Eiskaltes Shooting

Gestern war eigentlich Großkampftag angesetzt:
1) Einer wollte Teile abholen
2) Einer wollte Teile zum Weitertransport abgeben
3) Lars wollte ein Pinup auf die Heckklappe des Pirat Pinseln
4) Kati wollte mit Hilfe von Bianca Bilder von der Werkstatthölle schießen

Also wollte ich um 10 in der Werkstatthölle sein, aber das Wetter sorgte für mühsames Vorankommen auf den Straßen, so daß ich es erst kurz vor 11 in die Hölle schaffte. Es ist Winter, selbst in der Hölle, wo ich noch nie Temperaturen unter 0?C hatte, fror da Wasser. Scheißendreck.
Dann kam schon der erste Anruf: der Abholer (1) steckt im Stau, es wird später.
Nächster Anruf: Lars (3) kann nicht kommen, der ADAC hat dem Steuergerät seines Alltagsopel den Heldentod attestiert.
SMS von Kati (4): Bei Ihr ist die Wasserleitung eingefroren, sie kommen später.
Immerhin kam der Abholer jetzt durch. Gespräch unter Schraubern, eingeladen, Abschied.
Nächste SMS: Der Ablieferer (2) hat ebenfalls Probleme mit dem Auto und kommt nicht.
Es blieb aber bei der 50% Quote. Kati und Bianca schafften es zwar verspätet, aber sie schafften es.

Und dann ging?s los. Kati sprang durch die Werkstatt, begeistert, wie ein kleines Kind bei Weihnachten. Sie fand Ecke um Ecke, was sie fotografieren wollte. Mit normaler Linse, mit Weitwinkel, mit Fischauge. Alles nur mit dem Licht, das die Werkstatt bot, gibt eine wunderbare schummrige Stimmung.

Während Kati ein Bild nach dem anderen schoß, schürte ich den Grill an. Wintergrillen – sehr schön romantisch. Sollte ja nen Eventcharakter haben – und das hatte es auch. Inzwischen fror mein Spezi ein, es war wirklich hulle kalt. Wir kämpften mit Glühwein und Heizlüfter gegen kalte Füße.

Dann Actionfotos. Flexen und Schweißen – jetzt mit Blitz. Wunderbare Funkenspielchen. Und laßt Euch gesagt sein – schweißen zu fotografieren halt seine Tücken: Der Fotograf kann nicht durch die Linse blicken.

Und da Kati ab und an ein verrücktes Huhn ist, haben wir natürlich auch ein paar abgefahrene Bilder gemacht. Plüschkrone, Jägermeister-Bademantel und Nockenwelle als Zepter. Ich hielt als Werkstattkönig Hofstaat. Was ein Spaß. Dabei kamen ziemlich abgefahrene Fotos raus.

Irgendwann halfen auch Glühwein und Heizlüfter nicht mehr, dann ging ab zum Mäkkes auf ne heiße Schokolade. Dort erste Sichtung der Bilder auf dem Laptop – geile Aufnahmen dabei. Wir trafen eine Auswahl, was von Kati weiterbearbeitet wird. Und der Beschluß: Wir haben genug Material. Das ganze wird eine Geschichte für das Abgefahren Magazin, weshalb ich auch nur wenige Bilder vorab veröffentlichen werde – sozusagen als Appetizer. Ihr sollt schließlich das Heft kaufen. Aber die Bilder bekomme ich erst beim Altautotreff.

Beim Mäkkes trafen wir noch andere beim Aufwärmen. Florian, der bei mir so einige Teile schon ausgebeult hat etc., hat mit zwei anderen – denke sein Bruder war dabei – einen C-Kadett mit dem Hänger transportiert. Haben sich auch den besten Tag dafür ausgesucht. Dürfte der kälteste Tag im Jahr gewesen sein.

Nach dem Aufwärmen haben wir dann abgebaut, noch einen Glühwein bzw. einen Kinderpunsch für die Autofahrer und noch ein Abschlußbild der Kameraheldinnen:

Und Abflug. Ich direkt nach Hause in die Badewanne aufwärmen. Hatte mein Körper nach dem Tag auch wirklich nötig…

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