Neuteileschlacht

Ich arbeite ja gerne mit gebrauchten Teilen, die ich aufarbeite. Das ist günstig, aber auch nachhaltig. Aber ab und an muss oder will ich dann doch Neuteile nehmen. Immer dann, wenn es um Sicherheit geht, Verschleißteile, wie Lager, Dichtungen etc., oder einfach keine gebrauchten Teile aufzutreiben sind. In der letzten Woche musste ich dann doch einmal eine größere Bestellung aufgeben, die dann auch geliefert wurden.

Es nervt mich hart, dass alleine diese Teilelieferung schon mehr als der neue Motor an sich gekostet hat. Ich muss für mein Ego mehr gebrauchte Teile rausramschen, damit ich mir sagen kann, das hat sich irgendwie selbst finanziert, genau wie der Motor ja eigentlich für umme war, weil ich den alten zum selben Preis weiterverkauft habe.

Ließ sich aber eben nicht umgehen die Bestellung. So steckt jetzt im Luftfiltergehäuse ein Luftfiltereinsatz. Ins Klo gegriffen hatte ich beim der ersten Ventildeckeldichtung. Obwohl neu, war der Deckel undicht. Meine Liste von Herstellern, von denen ich nix mehr kaufe, wächst. Ich habe die Dichtung durch eine von Febi ersetzt, die scheint jetzt abzudichten.

Bevor ich anfangen konnte, die Federn wieder einzubauen, habe ich die 2x lackiert – schwarz matt, dabei die Nummern abgeklebt, und dann noch einmal ohne Abkleben mit Klarlack drüber.

Während das trocknete, konnte ich beim Auspuff weiterbauen. Der gelieferte Mitteltopf hatte glücklicherweise den richtigen Rohrdurchmesser. Von meiner Flexrohr/Minikatkombi die Verjüngung wie auf der anderen Seite abgeflext und draufgesteckt. War länger, als die alte Kombination.

Rohre kann man ja aber kürzen, auch wenn das bei Neuteilen immer etwas wehtut. Das Ganze ist jetzt genauso lang, wie die alte Kombination.

Der Endtopf, den ein Blogleser noch in NOS rumliegen hatte und gespendet hat, steckt noch in der Transportkette.

Die Federn soweit trocken, neue Anschlaggummis da, ich konnte die Federbeine wieder zusammenbauen. Total Schwachsinnig: Die Nummern sind bei der Feder auf der Fahrerseite auf der Rückseite. Ich hab die Federn verglichen – auf beiden gleich. Ich hoffe, dass man die auf der anderen Seite dann lesen kann.

Ich habe die Federbeine grob entrostet und mit Owatrol gestrichen, um den Rost einzubremsen. Montiert habe ich das eine Federbein auch schon.

Einen Test habe ich auch gemacht – die neuen Anschlaggummis vom G40 sind kurz genug, er federt weiterhin.

Ich muss jetzt planen, was ich mache, dass der Prolo auf jeden Fall zur Automechanika wie ein komplettes Auto aussieht. Dort werde ich den Prolo wohl ausstellen. Wir – das Marketing Team der Messe und ich – diskutieren gerade über das Konzept des Stands…

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