Detailarbeit

Er fährt, also reißen wir den Leichenwagen wieder auseinander. Hä? Legt die Aussage nicht auf die Goldwaage – aber ich hab den Kühlergrill eigentlich nur probemontiert gehabt – der muß noch auslackiert werden – das sähe schnell ziemlich scheiße aus.

Custom Kühlergrill Mercedes

Aber das macht nix, ich habe noch einen anderen. Der wollte aber erst mal poliert werden – wo habe ich nur die Politur? Ich habe sie spontan nicht wiedergefunden. Also habe ich Handwaschpaste genommen, ging erstaunlich gut.

Chrom polieren

Und dann das Ding angeschraubt.

Kühlergrill Mercedes W114 /8

Die Batterie bekam einen Halter – irgendeinen, der originale war beim Puzzle nicht mit dabei.

Batteriebefestigung

Und so ein paar Kleinfummeleien habe ich dann noch gemacht, um mich von der Hauptaufgabe gestern zu drücken: Aufräumen. Jetzt ist die Gelegenheit, erstmal anständig Platz zu machen, bevor es wieder mit einem Projekt losgeht. Ich laß mal Raum für Spekulationen, welches es wird 😉

Und dann habe ich geräumt und ehrlich? Derzeit sieht die Werkstatthölle wahrscheinlich chaotischer aus als nach dem Auszug der Leiche. Ich räume jetzt Ecke für Ecke aus. Das bedeutet z.B. Werkzeug wieder zusammensuchen. Immer wieder erstaunlich, wie voll meine Werkzeugwägen werden dabei. Das ist nur einer von beiden:

Werkzeugwagen

Kennt Ihr das? Man sucht und sucht und sucht nach nem gewissen Werkzeug und findet sich irgendwann damit ab, daß man es verloren hat und kauft es neu. Ergebnis: Ich habe in meinem 1/2 Zoll Ratschenkasten drei 10er Nüsse, drei 17er Nüsse, zwei 30er Nüsse – aber keine 15er Nuß. Also werde ich mir wohl auf einem der nächsten Flohmärkten eine 15er Nuß kaufen und bei der übernächsten Aufräumaktion habe ich die dann auch doppelt. So ist das eben, damit muß man sich abfinden.
Den zweiten Werkzeugwagen habe ich noch vor mir. Mit der Werkbank habe ich auch schon angefangen. An der „Werkzeugwand“ kam ein neuer Halter dran für die Durchschläge und Körner (links oben).

Werkzeugwand

Die Durchschläge habe ich mir auch neu gekauft bei der Bremsenüberholung – weil ich nicht wußte, wo meine alten waren. Mal sehen, wie konsequent ich da wieder reinstecke. Meine Disziplin läßt da ziemlich zu wünschen übrig.

BTW: Die Chrompolitur ist beim Räumen inzwischen wieder aufgetaucht…

8 thoughts on “Detailarbeit

  1. Kenn ich ganz genau !!!
    So lange ich irgentwo bei bin, bleibt das Werkzeug auch immer im Umkreis von einem Meter um das Objekt liegen, und wird da natürlich immer mehr. Wenn es dann mal so viel ist, dass man nur noch drauf rum latscht, nem ich ne Ladung und schmeiß die dann nur auf die Werkbank (bis die überläuft)
    Erst wenn das Projekt dann raus ist, wird mal wieder aufgeräumt und durchsortiert.
    Eigentlich geht mir das selber auch immer auf den Sack. Aber ich habe es in all den Jahren nie geschaft das mal um zu stellen. Jetzt werd ich damit wohl auch nicht mehr anfangen 🙂

    caddy rat

  2. Scheiß ReCaptcha euch allen..

    ja das mit dem werkzeuch kenn ich.
    da bilden sich immer in den verschiedensten ecken nester aus material und werkzeug die dann von anderem geraffel überlagert werden weil man „ebend schnell“ nur was ablegen möchte und das dan GANZ BESTIMMT beim nächsten einsatz aufräumt.. PUSTEKUCHEN!!!

    tja nun habe ich auch 4 zollstöcke, 5mal schlüssel nummer 12 aber nur noch einen mit der 10 und der is gammelig.
    bin gespannt wieviele das dann noch werden.. löl

    Also KLE, Sei beruhigt, du bist nicht alleine

  3. Jetz bin ich auch nicht der, der ständig alles blitzeblank hat in der Werkstatt. Aber sobald ich kein Werkzeug mehr finde ist der Arbeitstag für mich gelaufen.

    Spätestens am Ende jedes Schraubertages wird das Werkzeug grob weggeräumt und wenn möglich auch 2, 3x unterm Arbeiten.

    Ich find?s genial wie Kle sich zwischen den ganzen Kisten zurechtfindet. RESPEKT! 🙂

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