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Puzzeln

Ich hatte auf den Boxen in den Türen keine Abdeckungen mehr – die waren irgendwann abgefallen. Und irgendwann passierte, was passieren musste – die Einheit von Mittel- und Hochtöner brach ab.

Ich hatte das fixiert, hielt nicht lang und irgendwann hatte sich der Lautsprecher selbst getötet. Also habe ich Ersatz besorgt – mit Abdeckungen.

An der Position, an der das Radio jetzt sitzt, war ursprünglich der Zigarettenanzünder bzw. die Steckdose. Brauche ich das noch? Als ich die Powerbank, die ich als Starthilfe verwende, laden wollte, wusste ich: Ja, das brauche ich noch. Neben dem Radio war noch Platz in der Aluplatte. Um in die dicke Aluplatte ein großes rundes Loch zu bekommen, habe ich mir einem 4er Bohrer einen Kreis von Löchern gebohrt und das am Ende mit der Rundfeile rund gemacht.

Dose rein und verkabelt. Die Powerbank konnte ich damit schon wieder durchladen.

Wieder ein Puzzleteil, weitere folgen.

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Keine schiefen Töne mehr

Ich hatte die Batterie vom Prolo aufgeladen, am Tag drauf sprang er ohne Probleme an. Für den Winter der nächste Test – ich habe die Autos gewechselt und den Prolo wieder in die Tiefgarage gestellt für ein paar Tage.

Damit sich das Spiel mit dem Titan nicht wiederholt, habe ich von dem die Batterie ausgebaut und in der Werkstatt ans Dauerladegerät gehängt.

So bleibt die frisch.

In der Werkstatt habe ich mich weiter an das Armaturenbrett des Pirat gemacht. Mich nervte tierisch, dass das Radio schepp hing.

Das sah einfach billig aus. Ein Grund war, dass das rechte Unterteil des Armaturenbretts nicht richtig anlag. Das lag an der Form, da war eine Stufe an der Unterkante, wo normal der Armaturenbereich aufhörte.

Her mit der Flex und abgetrennt.

Das reinzschrauben – eine fiese Fummelei, ich bin einfach zu sperrig für Arbeiten im Innenraum. Und es passt einfach nix mehr wie vorher. Was aber der Hauptgrund für die scheppe Aufhängung des Radios war: Das ist alles sehr wabbeliges Plastik, jedenfalls die Mittelplatte, an der das verschraubt war. Die Lösung: Eine dickere Aluplatte, auf die ich selbst angefertigte Halter genietet habe.

Natürlich habe ich das noch mattschwarz angeblasen, bevor ich es mit 6 Blechschrauben unters Armaturenbrett geschraubt habe.

Das Radio hängt gerade und fest. Damit bin ich aber noch nicht fertig. Aber wieder ein Teilstück geschafft….

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Läuft grad so bedingt…

Gestern ging es weiter mit dem Armaturenbrett. Da war noch de Lüftungsdüse, die angeschlossen werden wollte. Ich dachte an Abwasserrohre, passte aber nicht vom Durchmesser. Was aber tatsächlich in die Düse passte, war der Luftfilterschlauch vom Schlachtescort.

Das Runde musste ins Eckige. Zwingen wir es eben mit Klebeband.

Es war eine Fummelei, aber ich habe es letztendlich unterm Armaturenbrett zusammenbekommen.

Funktioniert einwandfrei. Andere Sachen funktionierten nicht so gut. Es war noch einiges zu verkabeln. Bei dem „echten“ Flugzeuginstrument entschied ich mich an die total dünnen Kabel dickere zu löten – an den mickrigen Dingern hielt kein Quetschverbinder.

Auch an die VU Meter habe ich Kabel gelötet. Es war ja bis jetzt kein Autoradio mehr drin. Jetzt kommt es endlich zum Einsatz – mein Pioneer KP-500. Test der VU Meter – funzt!

In dem Video sieht man: Ich muss hie und da etwas schwarz ausbessern. Der Lack ist sehr empfindlich.

Die Plastikverkleidungen habe ich unter das Armaturenbrett geschraubt – das passt wie Arsch und Friederich. Da muss ich noch viel nacharbeiten leider. Am meisten nervt, dass das Radio schepp unterm Armaturenbrett hängt.

Aber es hängt erst einmal – und funktioniert. Ich muss noch Bilder nachliefern bei Tageslicht – das ist schon ein sehr sehr hübsches Autoradio! Viel zu schade, um in der Vitrine zu versauern.

