Geben wir den Kindern was zum Spielen: QR Code

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es nur ein kurzfristiger Trend ist, oder die Zukunft. Spielerei oder irendwann unverzichtbares Hilfsmittel: Der QR Code für jeden. Für die, die nix damit anfangen können: Eine kurze Info kann z.B. mit dem Smartphone fotografiert werden und ausgelesen. Und soll ich ehrlich sein? Ich habe das noch nie gemacht, weil ich mein Smartphone eigentlich nie nutze. Ist mir viel zu reparaturanfällig (3 Garantiereparaturen bisher) und ich hab einfach zu digge Finger für das Touchpad.

Aber irgendwie hat diese QR Code Geschichte etwas.

Ich habe in letzter Zeit zwei Passanten gehabt, die sich wirklich die Adresse des Fusselblogs vom Piraten abgeschrieben haben – wenn man diese Info nun noch einfacher übergeben könnte…

Also habe ich mir online einen QR Code erstellt bei GOQR.ME. Der Service ist kostenlos und ganz wichtig: Auf der Seite kann man den QR Code in einer Auflösung von 1.000 x 1.000 Pixeln herunterladen. Das reicht für einen hochwertigen Druck von ca. 10cm x 10cm. Die Datei erstellt, heruntergeladen, mit dem Photoshop einen weißen Rahmen drumrumbgelegt, das Farbsystem angepaßt und eben mal 100 Kleber drucken lassen. Heute kam das Paket.

QR Code Aufkleber

Ich bin gespannt, ob das irgendeiner nutzt. Läßt sich leider schwer analysieren. Selbst wenn ich eine eigene Einstiegsseite für den Code gemacht hätte, wenn Google das indiziert hat, dann wird das Ergebnis wieder verwässert.

Der Kleber kommt nun auf alle meine Autos – mal sehen, wo der Rest verklebt wird. Die Zeit wird zeigen, ob sich der QR Code als Werbemittel durchsetzt, oder irgendwann einfach nur extrem nervt. Aber ein Aufkleber ist ja auch schnell wieder abgezogen, wenn man ihn nicht mehr haben will…

7 thoughts on “Geben wir den Kindern was zum Spielen: QR Code

  1. @ Egalkarl:
    Dann steht in Zukunft auf dem Friedhof auf den Grabsteinen nichtmehr „Hier ruhte XY“ sondern da ist nur noch der QR Code den man mit dem Handy knippsen muss und dann wird man auf ne Webseite weitergeleitet auf der die Lebensgeschichte des Vestorbenen steht. Stelle ich mir witzig vor wie dann alle mit dem Handy auffem Friedhof stehen. 😉

  2. Also wenn sie ein Smartphone hatten, hätten sie es auch einfach abfotografieren und später in ihren Browser eingeben können. Die waren wohl noch richtig vom alten Schlag 🙂 Aber generell schon ne prima Sache! Und zieht natürlich Aufmerksamkeit.

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