Käfer-/Buggytreffen in der Rhön: Bitte nicht vom Beckenrand springen!

Am Wochenende war ich in der Rhön. Gut, es war als Käfer und Buggytreffen ausgeschrieben, der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf Buggies.

Ich habe selten so viele Buggies auf einem Haufen gesehen. Eine andere Welt. Letztendlich sieht kein Buggy aus, wie der andere. Durch die GFK Karosse sind die Gestaltungsmöglichkeiten riesig. Ein guter Buggy sieht meiner Meinung nach so aus:

Ok, bei der Form gefallen mir die Funzeln nicht so, aber der auf dem Bild ist puristisch, so sollte das sein. Der Vorteil von den Dingern ist, daß sie einfach wenig wiegen und ein gutes Leistungsgewicht macht dann auch bei wenig PS Spaß. Was letztendlich für Auswüchse rauskommen, wenn Leute einen Buggy schrauben – ich finde das nicht immer gelungen.

Auch beim Verdeck kann man ziemlich ins Klo langen:

Nunja, ich will nicht zu sehr lästern. Is eben, wie in vielen Bereichen, ne Geschmackssache. Und ich bin kein so großer Fan von Buggies. Was aus den Fahrern keine schlechten Menschen macht. Die Aufnahme war herzlich, die Preise mehr als fair auf dem Treffen und das Frühstücksbuffet mehr als reichlich. Was sich aber zu den Fahrern sagen läßt: Es sind relativ wenig junge Fahrer dabei, die meisten Fahrer, die da waren, fahren teilweise schon seit Jahrzehnten Buggy und Nachwuchs ist rar.

Es waren aber auch einige Nicht-Buggies da, wie das Dragstück aus Frankfurt…

… oder der Fridolin von Jens.

Er hat eine Schubladeneinrichtung eines Fernmelder-Fridolins aufgetan und aufarbeiten lassen – das is ma richtig hübsch.

In die Kategorie Buggy fällt wohl auch der Dessert Fox. Ein Rohrrahmengestell mit Käfertechnik und Straßenzulassung. Davon wurden 17 oder 19 Stück gebaut – da waren davon ganze 4 Stück(!)

Die Dinger fallen nu wirklich in die Kategorie nur die Harten kommen in den Garten – mit den Dingern hatte man am Wochenende wirklich Spaß, denn dieses Dreckswetter spielte nicht wirklich mit. Freitag abend Regen. Ich war staubedingt etwas länger dahin unterwegs, die Fahrt war trocken und kaum traf ich ein, fings auch schon an. Am Samstag versuchten wir die Juxralley mitzufahren – Monsterbacke war mein Beifahrer – wir haben irgendwann abgebrochen, als es auf Dauerregen umgeschwenkt hat. Irgendwann macht es keinen Spaß mehr. Federballspielen im strömenden Regen – da war der Punkt gekommen, wo es unspassig wurde. Von 37 gestarteten Teams brachen 16 ab. Einige Buggies liefen einfach voll und mußten den Stöpsel ziehen, einer kam sogar von der Fahrbanhn ab.
Der Platz soff letztendlich ab.

So macht das keinen Spaß! Petrus, was hamwer Dir angetan für diesen Dreckssommer?

Am Samstag bekam ich dann Besuch von ein paar Jungschraubern, die hier im Blog mitlesen und wollten ein Bild mit ihrem Passat neben meinem Jägerkübel haben. Ich hab ihnen den Gefallen mal getan. Strange, daß die mich anfangs gesiezt haben. Hab ihnen nen Bild hier versprochen – hier isses:

Ihr Auto war übrigens ein 32B Vorfacelift mit wenigen Kilometern runter, C-Ausstattung. Nicht perfekt, aber trotzdem irgendwie in dem Zustand Erhaltungwert – so einen Basisausstattung hat kaum wer aufgehoben – hat schon wieder Charme…

Mehr Bilder von dem Treffen in der Galerie.

2 thoughts on “Käfer-/Buggytreffen in der Rhön: Bitte nicht vom Beckenrand springen!

  1. Immer diese Grupies 😀

    Verdammt, und ich hab verpasst bei der Techon Classica nen Bild mit dir zu machen . . .

    Naja, vielleicht schmeißt du ja wieder mal ne Hallenparty, letzes mal hatte ich leider keine Zeit.

  2. Hi Kle,

    danke für den Einbau meines Pasis in deinen Blog. Der is ja jetzt quasi „heilich“.

    War auf jeden Fall ma toll dich zu treffen.
    Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

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