Leider, wie meist bei analogen Skalen, kratzt es doch öfters. Eventuell hänge ich doch einen DAB+ Receiver da dran. Mal sehen. Irgendwann wurde es mir zu kalt – so von einem Tag auf den anderen ist es schattig geworden in Deutschland. Also Heimweg. Auf der Autobahn ging mir dann ohne jegliche Vorwarnung der Motor aus. WTF! Also auf den Standstreifen, Warnblinkanlage, Warnweste, Warndreieck…

ADAC angerufen, aber dann doch mal selbst gesehen – und der Fehler war schnell gefunden: Das Kabel vom Leerlaufabschaltventil war ab.

Kleiner Fehler große Wirkung. Der Stecker saß auch SEHR locker. Aber erst einmal draufgesteckt, ADAC zurückgepfiffen und weiter. Ging keine 3km, dann war er wieder aus. Standstreifen. Diesmal habe ich den Stecker nachgebogen, bevor ich ihn wieder aufgesteckt habe. Dann hielt er. Ich muss da mal was Neues draufkrimpen, damit der wieder dauerhaft hält. Keinen Bock wegen so einer Lächerlichkeit erneut liegenzubleiben.

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Drin!

Ich bin derzeit wieder einmal mit dem Pirat im Alltag unterwegs. Aus dem hatte ich zum Bau des neuen Armaturenbretts die Zusatzinstrumente rausgerissen. Und diesen Anblick habe ich einfach nicht ertragen.

Wieso nicht das neue Brett einbauen? Augen zu und durch. Das alte war relativ schnell rausgerissen. Wenn man alles andere ab hat, ist es mit je einer Schraube zur Tür hin verschraubt, zwei in der Mitte und zwei vom Wasserkasten außen.

Irgendwann bau ich mal was ohne Armaturenbrett – auch eine nette Optik 😉

Das neue Armaturenbrett wehrte sich etwas, ich musste seitlich ein wenig feilen, damit es reinging. Aber nach 20 Minuten Herumprobieren war es an seinem Platz.

Dann hieß es alles wieder reinschrauben. Lenkrad, Tacho, etc. – und natürlich das Verkabeln der Instrumente. Da hatte ich gute Vorarbeit geleistet.

Noch ist nicht alles verkabelt und die unteren Teile und das Radio fehlen noch. Auch die Lüftungsdüse links muss noch angeschlossen werden. Aber ich finde es jetzt schon beeindruckend.

Leider zerkratzt der schwarze Lack schnell – da muss ich nachbessern. Aber egal. das ist eben jetzt so. Und das Armaturenbrett ist eben einmalig…

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Discobeleuchtung

Ich brauchte, um weiterzukommen, die restlichen Instrumente. Also ab in die Tiefgarage zum Pirat.

Sieht jetzt etwas doof aus, aber ich hab die restlichen vier Instrumente rausgerissen, die noch im Auto waren.

Dann ging es in der Werkstatthölle weiter mit dem Verkabeln. Zu den VU Metern gehört ein Steuergerät. Ich hab das stumpf mit Montageband auf die Rückseite der Geländewageninstrumente geklebt, die Kabel mit den Instrumenten verlötet, da da keine Kabelschuhe auf die kleinen Zungen passten.

Auch den Adrino, beziehungsweise die Outrage Ga-Ga-Gauges Steuergerät habe ich ebenfalls da hinten mit Montageband aufgeklebt, die Kabel sortiert. Im Prinzip ist alles so verkabelt – links und rechts sind je drei Kabel: Zündungsplus, Beleuchtungsplus und Masse. Nur nach links geht noch eine Steuerleitung für das Bombometer (geht an den Blinker) und die Steuerleitung an das restliche mit dem Adrino angesteuerte Instrument ab. Da kommen Stecker dazwischen, so kann man das Teil einfach an beiden Seiten abstecken, wenn man es abbaut.

Ein Instrument (Ladedruck) aus dem Pirat kam noch dazu, die Skala des Fluxkompensationinstruments habe ich gedreht und Birnchen ersetzt. Alles leuchtet.

Dann ging es an die Instrumente im Radioschacht, auch die sind verkabelt.

Zeit, das alles mal ins Armaturenbrett einzusetzen.

