Mit Lack übergejaucht.

Das Projekt Werbefahrrad soll so schnell, wie möglich abgeschossen werden – schließlich fahre ich das Rad ja nichma selber. Also schnell mal lacken. Ich entschied mich für Orange. Den Lack habe ich selber angemischt. Es gibt in Baumärkten zumindestens fertig angemischt kein vernünftiges Orange. Was haben die alle gegen meine Lieblingsfarbe? Also habe ich eben ne Dose gelb im Fachhandel (Restpostenmarkt) geholt, einen Rest roten Lack hatte ich noch. Den Farbton finde ich gelungen:

Was total in die Hose gegangen is, is der Lackauftrag – mördermäßige Läufer und Nasen. Hab ich geflucht. Nunja, ich muß das „Geschoß“ ja nich fahren. Die Schmutzbleche bekamen noch ein enn Karostreifen, ebenso der viel zu überdimensionierte Kettenschutz.

Eigentlich sollte ich den ersetzen – mal im Keller kramen gehen, ob ich noch etwas habe – Geld habbich genug ausgegeben. Schon eine komplette Dose Lack! Zu Fahrrädern habe ich nur keinen so großen Fundus. Ok, ne Kiste mit Teilen habe ich schon. Aber die is schon geschrumpft, weil ich die Räder von ein paar Mädels repariert habe. Zudem habe ich ja einige Fahrradteile an den Jägerkübel verbaut (Gaszugsystem). Ich sollte mal wieder ein Fahrrad ausschlachten – wo ist Sperrmüll?

Apropos Sperrmüll: Ein wenig habe ich dann auch noch an den Passatfragmenten geschlachtet. Der Dachhimmel ist raus – natürlich nicht am Stück, der ist an manchen Stellen eingerissen. Zu was man das braucht? Als Muster für eine Neuanfertigung. Auch die Federbeine habe ich rausgenommen.

Die sind – mal wieder – anders, als die von den Nachfolgern. Deshalb hebt man die auf. Evtl. hat sogar einer Interesse an einem. Und wenn man helfen kann…

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