Der Pirat - VW Passat 32B im Kampfbomberlook

 
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Der Pilz und der Druck

04.05.12

Permalink 10:06:43, von KLE E-Mail

Der Pilz und der Druck

Mir fehlen immer noch Teile für meine Vorderachsüberholung, die ich online bestellt habe, aber es gibt noch mehr zu tun am Pirat für die H-Abnahme. Der Winter hat dem Wagen ganz schön zugesetzt. Er hat an so einigen Stellen ganz schön das Blühen angefangen. Is eben ein Auto, das seit 30 Jahren im Alltag bewegt wird. Und die Türen sind eine Sollroststelle am 32B. Wirklich gute Türen werden immer mehr zur Mangelware und meine gehören auch nicht mehr dazu. Also Drahtbürste auf der Flex und abgeschliffen, wo der Gammel sich am Durchfressen war. Ich habe mit der Fahrerseite angefangen, da hatte ich vor dem Winter nix gemacht. Türen Entrosten Sitzt schon ganz gut drin der Pilz. Das wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, wo ich da dran muß. Auch am Schweller wurden kleine Rostpunkte zu größeren Flächen, bis ich wieder auf heiles Material gestoßen bin. Nach der Schleiforgie gab?s - wie nicht anders u erwarten, ne Ladung Brunox Epoxy. Brunoxieren Ich hatte gestern auch Besuch in der Werkstatt - der Matz ist mal wieder beruflich in Wiesbaden und langweilte sich abends. Und da er der Typ ist, der an Elektrik Basteleien Spaß hat, durfte er sich am Einbau der Ladedruckanzeige vergnügen. Ich bohrte mit einem Lochbohrer ein Loch in das Armaturenbrett und er bearbeite das mit der Feile nach, daß aus nem 50er Loch ein 52er wurde, zog die Strippen für die Beleuchtung. Matz Die Position finde ich ganz cool, die Beleuchtung muß aber noch grün werden, dafür habe ich gestern Nacht noch vorkonfektionierte grüne LEDs bei eBay geordert, um mir die Löterei zu ersparen. Zusatzinstrument Is etwas einsam im Moment noch, mal sehen, ob ich noch irgendwelche unsinnigen Anzeigen im Fundus finde, die ich danebensetzen kann. Im Forum der Passat-Kartei hatte ich mich vorab erkundigt, wo ich den Druckschlauch der Ladedruckanzeige anschließen könne. Ich vermutete einen Schlauch, weil ein T-Stück im Lieferumfang war und an meinem Turbo nur ein kleiner Schlauch ist. Mir wurde bestätigt, daß das da wohl gehen würde. Also verlegte ich das so. Anschluß Ladedruckanzeige Turbodiesel Und ich bin mal wieder einem Problem bei Internet Foren aufgesessen: User vermuten, wissen aber nicht, schreiben aber so, als ob es Fakt wäre. Verdammtes Halbwissen! So zeigt das Anzeigeinstrument nur Grütze an.
[video:youtube:IzKOfBtGp7A]
Weiß einer, wo das Ding dran muß? Am besten mit Bild? So bringt mir die Anzeige nix.
Nachtrag Ich weiß inzwischen: Die Ladedruckanzeige ist doch richtig montiert. Sie zeigt unter Last etwas an, wenn auch Blödsinn, weil die Anzeigenadel nicht auf Null steht im Ruhezustand. Ich versuche das zu korrigieren - die Anzeige war nicht günstig, sondern billig, für die, die den Unterschied verstehen...

8 Kommentare

Kommentar von: OST [Besucher]
Wie schon im Forum geschrieben, ist das schon der richtige Anschluß.
Check mal das Umfeld.
04.05.12 @ 10:14
Kommentar von: Dirk P [Besucher]
Hallo KLE,

Einbau is OK. Da fehlt eine sogenannte Drossel damit das funktioniert.
Im Ansaugtrakt gibts ziemliche Druckschwankungen durch die einzelnen Ansaugvorgänge der Zylinder. Und das Anzeigeinstrument ist davon ziemlich irritiert und zappelt aufgeregt hin und her. Diese Schwankungen müssen gedämpft werden, so das nur die ladedruckabhängige Änderung übrig bleibt.
Das geht am besten indem man den Durchmesser der Leitung zum Anzeigeinstrument verkleinert. In der Pneumatik gibts dafür sogenannte Drosseln. Is nix anderes als ein Wasserhahn in klein.
Du kannst aber auch versuchen mit ner Schraube und zwei großen Unterlegscheiben den Schlauch soweit zusammenzuquetschen das nur noch ein winziger Spalt bleibt. Das geht aber mit dicken Bezinschlauch besser als mit dem dünnen Aquariumschlauch.

