BOSCH in den Startlöchern, die Fragen beantworten werden.

Danach kam dann der spaßige Teil: Es wurden 6 Gruppen ausgelost, die mit einem Teamleiter ein paar Eckpunkte bekamen und dann irgendetwas bauen sollten, das dazu paßte. Ich war in Gruppe 2 und wir hatten die Eckpunkte

Farbe: bunt
Design: glamour
Einsatz: Indoor vs. Outdoor
Jahreszeit: Herbst/Winter

Und so fingen alle an, an ihren Projekten zu bauen. Material war reichlich vorhanden, ebenso jede Menge Werkzeug. Wir konnten uns mal richtig austoben. Ein Höllenlärm, herrliches kreatives Chaos an allen Ecken und Enden…

Unser Konzept war: Wir hatten kein Konzept 😉
Im Brainstorming kamen wir auf das Thema Schlitten und ohne Bauplan, einfach frei Schnauze haben wir dann einen zusammengekleistert.

Eigentlich wollten wir Champagner im Bierdosenhalter wegen des Glamour-Faktors, war aber auf die Schnelle nicht greifbar 😉

Irgendwie habe ich leider keine Bilder der anderen Projekte, aber wir schienen die durchgeknallteste Gruppe gewesen zu sein. Nein, nein, das lag nicht daran, daß ich ein wenig den kreativen Kopf der Gruppe gespielt habe. Die anderen realisierten auch teilweise echt schöne Geschichten, na vielleicht gibt dann in der 1-2-do Community Bilder, wenn die online ist.

Nach Ablauf der Zeit gab?s ne Siegerehrung, bei der letztendlich jede Gruppe einen Preis gewann. Unsere für das stabilste Projekt – wenn die wüßten… :.

Während des Nachmittags bekam auch jeder sein Dankeschön Gerät, ich bekam nen Koffer mit einem Akkuschrauber, den ich ausgewählt hatte.

Zum Abschluß noch ein gemeinsames leckeres Essen und dann zogen viele leider schon von dannen. Hätte mir gewünscht, daß man am Abend noch gemeinsam zusammensitzt – auch mit dem BOSCH Team, das war wirklich ein klasse Team.

Immerhin haben wir 6 Leute, die alle in unserem Hotel übernachteten zu nem Bummel in die Gemeinde zusammenbekommen. 4 brachen relativ früh ab, ich fand noch einen Mitstreiter, um die Nacht zum Tage werden zu lassen.

Nächster Tag: Lecker Frühstück im Hotel und da wir schon einmal in Stuttgart waren, bot sich ein besuch im Porsche Museum an. Ein Tempel für die Sportwagenlegenden.

Alle Exponate hier zu beschreiben, würde wohl zu weit gehen, deshalb nur ein paar persönliche Highlights:
„Die Sau“ – ein Porsche 917 von 1971, der tatsächlich so lackiert ins Rennen ging.

Schön gewagt, dieses Outfit. Mann hatten die damals Eier, SO ins Rennen zu gehen.

Ein Auto gibt?s quasi 2x im Museum. diese zwei unscheinbaren Karren:

Das sind beides Porsche 914/8. Äh, Moment. Es gab den 914/4, also einen Vierzylinder und den 914/6 einen Sechsender – aber 914/8? Jaaaaaa. 8zylinder Boxer im VoPo. Das muß sich einfach nur geil fahren. Auch wenns optisch nicht das Highlight is.

Es gab Rennwagenlegenden aus allen Jahrzehnten.

Geil fand ich, daß manches erschreckend ehrlich war. Felgen werden im Renneinsatz offenbar extrem gefordert, da braucht man ein paar mehr Gewichte, um die wieder rund laufen zu lassen 😉

Ich plane ja nicht, irgendwann al nen Porsche fahren zu müssen, is nicht mein Stil, obwohl ich DEN schon schnuckelig für den Stadtverkehr fände…

Wer mehr Eindrücke vom Porsche Museum will, kann meine anderen Bilder in der Galerie ansehen.

Raus aus dem Museum, nen Snack bei Onkel Mäkkes und dann Klausi gesucht. Wir haben ihn auch gefunden, obwohl wir einen anderen Weg aus Stuttgart wählen mußten.

Weiter nach Bad Liebenzell. Da stand schon Frank bereit mit meinen zwei Neuzugängen.

