Kübelallerlei – Vergaser, Scheibenrahmen, etc.

Gestern habe ich erst einmal ein wenig Platz gemacht in der Werkstatt. Kam ja nich mehr durch. Und wenn mich was nervt, dann keinen Platz beim Schrauben zu haben. Und das passiert mir leider zu oft.
Der Motor vom Kübel stottert etwas im Teillastbereich. Ich hatte auf den Vergaser getippt, also raus mit dem Ding!

Ich wollte ihn aufschrauben und die Schwimmerkammern reinigen – Pustekuchen. den muß einer verklebt haben. Ich hatte alle Schrauben drau0ßen, hab das auch mal mit nem anderen Vergaser verglichen – keine Chance, der ging nicht auseinander. Ficken. Nunja, habe ich wenigstens die Düsen, an die man rankommt, durchgeblasen. Wieder eingebaut und dem System nen neuen Benzinfilter gegönnt.

Hat nix gebracht. Scheißendreck. Muß ich mit Tony gemeinsam nochmals suchen. Der hat einfach mehr Ahnung, einem Inschenör is nix zu schwör angeblich.

Dann machte ich mich an den Scheibenrahmen. Der hats beim Jägerkübel wirklich hinter sich.

Das Bild is jetzt nich so gut, aber zur Erklärung: Das Unterteil des Scheibenrahmens ist ein bekannter Schwachpunkt beim Kübel, da rosten wirklich alle. Das zeigt schon der Umstand, daß man das Teil inzwischen in Edelstahl nachfertigt. Bei mir fällt langsam die Dichtung raus – und dann kommt das Wasser bei Regen auch noch unter dem Scheibenrahmen durch. Zudem war eine Schraube, an der das Unterteil des Scheibenrahmens am Rest festgeschraubt is, abgerissen. Als den Lack etwas abkratzen wollte, um denKreuzschlitzschraube freizulegen, fiel mir der zweite Schraubenkopf ebenfalls entgegen. Danke! Ich will den Rest des Scheibenrahmens weiterverwenden – schon alleine wegen den vielen Spa-Aufklebern auf der Scheibe. Da werde ich wohl aufbohren müssen…

Ersatz für da Unterteil habe ich schon länger rumstehen. Habe ich einmal bei eBay ersteigert. War n Glücksding, denn ich hatte unbemerkt damals ne Stelle zuviel eingetippt und glücklicherweise wurde ich nicht hochgeboten. Also den erst einmal zerlegen.

Super-Top ist der auch nicht, aber bei weitem besser, als der verbaute. Nun heißt es den zu erhalten. Also erst einmal den Rost abgeschliffen.

Bis auf eine Stelle verschwindet der derzeitige Lochfraß später unter der Dichtung. Damits nicht weiterrostet, habe ich erst einmal Fertan eingesetzt – das zieht jetzt ein. Innen werde ich wohl mit Fett oder Wachs arbeiten, um den möglichst lange zu konservieren. Leider kommt man nicht in alle Ritzen richtig rein zum mechanischen entrosten. Ein Teufelskreis. Hoffentlich hilft die Chemie lang und anhaltend.

Ach ja – eine Venezuela-Plakette habe ich noch aufgenietet, ehe ich die wieder irgendwo hinlege und erst in 5 Jahren wiederfinde.

Ich wollte ja eigentlich links und rechts je eine Plakette an die A-Säule nieten, aber ich habs mal provisorisch dort fixiert und es sah einfach nach nix aus. Am Heck wirkts einfach besser…

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