Ich hatte ja damit angefangen für die Stirnwand des ColdRod ein Blech anzufertigen, um die fälschlicherweise reingeflexte Lücke für den Verteiler zu schließen. Ich ärgere mich nach wie vor darüber, dass ich damals nicht wusste, dass man den Verteiler nach vorne verlegen kann und ich mir das rausflexen hätte sparen können. Aber das ist eben so, wenn man etwas baut, für das man keinen Bauplan hat. Ab und an geht man Irrwege.
Eigentlich sprach mein innerer Schweinehund dagegen, aber Fakt war, der Motor musste wieder raus, um das einigermaßen vernünftig zu machen.
Und dann hieß es dengeln, sich rantasten mit dem Blechausschnitt, dass das einigermaßen passt. Links von dem Blech habe ich noch ein Dreieck eingesetzt, um die ursprünglichen Sicken zu entfernen und einen schönen Übergang hinzubekommen. Im Nachhinein hätte ich das Blech, das ich eingesetzt habe, einfach größer machen sollen.
Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Das nächste Mal – ach ne, die Stirnwand baue ich ja nicht noch einmal.
Letztendlich war ich da zwei Arbeitseinsätze dran. Ich bin ja keine 8 Stunden am Stück in der Werkstatthölle, sondern immer nur so lange, wie ich eben ein Zeitfenster habe – und Lust habe.
Ich habe noch Öffnungen geschlossen, die ich sicherlich nicht brauche, oder von denen ich nicht weiß, wo sie später hinmüssen. Und dann konnte ich das grundieren.
Ich finde den Unterschied immer krass, wie viel besser alles aussieht, wenn es eine einheitliche Farbe hat. In der Mitte des „V“ habe ich einen Streifen abgeklebt. Da soll später die Fahrgestellnummer hin. Die schlägt der TÜV ein. Wobei ich das mit ihm noch kläre, ob ich das nicht selbst darf. Weil jetzt kommt man gerade super dran. Die Stelle ist auf jeden Fall ideal dafür. Gut sichtbar und das Bleck ist verzinkt. Da besteht die Gefahr nicht, dass das vom Lackieren unleserlich wird.
















