Maikäfertreffen Nachtrag

Ich komme erst jetzt dazu, etwas über das Maikäfertreffen zu berichten in Hannover. Ich war mit einem Verkaufsstand beim Treffen dabei, deshalb war ich mit dem Coup? unterwegs mit Leiche am Haken – vollbeladen mit Ware. Irgendwann muß ich doch mal die Motortlager machen, der Bock ist so laut innendrin… Immerhin wird man aufgeheitert durch die Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer auf den Bock bzw. das Gespann. Glaubt mir – es sind nicht wenige, die hupen, Daumen hoch zeigen etc. – nur die, die überholen, sich zurückfallen lassen, dann wieder überholen, nur um mit der Handycam ein paar Bilder zu machen – die nerven wirklich.

Ich bin schon am Sonntagh, den 30. hochgefahren, denn am Vorabend ist auch schon etwas geboten. Die DFL Cruise Night, auch wenn sie dieses JAhr offiziell nicht mehr vom DFL veranstaltet wurde – ein Selbstläufer inzwischen. Da treffen sich viele luftgekühlte, aber auch eine nicht gerade geringe Anzahl von Amischlitten an Mel?s Diner in Hannover Laatzen.

Best of Show war eindeutig dieses Jahr dieser T1-Bus:

Sehr schön auch der gefakte Schriftzug „Begattungen Wien“ auf der Tür. Ist aber ein echter Bestatter, der vom Vorbesitzer quasi auf der Straße abgemeldet „vergessen“ wurde und dann von der Stadt Wien versteigert.

Die Burger und die Zwiebelringe waren wie jedes Jahr lecker, der Kampf um die Sitzplätze hart. Dieses JAhr wars aber verdammich kalt. Hab nicht schlecht gefrohren. Aber die Autos…

Wer mit offenen Augen durch die Reihen ging, fand auch immer wieder schöne Details.

War aber auch ein schönes Familienfest – schön die alten Gesichter wiederzusehen nach dem langen Winter. Natürlich war auch die Polizei allgegenwärtig, dieses Jahr gab es aber kaum Burnouts, war relativ harmlos. Man muß dazu sagen, daß die, die auffallen, meist keine Käfer sondern Fremdfabrikate sind.
Schlimm fand ich eine Horde aufgemachter Tuning-Gölfe, die am Rande geparkt haben. Strahlender Gewinner des Unsinns-Tuning – leider hab ich es nicht fotografiert – war so ein Überflieger mit Innenausstattung in weißem Leder. Und dann Handtücher auf den Sitzen und natürlich weiße Handschuhe im Auto. Würde mir sicherlich nicht einfallen, solch ein Unsinn. Autos sind zum Fahren da!

Wir waren nicht allzulange auf der Cruise Night – schließlich folgte ein harter Tag. Gepennt haben wir (Monsterbacke und ich) im Etap Hotel. Nicht sehr luxeriös, Hauptsache Bett und in der Nacht wichtig: WARM.

Aufstehen am nächsten Morgen um halb sechs. Ab unter die Dusche und dann ohne Frühstück auf den Markt undd aufgebaut. Die ersten Käufer sind immer die Holländer. Die kommen schon um 6 – und kommen nicht wieder. Kaufen aber auch alles an Sportstahlfelgen, was sie bekommen können – und wenns Kernschrott ist, wie meine 😉

Letztendlich war der Tag stressig, aber so ist das eben, wenn man nebenbei ein wenig verdienen will, um das Hobby zu finanzieren. Der Markt ging bis 17 Uhr und dann wurde es auch schlagartig leer. Abgebaut, die anderen beim Abbauen noch ein wenig genervt, zum Tanken gefahren (also Peter – nicht ich, das 32BQP is ja n Diesel) und weg aus Hannover. Dann auf nem Rasthof gibts wieder einen Diner. Wenn der Magen sich schonmal an eine Art von Futter gewöhnt hat…

Auf der heimfahrt gings dann weiter zu den Kadett-B-Streitkräften – der Rest der Roadstory steht beim Emma-Blog.

In der Galerie sind weitere Eindrücke eingefangen – leider nur von der Cruise Night…

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