Hochzeit / Sandkastenspielchen

Nach dem Entrosten und Lackieren des linken vorderen Teils des Rahmens kann es endlich wieder an den Zusammenbau gehen. Neuteile verbauen – ein schönes Hobby! Aber so leicht war das nicht. Beim oberen Traglager war keine neue Mutter dabei und die alte, die ich natürlich gerettet hatte, weigerte sich da draufzugehen. Ich habe die nach und nach hin und her bewegt, bis es passte. Dafür hatte ich das Traglager am Schraubstock eingespannt. Direkt am Auto wäre das nicht gegangen.

Alleine diese Mutter hat mich 1,5 Stunden gekostet – kein Wunder, das der Aufbau so lange dauert. Aber sie hat irgendwann aufgegeben und auch den Stabi konnte ich verbauen mit den gekürzten Mitsubishi Koppelstangen und den Polo 6N Haltern. Ein neuer Stoßdämpfer und die Anschlaggummis sind auch drin.

Ich hätte eigentlich noch diverse Dinge unterm Auto entrosten sollen, aber da komme ich auch mit eingebauten Motor dran. Da aber das Auto sehr wackelig auf der Scherenhebebühne stand, weil das Heck deutlich schwerer als die Front war, habe ich Motor und Getriebe wieder in den Motorraum gehoben.

Der Getriebehalter hinten fehlt noch, aber jetzt kann ich relativ gefahrlos das Auto wieder hoch und runterfahren.

Am Nebenschauplatz Frontemblem hat sich auch einiges getan. Letzter Stand von dem ich berichtet hatte war, dass mein Fusselbloglogo im 3D Druck gedruckt wurde. Anhand dieses Plastikteils hat dann Alex einen Sandguss gemacht.

Jetzt hatte ich ein Aluteil und den Stern im Logo wollte ich noch in oranger Farbe. Dazu habe ich einen Emaillack aus dem Modellbau verwendet. Diese kleinen Döschen, die man nimmt um do Modellflugzeuge etc. anzupinseln. Um die Farbe aufzutragen habe ich aus der Apotheke eine Spritze besorgt.

In der Werkstatt habe ich das mit UHU Endfest Epoxy 2K Kleber verklebt.

Wie man auf dem Bild sieht, habe ich das auf einen kleinen Elektro Radiator gelegt, weil bei den Temperaturen, die inzwischen herrschen der Kleber nicht so recht anziehen wollte. Das sollte halten. Vorher hatte ich alle Klebestellen mit groben Schleifpapier angeraut und mit Bremsenreiniger entfettet.

Das Endergebnis überzeugt. Wie lange ich daran rumgebastelt habe, will ich besser nicht ausrechnen. Es sind eben die Details, die am Ende so ein Fahrzeug ausmachen.

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