Noch beschriften, dann isses feddich

Restarbeiten am Bike. Kette gefettet, Klingel und Reflektoren und den Kettenschutz beschnitten (Gute Idee Heiko!) und montiert.

So gerüstet mal ne Probefahrt gemacht – für meine Haxen isses zu klein, aber es is ja nich für mich. Ich habs dann nach Mainz mitgenommen zum Beschriften, morgen Abend kann es ausgeliefert werden.

Wen es übrigens interessiert – selbst fahre ich dieses Rad:

Ist ein Hoffmann vermutlich aus den 40ern, hat mir zumindestens mal einer gesagt. Es stammt vom Sperrmüll – ist schwierig, soetwas zu finden inzwischen. Natürlich war das nicht SO auf dem Müll gestanden. Der Sattel fehlte, die Sattelstange war zu kurz, die Lenkstange zu kurz und bei den Felchn fehlten die Naben. Ich hab damals neue Felchn montiert mit ner Dreigangschaltung. Der Schalthebel stammt vermutlich aus den frühen 60ern und ist dank fehlendem Plastik kein so großer Stilbruch.

Beleuchtung finde ich besonders geil, habe ich lange auf Flohmärkten gesucht für den Bosch Scheinwerfer…

… und den dazu passenden Dynamo (ursprünglich hatte ich einen von der Firma „Radsonne“, der leider am Sack ist).

Denke mal, das is ne standesgemäße Möhre. Ich fahre nicht viel Fahrrad – Sport is Mord und die Autos wollen ja bewegt werden.

4 thoughts on “Noch beschriften, dann isses feddich

  1. Das Baujahr kann man meistens (so bis in die Mitte 1950er) in der Hinterradnabe ablesen. Aber du sagtest ja, dass die Naben fehl(t)en. Habe früher viel an uralten Fahrrädern geschraubt. Habe auch noch einige alte Teile rumfliegen… Falls du noch was brauchst für deinen Hobel!

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