Von Frank hatte ich damals schon den Schlachter, der den Motor für den 32TDH gestiftet hatte. Er hat sich ein Haus gekauft, nachdem sein Vermieter Eigenbedarf angemeldet hat und hat nun weder Zeit noch Platz für die restlichen 2 Passat. Der Diesel sollte mal zum Klassiker reifen, der TD war sein Alltagsauto, das er nachdem es gezickt hatte, kurzerhand gegen einen Audi 100 Avant ersetzt.
Er favorisiert den Saugdiesel als bessere Basis, ich favorisiere den TD.

Aber erstmal bergen, der Diesel kam auf den Klausi.

Den TD fuhr Robby auf eigener Achse. So schlängelten wir uns im Dreierkonvoi auf die Autobahn. Denise mit dem Scirocco hinterher. Ich habe den TD noch nicht selber probegefahren. Er fährt wohl, der Motor zieht aber wohl die Wurst nicht vom Brot.

Euphorie erstmal fehl am Platz, aber die geilen Felgen…

Kann sein, daß ich den mal über den Winter fahre, solange ich das noch nicht entschieden habe, bleiben die Felgen bei mir.

Zurück zum Thema BOSCH :.

Auf der Autobahn war einiges Los und so kroch unsere kleine Karawane eher langsam gen Richtung Werkstatthölle.

Robby litt dabei fast so sehr, wie ich. Bei ihm war kein Radio im Wagen, im Klausi funktionierte es nicht. Dafür funktionierte im Klausi die Heizung – leider immer volle Pulle, egal, wie man sie einstellte. Deshalb war also das Beifahrerfenster ein Stück offen, also ich Klausi abholte.

Wir kamen heil an, die Karren stehen in der Vorhölle.

Klausi habe ich auch wieder heim gebracht.

War ein echt rundes Wochenende. Über die Verwendung der zwei Varis mache ich mir diese Woche Gedanken. Mal checken, woran das liegt, daß der TD nicht gut läuft. Keine Ahnung, ob das einfach rauszufinden ist. Dachte, der hat Probleme mit der Vorglühanlage – kann sein, daß er das auch hat, aber das ist nicht das Hauptproblem bei dem Bock…

8 thoughts on “Ein BOSCHtastisches Wochenende!

  1. Saubere Story! ;o)

    Mit dem TD könnte es vielleicht an der Einstellung der Dieselpumpe liegen. Da gab?s doch mal so ne Grundeinstellungsgeschichte aus meiner Lehrzeit mit Tropftest usw. In einer bestimmten Ziet müssen soundsoviele Tröpfchen Diesel aus den Leitungen kommen……aaaach ist alles so lange her. Hab das wohl aus meinen Gedächtnis verdrängt. ;o)
    Und Diesel hab ich ja wie Du ja weißt, noch nie so gemocht. *lol*

    Von dem Turbolader habe ich während der Fahrt überhaupt nichts gespürt. Ziemlich untypisch für nen TD wie ich finde. evtl. bläst der seinen Ladedruck ja in die Pampa anstatt in den Motor?!

    Naja….sollten alle Stricke reißen guck ich mal ob ich mich irgendwo für Dich schlau machen kann. Notfalls helf ich Dir auch beim Schrauben….dann aber nur mit Latex Handschuhen! Ich hasse dieses Dieselzeugs und den Dieselölschmodder an den Fingern…*lol* Lieber bade ich in Benziner-Motoröl…

    Und über die Felgen….über die müssen wir nochmal reden. *ggg*

    Nee….ohne Mist. War ein Top-Wochenende. Bin jederzeit wieder dabei!

  2. Ein Offline-Treffen vor dem Online-Start! Die wollen aber gewiss sein, daß Ihre Klientel sich versteht, was? ;-))) Sounds like fun…

    Meinen ersten Fridolin hab ich damals im Hochsommer aus dem Schwarzwald ins Rheinland gefahren, da war auch die Heizung weder regulier- noch abschaltbar…
    Und das am heissesten Tag des Jahres 1990!

  3. Bild Nr.8: meine Fresse, ist der KLE groß. Oder steht der auf einem Schlittenprototypen ??

    Nicht beide Passats schlachten. Einer wäre sicher eine gute Basis für Jägervari II.

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