Der 5ender - Passat 32 Fünfzylinderprojekt


 

Evolutionsphase 1

Im Passat Modell 32 gab es nie einen Fünfzylindermotor im Gegensatz zum Nachfolgermodell 32B. Viele behaupteten, der Motor passe auch nicht in den deutlich kleineren Motorraum des Passat 32. Eine Provokation. Dadurch entstand das Projekt 5ender, das noch durch ein paar andere Vorgaben "verschärft" wurde:
  • Das Auto sollte innerhalb von 3 Monaten gebaut werden und auf der Techno Classica 2005 präsentiert werden
  • Die Materialkosten sollten 500 Euro nicht überschreiten.
Es hat geklappt...
 

Evolutionsphase 2

2011 startete der Umbau auf größeren Motor (136PS Einspritzer) in Verbindung mit umfangreichen Karosserieänderungen.

Twitter

Inhalte

Der Fusselblog wird
präsentiert vom

 

Webcam offline

Navigation

Ex-Projekte

  • 32BQP Inzwischen verkauft. Schicksal inzwischen ungeklärt.
  • WC Geschlachtet und verschrottet.
  • Emma Gegen die Basis der Leiche getauscht und inzwischen von anderen aufgebaut.
  • Jägervari Meinem Patensohn zum 18. Geburtstag geschenkt, inzwischen weiterverkauft.
  • Passat 474 Der 474. jemals gebaute Passat. In (hoffentlich) gute Hände weiterverkauft.

Suche

multiple blogs
Facebook Chromjuwelen Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Bloggeramt.de
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Auto Blog of the Year 2014

Facebook


 


« Von außen isses dicht.Flickenteppich braten bis das Gas alle ist »

Aus dem Nichts bauen...

14.07.11

Permalink 09:13:43, von KLE E-Mail

Aus dem Nichts bauen...

Neue Gasbuddel geholt und weiter ging?s an der Blechfront. Das zweite Loch, das ich gestern noch geflext hatte, habe ich als erstes zugebraten. Reparaturblech Dann ging?s ins Eingemachte, der untere Abschluß der A-Säule. Noch einfach die Seite, da war auch ein Loch. Knapp daneben das Loch für die Befestigungsschraube. Das mußte natürlich wieder dahin, wo es war. Also habe ich vorher eine Linie aufgezeichnet und einen Fixpunkt mit einem bestimmten Abstand zum Loch. Reparatur A-Säule Dann das faule Blech rausgetrennt und neues eingeschweißt. Dann die Linie wieder verlängert, den Abstand wieder gemessen und dann das Loch wieder gebohrt. Reparatur A-Säule Was weiter darunter kommt, war grausam. Und dafür gab es einen Schuldigen: Mich selbst. Das hatte ich beim Erstaufbau mal Husch Husch gemacht. Das rächt sich jetzt grausam. Ich hatte über das durchgerostete Blech damals einfach von innen ein Blech drübergebraten. Von innen sah das ganz passabel aus. Pfusch Aber von unten gammelte das munter weiter. Nicht wirklich schön und nix für die Ewigkeit. Pfusch Ich habe erst einmal mit nem Bohrer von unten durchgebohrt und so die Eckpunkte markiert, an denen ich die Blechdopplung komplett raustrennen kann. Das dann oben mit Linien verbunden. Bodenblech anzeichnen Und dann die Flex geschwungen und raus mit der Scheiße. Durchgerostetes Bodenblech Das Ganze war natürlich ein provoziertes Rostnest. Gab der Karre damals zwar Stabilität, aber was nützt das, wenn es letztendlich zum Verfall beiträgt. Damals mußte es eben schnell gehen. Ich wollte das Auto a innerhalb von 3 Monaten fertig haben, weil die Karre auf der Techno Classica stehen sollte. Jetzt habe ich alle Zeit der Welt. Durchgerostetes Bodenblech Den Rest des reingepfuschten Blechs mußte ich mühsam rausreißen. Drunter sitzt die Verstärkung, an der man die Karre aufbockt - der muß drin bleiben und ist auch so massiv, daß ich ihn nicht ersetzen muß - nur diesmal werde ich das Bodenblech an dem Träger anpunkten, wie es sich gehört. Die Blechreste des alten, durchgerosteten Bodenblechs müssen natürlich noch weg. Durchgerostetes Bodenblech Durchgerostetes Bodenblech Jetzt war erstmal in der nächsten Ecke alles weg, was gefault hat, und das nächste Blech konnte rein. Danach ein Blech als Steg provisorisch dran, den ich nur zum Teil verwenden werde - aber irgendwie mußte ich ja eine Flucht schaffen, an der ich aus dem Nichts das Ganze rekonstruieren kann. Reparatur A-Säule Daran konnte ich dann den Rest der A-Säule wieder aufbauen. Reparatur A-Säule An der Stelle mußte ich dann dir abendliche Schweißorgie abbrechen - 22 Uhr erreicht. Aber ich konnte noch in meinem Blechteilelager kramen. Blechteilelager Ich hatte im Kopf, daß ich ein Bodenblech Reparaturblech hatte - und es ist wie immer: Ich hatte natürlich nur die Beifahrerseite. Aber immerhin habe ich einen Schweller rausgesucht, den ich teilweise verwenden werde - wenn man das schonmal in Hülle und Fülle hat... Auch herausgekramt habe ich meinen GLI Tank. Tank VW Passat GLI Ich habe den damals aus dem GLI Variant, der mir mal zugelaufen war, in Absprache mit dem Käufer, vor dem Verkauf ausgebaut. Das sind die einzigen Tanks für Einspritzer, die es im 32er Passat gab. Und den brauche ich für den Umbau. Und ich hatte den rostiger in Erinnerung. Tank VW Passat GLI Denke, den bekomme ich noch mit dem Drahtbürstenaufsatz rostfrei...

4 Kommentare

Kommentar von: Hipposhit [Besucher]
Der Künstler selbst nennt es "Flickschusterei" - ich nenne es "Fusseltunning auf höchstem Niveau".
Happy Hippo
14.07.11 @ 11:18
Kommentar von: Yury [Besucher]
Huch... Was für ein Aufwand... Die Karre ist ja eigentlich mehr als Schrott...
14.07.11 @ 18:55
Kommentar von: opatios [Besucher]
"Mindestens haltbar bis: siehe Bodenblech"
15.07.11 @ 00:48
Kommentar von: Thomas Vogel [Besucher]
Bei mir siehsts auch gruselig aus.
Weiss nich ob das zu retten ist.
http://s1287.photobucket.com/user/zwergo/library/Passat%20Typ%2032%20B1%201974%20Schadstelle?sort=3&page=1
23.06.13 @ 22:56