Der Grubenarbeiter grüßt!

Nein. Ich habe keine Grube. Leider. Und auch immer noch keine günstige Hebebühne aufgetrieben. Aber wenn man unter dem Auto liegt und flext, sieht man danach trotzdem aus, wie ein Grubenarbeiter. Was habbich mir denn da nur für ein beschissenes Hobby ausgesucht. Aber muß getan werden. Also das Auto auf der Seite gehoben.

Das hat sehr lange gedauert. Nicht, weil ich mich so doof angestellt habe, sondern weil ich die Unterstellböcke nicht gefunden habe. Immer diese Drecksaufräumaktionen. Was habbich geflucht, wurde aber letztendlich fündig.
Na und dann Schutzbrille auf, Flex in die Hand und Feuer. Und nur nicht drüber nachdenken, daß so ein Auto ja zwei Schweller hat und ich an den anderenauch noch ran muß. Auch im Radkasten Fahrerseite mußte ich noch ran. Den hatte ich wegen der bescheidenen Platzverhältnisse damals ausgeklammert. Nun konnte ich mich austoben.

Danach gabs Brunox im Überfluß zur Rostvorsorge. Mein erster Einsatz mit dem Zeug.

Ja, eigentlich hätte man den Stoßdämpfer auch nach der Sauerei wechseln können, aber egal. Auch die Kanten des Schwellers in Brunox.

Hinterachsaufnahmen – die Archillisverse der Böcke – war flugrostig. Brunox hilf!

Die bekommen später auch noch Mike Sanders – sicher ist sicher. Überhaupt: Der Wagen wird komplett hohlraumkonserviert. Sonst überlebt der keinen Alltagseinsatz, ohne, daß ich ständig wieder dran muß…

In der Manier arbeite ich mich jetzt einmal rund ums Auto rum. Kommt dann Lack drüber und dann Unterbodenschutz. Irgendwie schau ich gerade wehmütig auf den Aufbau des 32BQP zurück. der hatte zwar einige Durchrostungen, aber Entrostungsarbeiten in dem Umfang blieben mir da erspart. Kein Wunder, daß ich den Bock viel schneller auf der Straße hatte…

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