Gruß Dirk
04.05.12 @ 12:22
Kommentar von: KLE [Mitglied] E-Mail
@ Dirk. Ahem ja - aber beim Gas geben FÄLLT der Druck laut Anzeige - is das denn richtig? Klemmen für den Schlauch gibbet im Aquarienzubehör, das wäre nicht das Thema.
04.05.12 @ 12:49
Kommentar von: Gast [Besucher]
"Drosseln" kann man auch prima mit einem Alurohr oder einem Stück Bremsleitung, die man in die Schlauchleitung einschleift. Dann das Röhrchen solange platt drücken, bis der Querschnitt eng genug ist.
04.05.12 @ 13:15
Kommentar von: Frank [Besucher]
Hmm.

Ich hätte jetzt vermutet, dass alles erstmal korrekt ist. Der Turbo ist ja träge. Bei nem kurzen Gasstoß, womöglich noch mit kaltem Öl, passiert im Turbo genau nichts. Da der Motor kurzzeitig hochdreht, der Turbo aber eben träge ist, könnte ich mir schon vorstellen, dass der Druck fällt, wenn du kurzzeitig Gas gibst. Der Turbo hat gar keine Chance, in den Motor etwas reinzuschaufeln.

Was zeigt die Anzeige denn an, wenn der Motor was tun muss? Sprich mit etwa 2tausend Umdrehungen im großen Gang fahren und dann Vollgas geben? Dann sollte nach relativ kurzer Zeit der Druck steigen. Denn dann hat der Turbo ja auch Zeit um auf Drehzahl zu kommen.

Zeigt die ANzeige dann immer noch negativ an, dann haste das Ding falsch herum angeklemmt. Die Anzeige hat neben der Druckmessleitung ja auch noch einen Anschluss, an dem er den Umgebungsdruck misst. Denn nur wenn die Anzeige eine Differenz messen kann, kann sie auch was anzeigen. Wenn man die Anschlüsse vertauscht zeigt sie halt falsch rum an...

Grüße,
Frank.
04.05.12 @ 14:45
Kommentar von: Arne [Besucher]
Moin,

es ist nicht immer alles Halbwissen, was so im Netz zu finden ist.
Ladedruck bekommt der Motor erst, wenn der Turbo aufgrund ausreichend hoher Abgasmenge zu arbeiten beginnt. Gasstöße im Standgas, sowie fahren ohne Last reichen da bei Weitem nicht aus. Zum testen kannst Du mal im dritten von unten raus bis in den Begrenzer hochbeschleunigen. Da bei hohen Drehzahlen die Einspritzmenge zurückgenommen wird, sollte dort der Ladedruck wieder fallen.

Der Schlauch, in den Du das T-Stück eingeklemmt hast, liefert der LDA-Membran den aktuell anliegenden Ladedruck, der auf auf eine Membran im LDA-Turm wirkt. Hier wird die Einspritzmenge angereichert--> mehr Diesel, mehr Abgas zum Antrieb der Turbine.
Die Montage ist richtig.

Hast Du einen Garret Golf 2 Turbo, so steigt dieser erst ab 2800 U/min ein. Von der Performance her nicht besonders schön, aber VW konnte damit gute Abgaswerte vorweisen.
Der KKK K14 Lader vom Passat und Bus schiebt schon 1000 U/min früher, da er eine kleinere Turbine hat. Die volle Leistung steht also schon wesentlich früher an.



Zu einem anderen Beitrag von Dir und der Frage nach Anpassung der ESP bei erhöhtem Ladedruck und LLK: Der Förderbeginn bleibt Serie. Er sollte nur bei Pölbetrieb vorverlegt werden.
Der LLK sorgt für eine höhere Dichte der Ansaugluft und erlaubt Dir, die Einspritzmenge zu erhöhen, muss man aber nicht. Die Wirblerköpfe freuen sich zumindest über etwas mehr Kühlung.
In Verbindung mit erhöhtem Ladedruck empfielt sich eine Erhöhung der Einspritzmenge, um den zusätzlichen Sauerstoff auch nutzen zu können. --> Feinstaubschraube bis zur Rußgrenze reindrehen und dann wieder leicht zurücknehmen.

Nachlesen dazu kannst Du vieles im Golf 3 td Forum und im FMSO.

Soweit mit meinem Halbwissen ;)

Grüße
04.05.12 @ 19:44
Kommentar von: Harry Vorjee [Besucher]
"DROSSELN" sind Singvögel, und haben in Motoren und Motorräumen nichts zu suchen!!! :-))
04.05.12 @ 19:45
Kommentar von: tommy [Besucher]
Moin Kle,

so wie Arne schon gesagt hat, funzt die Ladedruckanzeige erst unter Last, also im Fahrbetrieb.
Eine Drossel im Schlauch für die Ladedruckanzeige ist nicht notwendig. Eine Drossel wird aber für den Betrieb eines Dampfrads benötigt, da sich der Druck sonst nicht vernüftig regulieren lässt, klappt prima mit ner Düse fürs Schweissgerät.
Empfehlenswertze Lektüre hierfür: "Jetzt mache ich meinem Diesel Flügel"

Gruß Thomas
07.05.12 @ 13:22