Großkampftag in der neuen Halle

So viele Helfer, wie am gestrigen Samstag hatte ich noch nie. Es waren da: Kai, Denis, Joschy, Calli, Gojowy, Fox, Michael, Floriann und natürlich meine Wenigkeit. Nicht alle über den ganzen Tag, aber jeder hat seinen Beitrag dazu geleistet.

Der erste war Kai, er war sogar vor mir da, ich kam gerade noch pünktlich: Das Mettbrötchenschmieren in der Metzgerei dauerte länger als erwartet. Zu zweit haben wir erst einmal die Tische und Boote aus der Scheune geräumt, damit wir Platz zum schaffen hatten. Kai brachte auch diverses Holzwerkzeug mit – eine große Hilfe.

Die anderen kamen so tröpfchenweise. Der Gojowy und der Fox versuchten genau um 11.11. Uhr zu kommen – pünktlich zur Fasnachtseröffnung und köpften zu diesem Anlaß erstmal ne Pulle Sekt.

Denis Kai und ich rissen erst einmal die wurmstichigen Bretter der Galerie raus. Was eine Staubschlacht! Die Balken zerfielen förmlich zu Staub. Ich glaube, irgendwie rieseln aus irgendwelchen Körperöffnungen immer noch irgendwo Teile dieser Bohlen heraus 😉

Mit Eintreffen von Vox und Gojowy begann die Arbeit an dem Zwischenboden.

Hauptakteure hier waren vor allem Sägemeister-Kai, Modellbau-Vox und Galgen-Gojowy. Es war ein elendiger Kompetenzkampf, oder soll ich sagen Inkompetenzzuweisungs-Blues? Egal, die Junx hatten Spaß bei der Arbeit und haben das wirklich sehr geil hinbekommen.

Der Spruch: Das is ja nur für den KLE beunruhigte mich zwar ab und an, aber davon sollte man sich nicht irritieren lassen. Letztendlich kam ein Zwischenboden raus, der einen sehr stabilen Eindruck macht, die Scheune hat ein komplett neues Gesicht. Immer, wenn ein Fichtenmoped gebraucht wurde, griff dann Denis zu seiner Baumflex.

Jetzt habe ich ne große Lagerfläche mehr:

Ich bin auch sehr froh, daß die Junx in Details daran gedacht haben, daß die Scheune für mich ist. So etwas paßt einfach wie die Faust aufs Auge:

Auch waren noch andere an dem Zwischenboden beteiligt. Waren schon fast zu viel Helfer. Egal, wir hatten Spaß, Getränke waren ausreichend da, die Mettbrötchen irgendwann leer…

Denis und ich kümmerten uns um die Toilette.

Zunächst wurde der Palettenpodest verschoben, um einen Wasserkessel daneben positionieren zu können. Der Spülkasten ist leider irgendwie undicht, da muß ich nochmal ran. Dann kam ein Lattenrahmen drumrum und die ersten Holzplatten:

Die Tür stiftete Joschy, angeblich diente sie ehemals in einer Sparkasse. Da sie zu langweilig war, kam ein Spiegel innenrein, der eigentlich an einer Schrankwand aus dem Sperrmüll der Vermieterin angeschraubt war – aber natürlich asymmetrisch, weil der Thron ja auch asymmetrisch in der Box hockt. Wenn, dann schon richtig 😉
Apropos Spiegel – hatte ich erwähnt, daß auch die anderen verwendeten Platten an der Innenseiten Spiegel haben?

Joschy verlegte dann noch Laminat – seine Reste von der Küchenrenovierung reichten ums Arschlecken.

Die Toilette durfte ich einweihen. Die Junx setzten mich ziemlich unter Druck. Es ist schwierig zu pissen, wenn ständig Kameras blitzen, die Tür geöffnet wird – und das alles bei den viele Spiegeln…

Joschy ist auch maßgeblich verantwortlich für die Anbringung der Regalschienen an der Wand.

Wenn man die Wände in der seitlichen Flucht ansieht, fängt man zwangsläufig an, die Melodie von Lambada zu pfeifen, aber das taugt. Da soll nichts schweres drauf, nur Dinge, die man selten braucht, leicht sind und einfach Platz fressen.

Die besorgten Platten für den Zwischenboden reichten leider nicht, so daß ich mit Michael nochmal zum Baumarkt nach Mainz-Kastell rasen mußte. Und kaum ist die Katze aus dem Haus…

Bei meiner Rückkehr hatte ich ein Bierregal:

Und der Zwischenboden war personalisiert:

Die Junx hatten durchaus Blödsinn im Kopf – ber das ist vollkommen in Ordnung so. So bastelte der Gojowy noch einen Bierflaschenabsteller an der Toilette:

Und auch noch einige andere Vezierungen für den Pott:

Den Platz der morschen Bohlen ersetzen inzwischen 2 Balken und Palettenauflagen aus dem Fundus von Michael.

Mit dem Bau haben wir bis zum Schluß gewartet, da wir erst einmal sehen wollten, ob die Balken für den Zwischenboden reichen – es ist genau einer über.

Was gibt es sonst noch zu berichten? Der Ort, in dem die Halle ist, hat keinen Baumarkt! Ich wollte das nur noch einmal klarstellen, da ca. 27.564 mal danach gefragt wurde. Für die Schlagdübel fehlten uns Unterlegscheiben, da die Löcher in den Winkeln zu groß waren. Ich probierte welche in einem Restpostenmarkt aufzutreiben – vergeblich. Letztendlich bekam ich welche an einer Tankstelle mit angegliedertem Autoteilehandel – ein stranger Laden, aber er half weiter. Mal sehen, wie oft ich zukünftig da drinstehe…

An dieser Stelle ein großes Danke an alle Beteiligten – Ihr seid Helden!

2 thoughts on “Großkampftag in der neuen Halle

  1. Irgendwann wirst du anfangen diese Tankstelle zu lieben.

    Wo kriegt man sonst Sonntag abends um neun noch Schrauben, Grillfleisch, notfalls nen ganzen Grill das übliche Alkoholgezumsels, Mattschwarz in Dosen und sonst?gen grundsätzlich fehlenden Krempel her?

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