Wer hat sich eigentlich diese geklebten Stoßleisten ausgedacht?

Schraubersamstag in der Scheune. Zunächst habe ich einmal getestet, ob die 5mm Distanzscheiben reichen, die ich bei eBay ersteigert habe.

Ja, sie reichen aus, die Räder kommen an den Bremssätteln vorbei und die Mittellochzentrierung erscheint mir ausreichend – nur die Serienradbolzen sind leider definitiv zu kurz. Ich brauche welche mit 35mm Gewinde und Kegelkopf – 16 Stück für vorne und hinten. Werde ich auch noch auftreiben…

Dann galt es weitere Rostnester zu bremsen, wie etwa das Antennenloch. Wenn man lang genug sucht, findet man an einem 22 Jahrre altem Auto eben immer wieder Rostnester. Also mit dem Drahtbürstenaufsatz von der Flex abschreifen und mit Fertan behandeln und hofffen, daß das so lange, wie möglich vorhält.

Da so langsam die Lackierung ansteht, mußten auch die Kleberänder der entfernten Zierleisten weg. Eine Arbeit für Vatermörder… Ich war sicherlich über eine Stunde damit beschäftigt, die Klebereste rundum zu entfernen.

Welcher Depp hat damals beschlossen, die Dinger zu kleben? Gut, es rostet nicht so, wie bei der Befestigung mit Clips, aber könnte jemand dem Erfinder der geklebten Leisten von mir eins in die Fresse haun?

1 thought on “Wer hat sich eigentlich diese geklebten Stoßleisten ausgedacht?

  1. Ja, dasselbe hab ich mir auch schon gedacht. Ich hab mir bei der Retauration meines Roten im Sommer extra die Gummischeibe bei VW für über 30 Euro gekauft. ne Frechheit! Vor allem weil die auch ganzschön ordentlich verschleißt. Aber auch heute noch werden die Leisten geklebt. Der 32b war Vorreiter!

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