Motor is schonmal drin…

Heute war Großeinsatztag.

Ich hatte mich tatsächhlich schon um 10 Uhr in der Scheune und hatte heißen Kaffee und Mettbrötchen mitgebracht. Der Motor vom Scheißhaus sollte in das Coup? wandern, also erst einmal in der Scheune umrangiert und den Motorausbau vorbereitet. Als erste Helfer trafen Jürgen und Jenny ein, die extra aus dem Stuttgarter Raum hochgekommen waren. Jürgen brachte auch wieder seinen Rangierwagenheber mit, der versehentlich auch wieder in der Scheune stehen blieb 😉

Jenny (Busfahrerin, das erste mal dabei) übernahm die Aufgabe des Ausweidens des Scheißhauses, Jürgen machte sich erst einmal an der Elektrik zu schaffen. Die Rücklichter und Bremslichter gehen jetzt – war so einiges durcheinander.

Ich startete derweilen den Ausbau der Maschine.

Als vierter im Bunde traf Joschy ein. Der Motor war relativ schnell am Haken und pünklich, als alle eine Mettbrötchenpause anläßlich dieses Ereignisses machten, kam Marco als fünfter. Marco war auch das erste mal dabei, kam aus dem Saarland hochgedonnert. Sein erster Kontakt mit Fusseltuning in Reinkultur.

Leider konnten wir den Motor nicht gleich wieder einbauen. Zunächst war ein Stehbolzen am Auspuffkrümmer gerissen und erst die zigste angeschweißte Mutter hob und der Bolzenrest war draußen. Immerhin wissen wir aber jetzt, wie man sechseckige Löcher in Teppichböden macht: Mit glühenden Muttern…

Dann war die Lichtmaschinenhalterung ausgerissen. Die Löcher im Motorblock waren so „gewachsden“, daß wir von M8 auf M12(!) austocken mußten, um eine Schraube zum halten zu bringen – ach ja, die betreffenden Schrauben mußten wir auch selbst aus längeren basteln, indem wir längere kürzten und das Gewinde weitergeschnitten haben. Lauter so Dinge, die aufhalten. Aber man kann doch nicht jedesmal neue Schrauben kaufen, wenn soviel rumliegt.

Marco hat die Antriebswellen aus dem Scheißhaus geschraubt und zusammen mit Jürgen die Manschetten gewechselt. Von den Antriebswellen wußte ich wenigstens, daß sie keine Geräusche machen. Die Antriebswellen vom Coup? hingen noch im Auto – hatten beide aber auch kaputte Achsmanschetten radseitig. Alte VW-Krankheit.

Das Getriebe haben wir außerhalb des Motorraums angeflanscht – das ging richtig fix! Dann Auto zurechtgeschoben und reingehoben mit der Motorwinde. Das Ding ist eine wirklich geile Hilfe.

Irgendwie mußten Jürgen und Jenny dann weiter. Dann wo es ans Eingemachte beim Anschließen geht, sucht der einzige Automechaniker im Dreamteam die Flucht. Sauerei. Wir Verbliebenen haben dann noch einige Dinge gamacht, wie alte Antriebswellen raus, neu abgedichtete rein, umgearbeiteten Limahalter rein, …

Der Motor läuft noch nicht, aber er ist schonmal am richtigen Platz.

Nebenbei hat das Scheißhaus mächtig Federn gelassen.

Zum Abschluß waren Joschy und ich mal wieder im Balaton-Imbiss auf nen Döner, die Option offengelassen, nach dem Essen zur Arbeit zurückzukehren. Aber irgendwie haben wir den Arsch nach 20 Uhr nicht mehr hochbekommen. Ich weiß, wir sind Weicheier…

Jürgens Kamera hat viele Impressionen eingefangen – einige mehr sind in der Galerie unter passaratti.fusseltuning.de/schleppanker/2006_01_07-1.html

Dank an alle Helfer – morgen, Sonntag, gehts weiter.

1 thought on “Motor is schonmal drin…

  1. hola, auch wieder daheim ,sag ich: nur spass macht ,das son auto ,was eh dem tode geweiht ist, zu entfleddern…….
    gerne wieder, würde mich über busprojekt freuen:))))
    gruss an die kleinen:) und den grossen.

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