Klappe die zweite

Bevor ich mich an die zweite Heckleuchtenwegretuschierklappe gemacht habe, habe ich die von der Fahrerseite noch etwas nachbearbeitet. Da, wo ich die Entlastungschnitte zu tief gesetzt hatte, habe ich die wieder verschweißt, auch die Dehnungsschnitte am oberen Ende. Irgendwie absurd, einerseits grob druffnieten, andererseits verschweißen und beischleifen. So binnich eben.
Auf dem Bild sieht man kaum Bearbeitungsspuren – gut so!

Und dann wieder vernietet – diesmal aber natürlich mit Dichtmasse.

Ganz am Anfang hatte ich von den Blechen noch Schablonen abgenommen, die dann aufs Blech übertragen…

… und ausgeflext. Und dann ging das Spiel eben wieder los. Unteres Teil anpassen.

Ich hatte vorab die andere Klappe auch montiert – einfach um am Objekt vergleichen zu können, damit es einigermaßen symmetrisch wird.

Die seitliche Sicke bekam ich diesmal schneller hin. Erleichtert vieles, wenn man es schon einmal gemacht hat.

Und dann eben das obere Blech. Angepasst und mit Blindnieten beigezogen.

Seitlich sitzt noch nicht 100% – das ziehen die letzten Blindnieten dann noch, das mache ich bei der Endmontage.

Tatatata: Heckleuchten wech…

Lack drüber und los. Hätte ich Bock zu gehabt, ging aber natürlich nicht. Die Kür kommt später, die Pflicht is noch nicht rum. Aber so habe ich das Blechteil wieder abgenommen. Auch da ein paar Scheißpunkte und beigeschliffen. Und dann alles mit Dichtmasse vernietet.

Wer jetzt laut „Fertig!“ schreit – wieder falsch. Jetzt müssen ja noch Löcher für die Heckleuchten rein – und die Heckleuchten.

Ist übrigens von den Proportionen anders, als beim 32BQP. Das sind zwar die selben Heckleuchten, aber beim Schrägheck sitzt die Stoßstange höher, bei Vari haben sie sie abgesenkt wegen der Ladekante. Das ändert an der Heckoptik einiges.
Die Abdeckbleche – Scheiße, wie nennt man die Dinger eigentlich? – habe ich innen noch grundiert.

Da kommt dann noch Sprühdosenlack drüber, das muß reichen, die Innenseite ist ja nicht so direkt der Witterung ausgesetzt. Die selbe Grundierung auch rundum um die wieder eingebaute Originalleuchte.

Is schon komisch: Die originalen Heckleuchten kommen mir jetzt schon als Fremdkörper am Auto vor…

13 thoughts on “Klappe die zweite

  1. Schon schlimm mit den Scheißpunkten…. obwohl ich nur Schweißpunkte sehe…. ich kaufe ein W….

    Sieht gut aus, bin auf das Endergebnis gespannt

    Gruß Andreas

    PS: Sucht mal auf ibäh, wie viele Leute dort Schweinwerfer verkaufen, die könnten ja ein W abtreten 🙂

  2. @Deuterium
    Das macht natürlich Sinn, sollte ich machen, bevor ich die Rückleuchten verschließe, sonst komm ich nicht mehr ran. Man sieht es natürlich auch nur mit (beleuchtetem) Spiegel vom Kofferraum aus, aber der Bock muß ja aus allen Ecken grau sein.

  3. Naja, Bernd, bislang sind keine Bilder dabei gewesen bei offener Heckklappe und an den Blechen is auch nix dran, was nach innen ragt.
    Man kann also nur vermuten, daß Du die komplett zumachst, denn auf innenbewässerte Endspitzen bei jedem Regenschauer wirst Du sicherlich gerne verzichten.

  4. Oh Mann, wieder eine typische michamatik Antwort. Zur Heckklappe hin die Seite offen – was ein Blödsinn. Klar ist das geschlossen, hätte ja sonst kaum Halt und die gedengelten Ränder zur Heckklappe hin habe ich aus Spaß da reingehämmert, um eine nach innen umgelegte Kante vorzugaukeln?

    Ein Bild mit der Innenkante habe ich – die Lücke ist inzwischen angesetzt bei der einen Klappe – bei der anderen muß ich da nochmals ran.

    Zufrieden, oder soll ich jetzt nochmal extra in die Werkstatt fahren und weitere Detailfotos machen, damit Du Deinen Seelenfrieden hast?

    Und ja, das Bild ist verkehrt gedreht, bevor jetzt noch ein dummer Kommentar zu kommt…

  5. Großartig! Ich freue mich auch schon aufs Endergebnis!
    Ich finde übrigens die Optik der jetzt noch glänzenden „ecken“ auch sehr reizvoll im Kontrast zum sonstigen Lack. Dazu vielleicht noch künstlich dreckig-geschwärzte Kanten und etwas Klarlack…
    Aber keine Ahnung, wie das wirken würde, wenn da dann die Munga-Leuchten drin sind.

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