Uiuiui – das hätte ins Auge gehen können…

Ich bin ja bekennender Elektronik DAU, aber ein wenig vorbereiten konnte ich die Verkabelung dann doch schon. So hatte ich das Problem, dass ein Kabelstrang schlichtweg zu kurz war an der Einspritzeinheit. Also bin ich hergegangen und habe die Kabel verlängert. Verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert.

Die Stecker baut dann der MainzMichel drauf. Aber so sind die Kabel lang genug, dass man sie vernünftig verlegen kann.

Ich überlege, die Kabel in geschlitzte Wellrohre zu packen, sehe einfach sauberer aus und koste nicht viel.

Der ABU hat einen anderen Zentralstecker am Motor, der sitzt auf einem Halter.

Eigentlich hätte ich mit dem Ausmisten weitermachen sollen. Aber man kennt das – keine Lust. Also habe ich mit diesem Halter beschäftigt. Wäre gut, wenn man sowas auch für den Polostecker hätte. Der sitzt normal an einem Kabelkanal, den ich weglassen musste, weil da beim ABU die Spritleitungen laufen.

Also habe ich den Halter abgeflext und angefangen, da Teile eines halbierten Vierkantrohrs angeschweißt. Ich hab die nicht benötigten Teile erst nach dem Schweißen weggeflext. So kann man viel besser die Masse zum Schweißen anklemmen etc.

Als ich diese Idee fertig hatte, fiel mir auf – noch nicht umfangreich genug. Also ein weiteres Teil drangebraten.

Als ich fertig war, habe ich das Ganze mit Zinkspray lackiert. Sieht schon abenteuerlich aus.

Aber es mach Sinn. Angeschraubt kann man beidseitig den Stecker mit Kabelbindern fixieren. So können keine Kabel aus dem Stecker rausvibrieren.

Die Kabelbinder kommen wieder ab fürs Verkabeln und werden dann durch schmalere ersetzt. Ging jetzt nur darum, zu testen, ob das so funzt, wie ich mir es ausgedacht hatte. Unten am Halter ist der Stecker für die Ansaugvorwärmung fixiert. Der Teil des Halters ist noch original ABU.

Eher aus Langeweile zog ich den Ölmessstab. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass der Motor noch das alte Öl beinhaltet. Ich wollte das ablassen, wenn der Motor warm gelaufen ist. damit sich schön alles gelöst hat und mit abfließt. Gut, dass ich den Stab einmal gezogen habe. Der Messstab erwies sich entweder zu kurz, oder es war kein Öl drin.

Uiuiui – das hätte ins Auge gehen können, wenn ich ohne Öl den Motor hätte laufen lassen. Also den minimalen Rest, es war kaum der Rede wert, noch abgelassen, einen neuen Filter reingeschraubt und den Motor mit gutem JB Germanoil geflutet.

Denke nicht, dass der Vorbesitzer den Motor so trocken laufen lassen hat, sondern eher, dass er das Öl abgelassen hat.

Ich muss auch noch einmal Getriebeöl checken. Als ich versucht hatte, das Getriebe auf den Motor zu stecken, ist etwas ausgelaufen. Keine Ahnung wie viel. Schade, dass man da wirklich bescheiden an die Schraube drankommt. Hätte ich das mal bei ausgebautem Motor gemacht…

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