Das „echte“ Flugzeuginstrument rechts fehlt noch. Das ist defekt, hat sich innen gelockert. Das muss ich noch bearbeiten. Aber langsam bin ich so weit, dass das Armaturenbrett ins Auto kann…

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Kabelsalat

Ich kam endlich mal wieder in die Werkstatthölle, um mich um die Armaturen vom Pirat zu kümmern. Die Instrumententafel ist nicht perfekt, aber das bleibt jetzt so. Also habe ich die Fakerahmen wieder aufgeschraubt und die Instrumente eingesetzt.

Das Fluxkompensationsinstrument hat es dabei etwas verdreht, da muss ich noch einmal ran. Ein Loch blieb leer, da kommt die Ladedruckanzeige rein, die ist noch im Pirat verbaut.

Auch an den Ecken habe ich diverse Sachen wieder eingesetzt.

Dann ging es ans Verkabeln. An jedes Instrument musste ein bis zwei Massekabel – je nachdem, ob die Beleuchtung die Masse vom Gehäuse zieht, oder nicht, ein Zündungspluskabel, Plus für die Beleuchtung und die Ansteuerung über den Adrino.

Ein ziemliches Gewirr. ich werde a noch diverse Kabelbinder einsetzen, um Ordnung zu schaffen. Aber ich wollte die Kabel nicht so lange, dass man die Instrumente einzeln ziehen kann. Ich verwende immer gebrauchte Kabel aus Kabelbäumen geschlachteter Fahrzeuge. So langsam werden die braunen Kabel für Masse weniger. Die braucht man ja öfters.

Sowas zieht sich, aber dann konnte ich endlich einen Testlauf starten:

So hatte ich mir das erhofft! Funktioniert beim ersten Versuch super! Nur die Beleuchtung von drei Instrumenten nicht – da sind wohl die Birnchen kaputt. Die muss ich erst besorgen.

Wird Zeit, dass ich die anderen Instrumente aus dem Pirat reiße, um die auch zu verkabeln.

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Lack mangelhaft

Irgendwie komme ich derzeit kaum zum Schrauben – dabei wäre das gar nicht so schlecht, denn in der Werkstatthölle ist es derzeit kühler als draußen. Das Armaturenbrett vom Titan ist trocken und mich überzeugt das Ergebnis.


Der Lack sieht gut aus und ist kratzfest. Wenn das so bleibt – ich wäre zufrieden.

Nicht zufrieden war ich mit der Instrumententafel. Nicht nur, dass der Kräusellack SEHR uneinheitlich war…

..die Lackierung war auch nicht kratzfest. So gar nicht, so nicht ansatzweise. Ich konnte den Lack einfach so wegschieben.

Eigentlich wollte ich mit dem Bestücken anfangen – das wird so nix.

Also wieder mit dem Lack. Erst mechanisch und dann mit Nitro Verdünnung.

Ich hab mir wieder diesen Strukturlack geholt, die Instrumententafel grundiert und den Strukturlack auf die Instrumententafel aufgetragen.

Da das bei Armaturenbrett so gut geklappt hat, habe ich das vor dem Durchtrocknen mit mattschwarz übergeblasen.

Die Fakerahmen bekamen die selbe Behandlung.

Ich hoffe, es lag am Lack und nicht am Untergrund und ich habe beim nächsten Mal einen Untergrund, mit dem ich arbeiten kann.

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Stuktur

Als ich gestern in die Werkstatt kam, war ich nicht sehr begeistert von meiner Arbeit am Armaturenbrett. Es war viel zu glatt geworden – und glänzte viel zu sehr!

Nein, so konnte das nicht bleiben. Ich fuhr in einen Billigmarkt, da sollte es Strukturlack geben für ganz kleines Geld. Gibt es auch. Keine drei Euro die Dose. Problem: Das ist eigentlich zum Ausbessern von verputzten Wänden gedacht.

Ich habe es probiert: Geht der Lack darunter hoch, wenn ich das drüber lackiere?

Gewartet. Nix passiert. Es verträgt sich. Und Kunstharz ist nicht 100% durchgetrocknet. Die Lacke sollten sich verbinden. Kann sein, dass das letztendlich vollkommen in die Hose geht. Ich bin das Risiko eingegangen und habe das Armaturenbrett komplett übergeblasen.

Ja – DAS ist Struktur. Struktur, wie ich sie mir gewünscht hatte.

Aber ob die Oberfläche kratzfest wird? Ich habe weiter experimentiert und den sehr langsam trocknenden Strukturlack mit mattschwarz übergeblasen, damit sich auch diese Lacke verbinden.

