Es hört nicht auf beim ColdRod. Ist ein Problem gelöst, kommt das nächste.
Derzeit bin ich dran, alles zu entrosten, an das man jetzt besser drankommt, wenn der Motor draußen ist. Ich habe einfach keinen Bock, den Motor jetzt noch mehrfach rauszureißen. Die Basis war alles, aber sicherlich nicht rostfrei. Da gibt es einiges zu entfernen, zu behandeln etc. Ich bin lange nicht fertig, aber manche Stellen sehen schon viel besser aus.
Das zu zerlegen, war teilweise gar nicht so einfach. Das untere Traggelenk wehrte sich extrem. Eine Schraube war eine feste Verbindung mit einer der Halteschrauben eingegangen, Glücklicherweise ging die Mutter ab.
Aber das Gelenk kommt eh neu, liegt einbaufertig bereit. Bei der Koppelstage des Stabis war sogar die Unterlegscheibe durchgerostet.
Auch die habe ich neu. Auch wenn kein Ersatzteil vom Chevy. Da kürze ich welche vom Mitsubishi L300.
Kleine Geschichte nebenbei: Es gibt bedingt noch Teile für den Chevy LUV bei Rockauto, einem großen Teilehändler in den USA. Hatte ich bisher nichts bestellt da, weil mir für ein paar Kleinteile der Versand zu teuer war. Und ich dachte mir wenn, dann mache ich am Ende eine Sammelbestellung von allem, was ich nicht bekommen habe. Durch die neue Verpackungsverordnung der EU, bei dem der Versender in jedem Land der EU einen Bevollmächtigten haben muss, der für Verpackungsmüll zuständig ist, haben sie den Versand nach Europa eingestellt.
Einige ausgebauten Teile, wie die Lenkstange und die Zugstrebe habe ich bereits entrostet und mit Rostwandler behandelt.

Inzwischen ist das auch grundiert. Genau wie den noch nicht lackierten Motorhalter und die Getriebestrebe.
Apropos grundiert. Die grundierte Stirnwand habe ich mit Dichtmasse abgedichtet. Sickenreste habe ich stumpf zugeschmiert, einfach, weil man es kaum sieht, wenn der Motor davor ist. Also warum Mühe machen für ein cleanes Finish.
Und es ist auch schon schwarz lackiert. Immer wieder schön, wenn aus einer zusammengestückelten Partie durch einheitlichen Lack eine Einheit entsteht.
Da das jetzt lackiert ist, konnte ich die Handbremse probemontieren. Das war ja das Hauptargument, die Stirnwand vorzuziehen vor den Einbau des Armaturenbretts. Und wie sich rausstellte, war das auch gut so.
Das Seil wird über eine Rolle auf einen Hebel umgeleitet. Schräge Konstruktion.
Und mit dem Handbremshebel habe ich die nächsten Probleme. Das Armaturenbrett ging so nicht rein, aber da habe ich erst einmal den Halter nach vorne gebogen.
Jetzt noch ein kleines Problem. Da jetzteinen Halter einzuschweißen. Business at Usual. Aber gut, dass ich es jetzt mache. Ohne Armaturenbrett komme ich da viel besser dran.
Schwerer wiegt, dass der Hebel am Armaturenbrett nicht vorbeigeht, um ihn bedienen zu können. Das Armaturenbrett geht zu weit runter.
Ich müsste den Hebel weiter nach rechts drehen können. Dumm. Ich sollte den Hebel einfach um 90° nach links verdreht wieder anschweißen. Gestaltungsanlass! Wenn ich das eh umschweißen muss, dann nehme ich dafür doch einen anderen Griff. Mein Kopfkino tendiert zu einer alten Türklinke.
Mal sehen, was sich auf dem Flohmarkt findet. Kann ja ruhig aus Messing, Guss etc. sein, solange der Dorn, oder wie man das Teil durchs schloss nennt, dabei ist und der aus Stahl ist, dass man das verschweißen kann.
Gestern hatte ich Besuch in der Werkstatthölle. Über Social Media fand Marcus von Autoglas 73 zu mir.
Der kann – und wird – gerade Scheiben für die Frontscheiben schneiden. Bei Verbundglas geht das und er darf auch den Stempel in die Scheiben lasern, damit das beim TÜV klargeht. Weil er das Projekt cool findet, wollte er es sich mal live ansehen. Da habe ich nicht nein gesagt, weil so konnte ich abklären, ob mein Windschutzrahmen taugt. Vor allem war ich mir auch unsicher, wieviel Platz ich zwischen Armaturenbrett und Scheibe lassen muss für die Dichtung. Gut, das jetzt zu klären. Wäre doof, das später noch einmal abändern zu müssen…























