Von allem etwas…

Am Wochenende war ich viel unterwegs. Malte aus Oldenburg feierte seinen 30. Geburtstag. Und das sah ich als Pflichttermin, trotz 500km Anreise. Also gings am Samstag um 9 Uhr los. Bei Neustadt/Wied habe ich Denis von den Lokschuppen Westerwald Junx mit eingeladen, Spritkosten teilen.
Klar, daß man so ne Strecke nutzen muß. Auf der Hinfahrt trafen wir uns bei dem Rasthof Bottrop mit Dietmar und wir tauschten Teile. Ein kurzer Plausch unter Schraubern und weiter gings. Warum ich von dem Teiletausch kein Bild gemacht habe – keine Ahnung. Irgendwann is aucvh mal ein Bild von Dietmar hier im Blog – wir sind ja noch jung…
Fahrzeuch war übrigens das 32BQP und klar, es gibt schnellere Fahrzeuche, aber er lief und lief und lief – und das trotz digitaler Fahrweise bei einem Verbrauch von fast genau 7 Litern auf 100km.

Zwischenstopp irgendwo bei einem BurgerKing, das Mittagessen nachholen und dann um ca. 15 Uhr in Oldenburg. Dort wurde noch aufgebaut, also wurden wir zu einem anderen Altblechbeweger, dem Glucifer, weitergeschickt. Der residiert ebenfalls in Oldenburg. Dort vegetierten schon ein paar andere vor sich hin, die schon den Abend vorher Gas gegeben hatten.

Abends dann endlich Party. Es war so einige Schrauberprominenz da, aber auch anderes amüsantes Publikum. Und es ging nicht immer um altes Blech und das ist gut so. Die Liveband weigerte sich strikt Hyper Hyper zu spielen (Spießer), aber was will man machen.

Irgendwie spielte die Familie nicht mit, daß auf dem Hof Burnouts gebrannt werden, aber Malte ist der ungekrönte Burnout-Könich. Was also tun? Nun, er hat ja einen Schlepper.

Und da drauf geht das auch ganz gut:

Die Brocken flogen verdammt weit. Schon lässig, wenn 30m vom Fahrzeuch noch ein Trumm Reifen liegt, das noch qualmt…

Man sollte erwähnen, daß Malte offenbar langsam tatsächlich alt wird – er ließ teilweise burnen von seiner Freundin. Die hätte er wohl mal vorher heiraten sollen, dann hätte er zwischendrin den Hof nicht kehren müssen…

Alles andere, was so auf der Party passiert ist, überlasse ich der Phantasie der Leser. Sagen wir nur so viel: Es wurde Alkohol getrunken.

Nächster Morgen Katerfrühstück. Ich war offensichtlich der, der als erster wach war und das nutze ich für eine Geländeerkundung bei Malte – was für ein Eldorado!

In der Halle war ich garnicht – irgendwie verpeilt. Das hätte mich im Nachhinein schon mal interessiert.

Der Morgen danach ähnelte einem Polenmarkt. War das Geil. Altautoschrauber unter sich. Der eine hat Sommerräder auf dem Dachgepäckträger, der nächste hat nen BMW-Motor dabei, der in einen Kadett soll, da ein Satz Alus, dort restaurierte Opel Stahlsportfelchn – herrlich, Herr Abgeordneter!

So gegen Mittag waren wir dann wieder auf der Piste. Auf der Heimfahrt war Denis mit nem Teiletausch dran – Ford Teile:

Es wurden 2 Tanks gegeneinander getauscht, es gab kleinteile und einen Schweinehaken für den Granada, der fortan im Kofferraum ständig Lärm im Zusammenspiel mit dem Tank machte.

Auf der Hinfahrt hatte mich der Gojowy angerufen, er hätte Balken gefunden. Die könnte ich abholen und im Gespräch mit Denis – wir hatten ja Zeit im Auto – kam heraus, daß er ja einen Autotransortanhänger hätte und da könne man das doch draufladen. Geil! Also Denis in Neustaddt/Wed abgeladen und den Autotransportanhänger drangehängt. Ab zu dem Gartengrundstück, wo die Balken lagen. Es war zu dem Zeitpunkt schon dunkel. So gegen 18 Uhr war ich dort. Also Balken auf den Hänger – scheiße sind die lang!

Die Balken stammen von einem Freundeskreis, ich glaube sie nennen sich „Fistfuckers of Hell“ (keine Garantie auf diese Aussage) und die wollten daraus ein Blockhaus bauen – nur leider wurde ihnen das Grundstück gekündigt, auf dem das stattfinden sollte. Des einen sein Unglück…

Aber nochmals: Scheiße waren die lang! Wir haben uns den Kopf zerbrochen, wie das wohl funktioniert mit dem Balken und wir kamen zu dem Schluß: Augen zu und durch. Der Gojowy fuhr hinter mir als Ladungssicherung, quasi um zu verhindern, daß sich einer hinter mich quetscht. Vom dem Grundstück zur neuen Halle sinds ca 20 km. Dabei ein kleines Stück Autobahn. Und wer fährt neben mich auf der Autobahn? Die Rennleitung. Verdammiche Hacke! Scheiß Timing, ich sollte Lotto spielen, wenn mir auf die kurze Strecke solche Zufälle passieren…

Die Polizei war total unglücklich mit meinem Gespann.

Eine beleuchtete Lampe hintendran wäre Pflicht (bei Tageslicht reicht eine rote Fahne) und das Kennzeichen ist nicht zu sehen und die Ladung könne man besser sichern und vom 32BQP gehe die Kennzeichenleuchte nicht und ich hatte den Schein vom Hänger nicht dabei und…
Ich stellte mich auf 3 Jahre Knast ein, zeigte mich aber einsichtig. Glück im Unglück: Sie ließen mich das Gespann noch auf einen Parkplatz abstellen und ließen es bei einer mündlichen Verwarnung. Danke Junx!

Der Gojowy kennt die richtigen Leute, er schaffte es, noch jemanden mit einem Hängerschloß aufzutreiben – ganz ohne wollte ich den nicht da abstellen. Und er hat auch noch lecker Steak auf den Grill geworfen und hatte genau ein Feierabendbier im Kühlschrank, das ich dann gebraucht habe. Gojowy, Du warst gestern für mich der Held des Tages!
Was ein Horrortripp. Heute müssen wir mal schauen, wie ich dieses Gespann zur neuen Halle bringe.

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