Die erste Polizeikontrolle

Nun, es war abzusehen. Ich dachte aber nicht, daß es so schnell geht. Heute ging hinter mir das erste mal das Blaulicht an. Aber ich war ja auf der sicheren Seite, wußte nur, das Rücklicht rechts hat einen Wackler. Wie konnte ich auch so doof sein, englische Rückleuchten zu montieren, wo doch jeder weiß, daß die Engländer die Erfinder der elektrischen Dunkelheit sind.
Also Heckklappe entriegelt und ausgestiegen. „Ihr rechtes Rücklicht geht nicht und Ihr Kofferraum ist aufgesprungen, als Sie angehalten sind„. Ach! Kabel gewackelt. Geht. Ja, ich richte es, kümmere mich drum. Und das meinte ich ernst, schließlich kosten diese Kontrollen Zeit.

Dann der Gang mit den Papieren rund ums Auto. „Da hat sich der TÜV aber Mühe gegeben„. Ja hat er und wie sich da gezeigt hat, wohl auch zu recht. „Bei den Rückleuchten steht ja kein Fabrikat drin. Da steht ja nur rund und 65mm Durchmesser. Da können Sie ja auch andere mit dem selben Durchmesser draufschrauben…“ Richtig gesehen und das wäre auch ohne Eintragung möglich, wenn sie typengeprüft sind. 6, setzen!

Die Beamten hatten einen Praktikanten, oder soetwas dabei, dem sie diesen komischen Fahrzeugschein mit dem obskuren Beiblatt erklärten – und sie nannten ihn vorbildlich, weil alles drin. Die sollen dem jungen Mann mal besser erklären, wie eine Alkoholkontrolle funktioniert – zumindest wenn sie mich nicht kontrollieren 😉

Hat mich 10 Minuten gekostet, gab ein Dudu, ja, ich richte die Heckleuchte und weiter gings. Mal gespannt, wann sich die nächsten Polizisten für die Karre interessieren, bis sie sich an den Anblick gewöhnt haben.

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5 thoughts on “Die erste Polizeikontrolle

  1. Solange es nur einen Wackler hat. Beim alten 33er Alfa(RIP) gingen uns mal bei ca. 180, natürlich nachts und auf der Autobahn, die ganzen Funzeln aus… Egal das Leben geht weiter. Und ab und an ist auch die Rennleitung ganz amüsant 😉 Vor allem wenn sie irgendwas suchen was nicht eingetragen sein könnte wid es immer witzig.

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