Unter Strom gesetzt

Als ich die Scheune übernommen habe, hatte sie 2 Leuchtstoffröhren, eine 220V-Steckdose und 2 uralt-Starkstromdosen, die sicherlich schon seit Jahrhunderten nicht mehr hergestellt werden:

Wie schon in der alten Scheune half mir Christian, ein Passatfahrer.

Es ist immer gut, einen dabei zu haben, der sich mit soetwas auskennt. Vor allem, wenn man nicht weiß, wo man den Saft abgreifen kann. Wir entschieden uns, die eine alte Drehstromleitung für eine moderne Drehstromdose zu nutzen und die andere Leitung aufzuteilen auf zwei 220V Stromkreise für zusätzliche Beleuchtung und Steckdosen.

Viele der Stromdosen und Leuchtstoffröhren waren gebraucht und wurden mir gestiftet (danke!), 2 Neonlampen habe ich am Sperrmüll abgegriffen (die Szene kam auch im Fernsehen ;-)), Schalter mußte ich mir teilweise neu kaufen, kosten aber ja nicht die Welt.

Und so zogen wir Strippen, Christian verdrahtete alles. So läßt sich jetzt arbeiten. Oben auf dem Zwischenboden ist Licht, …

.. unter dem Zwischenboden sieht man auch wieder was, …

… über der Werkbank leuchtet eine Neonröhre, die Kackbalkenleuchte ist fest verkabelt und an 3 Stellen ist die Steckdosendichte gestiegen.

Eine Dose muß ich noch setzen für den Kühlschrank, dann ist die Elektrik komplett. Die Wasserversorgung muß ich noch schaffen, dann habe ich eine voll funktionsfähige Werkstatt – dann kann ich da auch endlich mal wieder dazu übergehen, weshalb ich mir (uns) den ganzen Streß gegeben habe: An ollen Kisten rumschrauben…

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