Haben ist besser als brauchen

Es gibt so Gelegenheiten, da handle ich nach dem Motto: Haben ist besser als brauchen. Ich weiß noch garnicht, wie das Armaturenbrett im ColdRod aussehen wird. Das bisherige Kupferbild ist zu schmal, ich denke ich mache etwas ganz Anderes. Wie das aussehen wird? Keine Ahnung. Irgendwie will ich schon etwas Dreidimensionales. Eine befreundete Kirchenmalerin würde eventuell mir helfen, eine Bierlasur hinzubekommen. Gibt zwar auch YouTube Tutorials, aber wenn man jemanden hat, der Erfahrung damit hat…

Vielleicht nehme ich aber auch das Thema Kühlschrank auf. Und als wieder einmal ein alter Bosch Kühlschrank bei Kleinanzeigen zum Verschenken stand, habe ich den eben mal geborgen.

Direkt Tür abgeschraubt und den Deckel des Eisfachs und den Rest zum Wertstoffhof gebracht.

In der Werkstatt hatte ich erst einmal Frust. Ich wollte Kanten am Scheibenrahmen verschleifen mit dem Stabschleifer. Hatte ja letzthin ein Werkzeugpaket geschenkt bekommen, da waren zwei Stabschleifer mit dabei.

Aussage vom Verschenker: Wären sie kaputt, hätte sie sein Vater nicht aufgehoben. Er hat sich geirrt: Beide hin, drehen sich keinen Millimeter. Kann ich dem Verschenker nicht bös sein, waren ja geschenkt und er wusste es nicht und wollte mir was Gutes tun. Irgendwo könnte ich noch einen haben, aber gefunden habe ich ihn in meinem Chaos nicht. Also habe ich mal eine Stunde etwas geräumt. Gefunden habe ich ihn aber dabei nicht.

Aber ich dachte mir andere Dinge liegen rum, bevor ich die auch suche, mache ich die einmal fertig. So habe ich die Plaketten mit Petec Karosseriedichtmasse auf die umfunktionierten Nabendeckel geklebt.

Die Löcher für die Schrauben in die Münzen schon gebohrt, aber noch nicht durch die anderen Teile. Ich lass erst einmal den Kleber trocknen, dann kann das beim Bohren nicht verrutschen.

Die Chromringe habe ich auch alle entlackt. An den Felgen liegen die nicht mehr im Weg rum und können nicht verdellern.

Wenn die Nabendeckel fertig sind, kommen die auch auf die restlichen drei Felgen, dann kann ich die nicht verlegen.

Um die A-Säule der Fahrerseite habe ich mich gekümmert. Eigentlich ist die erst dran, wenn ich das Auto in der Werkstatt drehe, damit ich mehr Platz dafür habe. Aber wenn ich das Dach weiterbauen will, muss der Scheibenrahmen seitlich fest sein. Und wenn ich das Schweißen will und immer wieder messen vorher, dass das identisch zur Beifahrerseite die Regenrinne weg. Die ist ein aufgesetzter Streifen – total unterrostet.

Eine echte Fehlkonstruktion bzw., Rostfalle diese Regenrinne. Ganz schlimm war es am unteren Ende, da hatte der Vorbesitzer einen Teilbereich der A-Säule ersetzt (musste ich auf der anderen Seite auch machen) und die Leiste nur am Rand wieder festgeschweißt. Raus mit dem Mist!

Da muss ich wohl einige Bereiche noch ersetzen von. Aber erst einmal muss der obere Teil stimmen, dass ich am Dach weiterarbeiten kann. Und wie man auf den Bildern sehen kann: Oben steht der Rahmen noch zu weit weg von der A-Säule.

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