Der KLEsche Hannover-Roadtrip 2007: Die Anfahrt

Hannover und Mainz liegen nun nich wirklich nebeneinander und so lag es nahe, um an der Cruise Night einen Parkplatz bekommen zu können, muß ich früh los. So fuhr ich schon um 10 Uhr am Montag vormittag los. Und zwar im Convoi mit Calli und seinem VW 411 Variant. Hätte ich meine Digicam nicht vergessen gehabt…

Treffpunkt war ein Supermarkt-Parkplatz und ich machte als langsameres Auto den Leitochsen. 54 Dieselpferde gegen ein vollbeladenes Auto mit vollbeladenem Hänger – es war kein Tiefflug, vielmehr ein Betteln um Mitleid.

Und da sitzt man dann so im Auto bei diesen wahnsinnigen Geschwindigkeiten und sieht ständig diesen VW 411 Variant. Von vorne is der ja hübsch. Hab jetzt kein Bild von Callis 411er, da Digicam vergessen, deshalb ein Bild aus Wikipedia:

Calli hat die Blinker in die Stoßstange gesetzt und das Kennzeichen auf die Stoßstange – da sieht das deutlich besser aus. Nur von hinten – ab und an wollte Calli auch mal vorneweg fahren – da saß ich dann im Auto und überlegte, wie man das hübscher machen kann.

Von seitlich geht das noch, aber direkt von hinten… Das Verhältnis Leuchten, Kennzeichen, diese Heckklappe – irgendwie geht das gar nicht. Und bei den Geschwindigkeiten hat man ja Zeit, sich Gedanken zu machen. Ich würde vermutlich in der Heckklappe die Kennzeichenmulde wegrationalisieren und das Kennzeichen zwischen die Leuchten packen – könnte nach was aussehen…

Naja, is ja nicht mein 411er. Hab genuch Projekte, obwohl mein Vater mal so einen hatte und Muttern immer noch von der Karre schwärmt – ich wäre der Familienheld… Egal.

Wir kamen im Convoi gut durch, an Brückentagen is auf der Piste nix los. Gut durchkommen is relativ – kann mal wer diese doofen Kassler Berge einebnen? Der Minusrekord lag bei 45 km/h mit meinem Gespann. 2. Gang auf der Autobahn – Beam me up, Scotty! Bei einem Autohof machten wir dann Rast – mich plagte ein feines Hüngerchen. Rein zufällig wählte ich einen Autohof, den Calli öfters ansteuerte und da gabs eine Bratwurstbude, die er schon immer einmal testen wollte und nie durfte, da er normal immer mit Kindern unterwegs ist. Und da ist der BurgerKing einfach attraktiver. Jetzt weiß er – dolle is die Bratwurstbude auch nicht, das nächste mal wieder Kingen gehen.

Er mußte mit seinem 411er noch tanken. Er meinte es zumidestens, Tankuhren von alten Autos sind jetzt nicht soooo zuverlässig und er war erstaunt vom niedrigen Verbrauch. Klar – bei dem Tempo…

Pannenfrei zogen wir dann in Hannover ein. Ich mogelte mich auf den Verkäuferparkplatz, um da meine Leiche abzustellen und checkte dann ins Etap Hotel ein – kein Platz in Auto und Hänger um drin zu übernachten, da leistet man sich schonmal ein Hotelbett. Und ich sollte vor 19 Uhr einchecken, denn das automatische Checkin geht laut telefonischer Auskunft nur mit Kreditkarte. Nennt mich rückständig, aber ich habe keine. Der Checkin ging aber auch mit EC-Karte – den Abstecher hätte ich mir sparen können.
Klamotten reingeworfen, Tasche nochmal vergeblich genau untersucht, ob da nicht doch die Digicam versteckt drin liegt, und dann ab zur DFL Cruise Night an Mel?s Diner…

1 thought on “Der KLEsche Hannover-Roadtrip 2007: Die Anfahrt

  1. Seeeeeehr schmeichelhaftes Bild (o:
    Mein Nasenbär entspricht doch eher der Kategorie „RRR“(rar-rostig-rennt) und vertritt den „Lookaway“ (nicht nur von hinten).
    Gruß,Calli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.