Spielen wir mal mit den Türen…

Gestern lief ich in der Werkstatt so an der havarierten Karosserie des Framo vorbei und mit fiel auf, daß einer der Türbolzen in den Scharnieren leicht rausgerutscht war. Das sollte doch nicht sooo einfach sein, die Türen auszubauen? Natürlich war es so einfach. Der Framo definiert den Begriff „primitives Fahrzeug“. Also mit einem Durchschlag die 2 nicht besonders fest sitzenden Bolzen rausgekloppt und ab war die Tür. Ohne jegliche Schraube. Und auch die Türen sind morz primitiv:

Ein Blech mit einem Holzrahmen, mehr nicht. Und natürlich ist das Holz morsch. Also raus damit. Das Holz war einfach festgenagelt.

Bin gleich mal mit der Flex und der Drahtbürste drübergerutscht – an den Seiten und oben ist es gar nicht so schlimm, das war wenig reingefressen. Trotzdem werde ich das demnächst noch mal besser abschleifen und dann mit Fertan nachbehandeln etc. Die Unterkante hat es aber arg erwischt.

Da ist Handlungbedarf. Denke, da werde ich Bleche drübernieten.
Das Holz wird nicht durch neues Holz ersetzt. Ich werde da wohl einen Rahmen aus Vierkantrohren bauen.

Zurechtschneiden (seitlich ist eine Wölbung drin) und mit Sikaflex einkleben. Ich will nicht schweißen, weil ich den Lack außen nicht verletzen will. Das eine Vierkantrohr, das auf dem Bild zu sehen ist, stammt übrigens von einem Bügelbrett vom Sperrmüll.

Und Tony fragte mich beim letzten Werkstattbesuch, was ich denn damit wolle – dem fehlt definitiv etwas Phantasie 😉

4 thoughts on “Spielen wir mal mit den Türen…

  1. heißes bügelbrett – die farbe wäre doch nen netter kontrast zu dem rostblau des framo 😉

    ich würde die rostlochreihe an der unterseite so lassen, das gehört einfach zu dem wagen, punkt.

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