Ich hab also den Rappold Bestatter mit der internen Laufnummer BZ476

Weiter mit dem Innenausbau. Die Türverkleidungen lagen jetzt schon so lange in meinem Wohnzimmer rum, ich mußte die jetzt verbauen. Doch vorher mußte noch etwas vorgearbeitet werden. Zunächst Türfolie. Dann improvisieren wir mal – ich hab einfach DC-Fix druntergeklebt.

Improvisierte Türfolie DC-fix

An der Türverkleidung fehlten ein paar Clips, die nahm ich von dem zweiten Satz Türverkleidungen, die im Wagen lagen. Da haben die Vorbesitzer mal mitgedacht – also so halb. Haben wohl irgendwann einen /8 geschlachtet und einige Teile mit reingeworfen. Warum nicht auch die hinteren Türverkleidungen? Die hätten zwar zu viele Löcher, weil z.B. keine Fenstermechanik mehr drin ist, aber man könnte die Grundform von abnehmen für die Verkleidungen.
Zurück zum Thema: Die Beifahrertür bekam ihre Verkleidung:

Türverkleidungen Mercedes /8 Brokatstoff

Die Farben auf dem Bild ignorieren bitte – der Brokatstoff mag offensichtlich keinen Blitz von schräg.

Die Blende der B-Säule, die beim /8 übrigens aus Metall ist, habe ich abgezogen und mit rotem Kunstleder neu bezogen – was soll ich sagen: Is in die Hose gegangen. Nicht handwerklich, sondern designtechnisch. Das muß ich schwarz machen, das gefällt mir so nicht. Ab und an geht man eben Irrwege…

B-Säulenverkleidung Mercedes /8

Ich arbeite mich von rechts nach links, also war als nächstes der Abschluß zwischen Fahrerkabine und Sargraum dran. Ich hätte da Blenden schneiden können – aber Moment mal – die alten Teile der Trennwand passen ja eh in kein anderes Fahrzeug – also kann ich die auch kleinschneiden.

Trennwand Leichenwagen Verkleidung

Als ich am Anfang mit Rappold telefoniert habe, hieß es, jeder Wagen hat eine interne Nummer, anhand man viel identifizieren könne. Also wenn der übereifrige IT-Fritze die Daten nicht gelöscht hätte. Bisher habe ich die Nummer nirgends an dem Wagen gefunden. Dachte schon, alle Teile mit der Nummer sind entsorgt bzw. überlackiert – aber auf den Blenden war sie noch: 476

Rappold 476

Um?s genau zu sagen: BZ476

Rappold BZ476

Ob das jetzt der 476. Bestatter auf /8 Basis ist, den Rappold gebaut hat, weiß ich nicht. Muß mal wieder mit Rappold telefonieren…

Die zurecht gesägten Blenden habe ich wieder mit Teppich bezogen und den Teppich unten länger gelassen. Dann die vorderen Blenden angeschraubt…

Trennwandreste

..den überstehenden Teppich habe ich auf der Rückseite fest getackert.

mit Teppich beziehen

Von hinten kommt ne zweite Blende. Die kann ich aber erst anbringen, wenn ich auch auf der Fahrerseite die B-Säule mit Teppich bezogen habe. Und dafür reichte die Zeit nicht. Ich bummel ja gerne in der Werkstatthölle…
Etwas mußte ich gestern aber endlich noch ändern – das verbaute Lenkrad geht garnicht.

Mercedes Lenkrad /8 2. Serie

Das ist zwar ein Mercedes /8 Lenkrad, aber von der 2. Serie. Meine Stricher Leiche ist ja eine Erstserie, wurde aber ausgeliefert wurde, als die zweite Serie inzwischen auf dem Markt war. Ob Rappold das Lenkrad eingebaut hat, um den Wagen moderner erscheinen zu lassen, oder ob einer der Nachbesitzer das Lenkrad getauscht hat, weil die Erstserienlenkräder teurer gehandelt werden, werde ich wohl nie erfahren. Ist egal, jetzt ist ein Erstserienlenkrad drin.

Mercedes Lenkrad /8 1. Serie

Es ist schon erstaunlich, wie ein Lenkrad den kompletten Look ändert…

6 thoughts on “Ich hab also den Rappold Bestatter mit der internen Laufnummer BZ476

  1. Hach,ich bin mal Erster! Also der Stricher is ne Wucht!Das Lenkrad ist erste Sahne. Und der Brokatstoff in Verbindung mit den roten Hockern wird der Hit.Meiner!! Meinung nach Dein bisher bestes Projekt.Dann muß sich das Framo HodRod Projekt ja noch mehr steigern.Ob das Möglich ist:-)))

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