Kurioses vom Mannmobilia Flohmarkt in Wiesbaden 03/09

Inzwischen hat es sich so eingebürgert, daß wir in ner kleineren oder größeren Runde zum Flohmarkt in Wiesbaden treffen, der jeden Monat am 1. Sonntag stattfindet. Dieses Wochenende war die Runde besonders groß, da wir Besuch von Anna und Heiko hatten, die die Rhein-Main-Fraktion der Goldth-Familie besuchten.

Is langsam die Grenze, viel größer darf die Runde nicht werden, denn schon so ist es schwierig, die Leute zusammenzuhalten, weil sich jeder eben für andere Dinge interessiert.
Dieses mal habe ich ein paar Kuriosa für den Fundus gekauft, die ich Euch einfach nicht vorenthalten wollte. Da ist zunächst ein Bezeichnungsschild für eine olle Benz S-Klasse.

Äh, Moment – 1000SEL? Gab es eine S-Klasse mit einem 10l-Motor? Natürlich nicht. Das ist eine Selbstanfertigung eines Metallbauers. Hochwertige Qualität, echt verchromt mit passenden Haltestiften an der Rückseite. Starkes Teil. Er meinte dazu, daß er sich ein paar von den Dingern angefertigt habe, sie aber nicht mehr auf seinem Benz (W124) montiere, weil sie ihm schon 2 davon geklaut haben und dabei den Lack verkratzt. Mal sehen, ob das Teil in die Vitrine geht oder an die Leiche.
Vom selben Verkäuder stammen kuriose Musikkassetten:

Das ist Trash deluxe. Auf 2 der Kassetten ist tatsächlich Musik, der Fulda-Song von Max Greger plus andere heiße Rhytmen, oder der Vredestein Song. Ich hab sie noch nicht ghört. Die Dunlop-Kassette und die Reifenwechsel-Kassette sind Teil von Preisaufschreiben. Auf der Dunlop Kassette ist ein Interview mit Strietzel Stuck, auf der Reifenwechsel-Kasette von Michelin eine Art Höhrspiel von einem fiktiven Verkaufsgespräch. SEHR strange.

Noch ein schönes Blechschild fand sich. Keine Ahnung, für was das ursprünglich war.

Sicher ist aber, das landet irgendwann in irgendeinem Motorraum einer meiner Karren.

7 thoughts on “Kurioses vom Mannmobilia Flohmarkt in Wiesbaden 03/09

  1. Hi KLE,
    diese Schilder wurden u.a. beim BUND in der Inst. benutzt um Fahrzeuge zu kennzeichen die „in Arbeit“ waren um zu verhindern dass der nächste Depp mal eben den trockenen Motor laufen lässt…
    Gruß

  2. Ein ähnliches Schild haben wir bei uns auch im Geschäft, wird wie schon oben geschrieben, aufs lenkrad geschnallt wenn am motor gearbeitet wurde aber man noch nicht fertig ist.

    gruß

    marcel

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