Das große Photoshooting

Am Sonntag haben wir das große Photoshooting durchgezogen. Insgesamt standen 6 Autos Modell. Alle meine fahrbereiten Karren, also nach Baujahren sortiert der Buckelvolvo, der Jägerkübel, der Goldfinger, der 5ender und das 32BQP und zusätzlich noch die Alfetta von Bernd (Nepomuk). Treffpunkt war bei mir gegen 10 Uhr, es waren dabei: Kati, die die Ausrüstung von ihrem Arbeitgeber mitbrachte, Kai zusammen mit seinem Sohn Felix, Martina und Bernd, ein Kumpel von Kati, dessen Name mir grad entfallen ist (Schande über mich und mein Siebgedächtnis), später nachkommend Natascha und ich eben. Nach einer Vorbesprechung und eigentlich ohne wirkliches Konzept fuhren wir zur ersten Location. Das war ein etwas heruntergerittenes Betriebsgelände. Wer jetzt denkt, das war einfach Karre hinstellen und knipsen, der denkt verkehrt. Wir haben da richtig Aufwand getrieben. Die Kamera (eine Hasselblad, fragt mich nicht nach dem Modell) war direkt mit einem fetten I-Book verkabelt, auf dem wir dann genau sehen konnten, ob die Bilder scharf sind und die Objekte gut ausgeleuchtet.

Meine billige Werkstattcam konnte das kaum einfangen 😉
Ausgeleuchtet wurde anfangs mit einem Shinyboard, später mit einer Blitzanlage mit fettem Akku.

Als erstes machten wir das 32BQP. Das sogar an 2 Locations, weil am ersten Set die Sonne zu sehr draufknallte und die Haube weiß erschien. Als zweites kam das erste Set mit der Alfetta. Die Alfetta wurde an verschiedenen Sets uffgenommen, weil ich immer Autos austauschen mußte. Ich holte als zweiten den 5ender.

Hier hatten wir das erste technische Problem: Der Akku des Laptop machte schlapp. Aber wir hatten eh alle Hunger. Also Mittagspause (es war schon ca. 15 Uhr), Schnellfutter vom Mäkkes reinhauen, dabei Laptop inne Steckdose und ich unterwegs Autos auswechseln. 3. Kandidat aus meinem Fuhrpark war der Jägerkübel. Verlagerung des Sets in den Containerhafen. Hach kann man da lustige Spielchen machen – schade, daß dieser abgestellte Auflieger im harten Sonnen/Schattenkontrast stand.

Aber wir machten da auch „normale“ Aufnahmen.

Übrigens: Die Bilder wurden nicht nur von den Autos gemacht. zu jedem Auto gibts auch Bilder mit Personen. Wir haben uns da richtig ausgekaspert. Also teilweise mit Verkleidungen, ich im Anzug auf Pulp Fiction, Natascha im DDR Politessenkostüm. Wir habens da schon krachen lassen.

Arbeitsaufteilung war anfangs Kati an der Cam und Kai am I-Book. Ein eingespieltes Team. Vor allem hatten die auch Ahnung von dem, was sie da taten. Kai konnte leider nicht bis zum Ende bleiben, da er ja Felix dabei hatte.

So war er bei der letzten Location, einer Tiefgarage nicht mehr dabei. Dort machten wir den Goldfinger und den Buckelvolvo. Irgendwie habe ich da vergessen, Setfotos zu machen. Die liefert evtl. der Bernd nach.
Vor allem Bernds Alfetta kam da fett – die Tiefgarage hat einen lackierten grünen Boden und da drauf die hellgrün metallice Schleuder – sehr geil.

Schluß war so gegen 22 Uhr. Da fiel dann aber fast spontan der Hammer, irgendwie waren wir alle ziemlich am Ende.

Die Fotos hier in dem Bericht sind natürlich nicht mit dem Profiequipment geschossen, sondern nur mit meiner Werkstattcam. Ich habe die Bilder nur teilweise auf dem Laptop gesehen. Bekomme die wohl die Tage auf DVD, wirr haben eine unheimliche Datenmenge produziert. Für die, die wissen, was das bedeutet: Die Daten der Bilder reichen aus, um je ein Plakat in Din A2 in 300 dpi zu drucken. Kati will einige der Bilder auch noch nachbearbeiten – daß sie was druff hat, zeigt das Bild auf der Startseite dieses Blogs – das ist auch von ihr.

Ich bin sooooo gespannt auf das Endergebnis…

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