KLE, der ADAC Stammkunde…

Der Goldfinger ist jetzt in Mainz. Zusammen mit meiner Praktikantin, verfeinerte ich och ein wenig das Aufkleberdesign. Da fehlte noch das i-Tüpfelchen.

Am Nachmittag hatte ich wieder eine lustige Odyssee hinter mir. Vor der Abreise zum Passattreffen wollte ich noch Spur einstellen lassen. Der Wagen zieht zwar nicht einseitig, aber sicher ist sicher. Und dann die Hiobs-Botschaft. Die Achsvermessungsanlage vom Reifenhändler nebenan is am Sack. Was nun?
Ich hatte eigentlich gesagt, daß ATU meine Autos nie in die Finger bekommt, aber in der Not. Also bei ATU angerufen. Die Zentrale dran: „Fahren Sie einfach zu Ihrer ATU Filiale, sie brauchen keinen Termin, das erledigen wir sofort.
Gesagt getan. Nach Feierabend zu den Mainzer ATU-Fillialen: „Heute nicht mehr“, dann nach Wiesbaden. Da einen netten Plausch gehabt, die fanden den Goldfinger wirklich sensationell, aber Zeit, um die Spur einzustellen hatten sie nicht. Sie verwiesen mich auf die Filiale in Frankfurt. Ok, wollte ja eh noch etwas Probefahrt machen. Aber auch in Frankfurt: Keine Chance. Muß wohl auch so gehen.
Auf der Heimfahrt fuhr ich etwas anders, um mal ne Strecke ohne Geschwindigkeitsbeschränkung zu haben. Und was war: Stau. Tolle Wurst.
Aber irgendwie war das auch gut so. Klingt jetzt komisch, is aber so.
Im Stau, ich frotzelte ein wenig mit einem aufgemotzten Calibra, dann der Gau: Kupplungspedal fällt aufs Bodenblech und versagt seinen Dienst. Peinlich dem Calibra gegenüber, aber war eben so – also auf den Standstreifen gerollt und nachgesehen – der Hebel am Getriebe war ab. Oder sagen wir so – da war er schon noch, aber er drehte durch. Ficken. Also was tun? Man hat ja schließlich die goldene ADAC Karte. Ich war übrigens einst nachts um 3 auf der Autobahn mal eingetreten. Damals mitn einer Panne mit meinem Passaratti Kuh-Pee.
Akku vom Handy fast leer. Jetzt schnell sprechen. Hat gereicht, um die gelben Engel zu holen. Es wr sonnig, ich hatte noch Zigaretten, ne halbe Flasche Cola auch. Also schön in die Sonne gelegt und gewartet. Es hält ein Corsa und der Fahrer steigt grinsend aus und kommt auf mich zu – ein Leser dieses Blogs. Herrgott, die Welt ist ein Dorf. Er hatte kein Werkzeug dabei, aber mit ein bissi Gebabbel wird die Wartezeit auf den ADAC kurzweilig. Der kam dann irgendwann gleich mit dem Abschlepper. N junger Typ, der den Goldfinger – wir ahnen es – wirklich stylisch fand. Er schleppte mich direkt an die Halle. Hatte leider keine Cam bei. Die Nachbarn werden sich ihren Teil gedacht habe. Kurze Hallenführung für den Gelben Engel, n Trinkgeld in die Hand gedrückt und dann gleich zur Tat geschritten. Der Hebel hatte keinerlei Verzahnung mehr. Hab dann 2 Hebel von anderen Getrieben geklopft – auch da war keiner mehr 100%g aber wenn man das richtig festzieht, sollte das halten. Den 2. Hebel habbich mal ins Handgepäck gelegt – man weiß ja nie…
nach ner Viertelstunde war der Bock fahrbereit. Gut, daß ich die Probefahrt gemacht hab – gestern war das nicht o schlimm, eute auf der Piste wärs ärgerlicher.

Ich packe jetzt meine Sachen und warte auf Urs, der von München nach Mainz kommt und mit mir dann weiter fährt nach Warendorf zum Passattreffen. Wird schon schiefgehen – die paar Kilometer…

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2 thoughts on “KLE, der ADAC Stammkunde…

  1. Moin KLE

    Übertreib es nicht mit dem benutzen der Gelben Männchen. wenn es denen zuviel wird, kommt die Kündigung für die Plus Mitgliedschaft.

    Und dann ist Essig mit der Abschlepperei auf deren Kosten

    Die sind nämlich wie alle anderen Unternehmen auch Gewinnorientiert

    Gruss Mickie

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