Es ist echt nur Kopfkino!

Wahnsinn! Nachdem ich mal die Idee hier gepostet hatte, dass ich den Framo eventuell auf einen anderen Leiterrahmen setzen würde, glühten alle Kanäle. Das Thema scheint auch bei vielen anderen die Hirnzellen anzuschubsen. Und nochmals: Nein. ich fange jetzt nicht morgen damit an, das umzusetzen.

Aber mein Kopfkino rattert auch hörbar weiter.

Ganz klar: Ein Geländewagen, gerade der Opel Frontera, lässt sich am leichtesten und vor allem günstigsten auftreiben. Wäre aber eben auch relativ hoch. eigentlich zu hoch. Genau deshalb hatte ich den Rahmen am Framo geändert, was die TÜV Abnahme so mächtig erschwert. Am besten wäre: Rahmen, Motor, Bremsen, Lenkung etc. alles von der selben Basis. Und das Ganze bitte doch mit G-Kat als Benziner wegen der Umweltzonen. Ich mag Diesel, aber alte Diesel sind sehr schwer auf eine Abgasnorm zu bekommen, die die Einfahrt in Umweltzonen erlaubt. Höchstgeschwindigkeit ist eher sekundär. Wenn das Ding 130km/h erreicht ist das auch ok.

Oft kommt das Argument: Wenn der Rahmen alt genug ist, geht doch ein H-Kennzeichen. Da muss man realistisch bleiben: Ein Rosthaufen mit Flaschenöffnern als Lüftungsschlitzen, der nie auf dem betreffenden Fahrgestell war auf H? Da spielt kein Prüfer mit.

Der Jackpot wäre ein VW Taro 2WD nach meinen bisherigen Recherchen. Ist zwar utopisch, aber spielen wir das mal durch.

Warum ausgerechnet der? Als reine Heckschleuder ist der nicht so hoch, wie ein 4WD. Er hat LKW Zulassung und das hatte ich ja schon erwähnt, erleichtert die TÜV Geschichte wieder, weil bei LKW die Aufbauänderung üblicher ist. Und er wäre aus Europa für das EuroHotRod Konzept.

Den Europa Gedanken könnte man aber auch über den Haufen werfen. Das Schwestermodell Toyota Hilux ginge auch – da am besten noch das Vorgängermodell (YN 58, 1983–1988).

Der passt von den Dimensionen noch besser zum Framo. Hat aber keinen Kat. Da müsste man mit dem Gedanken spielen irgendeinen Fremdmotor reinzuhängen, was bei der Ersatzteilversorgung bei japanischen Autos eh Sinn macht. Man braucht aber dann ein teures Abgasgutachten. Alleine das kostet leider schon einen vierstelligen Betrag.

Ganz großes Manko bei Taro & Hilux: Die bekommt man in Deutschland schlichtweg nicht für einen dreistelligen Preis. Und sie sind gesucht. Hab ich bei keinem anderen Modell gesehen bei eBay Kleinanzeigen: es werden 6 Taros angeboten, der billigste für 6.000€, gleichzeitig gibt es 26(!) Suchanzeigen für einen Taro/Hilux. Wenn wir realistisch sind: Die Idee ist einen Totgeburt, weil einfach zu teuer für mein Budget.

Der Vollständigkeit halber: Ähnliches gilt für den Opel Campo.

Realistischer ist da schon der Frontera. Wenn tatsächlich bei LKW die Zulassungsvorschriften etwas lascher sind, müsste man eben einmal klären, ob das Basisfahrzeug ursprünglich ein LKW gewesen sein muss. Man könnte ja beispielsweise einen halb verotteten Bestattungsanhänger besorgen und den als abgetrennten Laderaum aufs Heck setzen. Ab und an taucht da mal einer günstig im Angebot auf. (Weiterhin wirklich nur Kopfkino!)

Was auf jeden Fall klar sein sollte: Die Framo Karosserie Plug & Play auf einen anderen Rahmen rüberwerfen wird nicht funktionieren. Ich würde wieder ein komplett anderes Auto bauen. Und ich würde durchaus einen Teil des Spenderfahrzeugs weiterverwenden. Nur mal so ein Argumente dafür: Die Sicherheitsgurte. Ganz klar, dass ich welche brauche. Die Befestigungspunkte müssen eine gewisse Zugfestigkeit besitzen. Logisch. Bei einem Unfall wäre es unvorteilhaft, wenn der stumpf aus dem Blech reißt. Wenn der Gurt an einer bereits geprüften Säule und an einer geprüften Bodengruppe hängt, spart man eventuell die Prüfung auf Zugfestigkeit.

Der Framo muss zudem andere Türen bekommen. Derzeit hat er Selbstmördertüren. Bei der EZ des Rahmens schwer zu argumentieren, zumal sie für meinen Geschmack definitiv zu schlecht schließen. Aber NATÜRLICH nicht mit modernen Griffen

Derzeitiger Stand in meinem Kopfkino: Ein komplettes Auto nehmen und Stück für Stück wegflexen, was den Framo Teilen im Weg ist und die dran adaptieren. Was auf jeden Fall bleiben soll ist eine gerade Frontscheibe für den Oldtimer Look, die Haube und die Kotflügel vorne/hinten. Alles andere lassen wir jetzt mal offen. Apropos offen: Es muss auch kein Cabrio/Roadster bleiben…

Ich sollte mir demnächst mal so rein für das Kopfkino den Aufbau eines Fronteras mal näher ansehen, wie gut der sich wirklich eignen würde…

4 thoughts on “Es ist echt nur Kopfkino!

  1. Ist ein Multicar M26 groß genug?
    Leiterrahmen, starrachse und Zwillingsbereifung
    Aber mit Diesel schon wieder unattraktiv. :-\
    Bezüglich Abgas Gutachten, wenn der Antriebsstrang komplett vom Spenderfahrzeug übernommen wurde, fällt das weg.

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