Ich lass das jetzt maldurchtrocknen, lege sicherlich noch 1-2 Schichten mattschwarz drüber. KÖNNTE was werden. Bisher sieht es gut aus.

Die Instrumententafel tat das überhaupt nicht. Durch das Erwärmen beim Lackieren mit dem Struktulack hatte sie sich ziemlich verzogen.

Also wieder heiß machen und beschweren, damit sie wieder gerade wird.

Kann sein, dass ich den Strukturlack wieder komplett runterschleife, das Ergebnis gefällt mir noch nicht. Ich habe erst einmal es grob angeschliffen und ohne Erwärmen lackiert. Mal sehen, wie das wird…

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Schuster bleib bei deinem Leisten!

Der stumpf angeklebte Halter am Mittelteil des Armaturenbretteinsatzes hielt nicht wirklich. Eine zu kleine Auflagefläche, dass das halten konnte. Also bog ich mir ein Blech, das mit der Verschraubung unten gehalten wird.

Der Instrumenteneinsatz hält so ausreichend. Zeit, alle Instrumenten die passende Öffnung zu geben. Dazu musste ich mit dem Billigdremel die Löcher teilweise noch etwas vergrößern.

Zur Schalterleiste war der Übergang unharmonisch und es klaffte eine kleine Lücke. Zusammengesetzt aus zwei kleinen Forexstücken, zusammengeklebt und etwas dünner geschliffen, dann verklebt.

Ich habe die einzelnen Fakerahmen wieder abgeschraubt, die Ecken abgerundet und geschliffen. Auch die Instrumententafel und alles getrennt mit Strukturlack lackiert.

Begeistert bin ich von dem Ergebnis nicht im Ansatz. Obwohl ich wie vorgeschrieben mit dem Heißluftföhn gearbeitet habe, ist das Ergebnis unregelmäßig und Kratzer kaschiert das nicht wirklich gut. Kann am Untergrundmaterial liegen. Mal sehen, wie es durchgetrocknet wirkt. Aber nach der Aktion stand für mich fest: Nein, damit lackiere ich den Rest des Armaturenbretts definitiv nicht!

Was kaschiert gut Kratzer und gibt eine strukturierte Oberfläche? Rollen mit Kunstharzlack. So, wie ich das früher immer gemacht habe. Schuster bleib bei Deinem Leisten – da weiß ich, es funktioniert. Also habe ich die Walze herausgeholt und hab das seidenmatt schwarz gerollt.

Nass glänzt der Lack natürlich noch. Ist mir fast schon zu glatt geworden. Ich sollte eine Fellwalze holen und da noch einmal drübergehen, um dem mehr Struktur zu geben.

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Kompliziert – oder doch nicht?

Die Instrumententafel vom Pirat musste irgendwie befestigt werden Zum Anschrauben war da nix. Also zog ich mich zum Tüfteln in die Werkstatthölle zurück.

Ich fing damit an, dass ich einen Blechwinkel baute – die alten Blenden haben unten einen Absatz – das wollte ich etwas angleichen.

Weiterer Vorteil dieses Blechs: Es verhindert, dass sich das Forex verbiegt an der unteren Kante. Ich habe das wieder mit 2 Komponentenkleber verklebt.

Während das trocknete, habe ich mich um die USB Dose gekümmert. Rahmen gebaut, Löcher gebohrt, … So fügt sich die gut ein zum Rest.

Fest im Armaturenbrett war das aber noch nicht. Oben ist eine Schiene im Armaturenbrett – leider ging die nicht bis zum Rand. Also habe ich die verlängert. Angeschweißt an die andere Schiene, unten verklebt mit Dichtmasse. Und eine Befestigungslasche habe ich gleich mit eingeplant.

Ich habe dafür keine zusätzlichen Schrauben eingeplant Ich verwende einfach eine Längere bei einem der Fakerahmen.

Die Winkel habe ich erst einmal größer gemacht, was stört, wird weggeflext. In der Mitte oben habe ich nur einen Winkel angeschweißt.

Der sitzt leider minimal zu weit hinten, das kann ich aber sicher ausgleichen.

Unten war es nicht so leicht, oder doch? Manchmal zerbricht man sich den Kopf und dann ist es doch sehr easy. Anfangs probierte ich bestehende Befestigungspunkte zu nutzen. Viel zu umständlich. Letztendlich schnitt ich mir ein Blech, kantete es mehrmals, verschraubte wieder durch die Rahmen mit längeren Schrauben . Und dann hat das Blech eine große Auflagefläche – so konnte ich das flächig mit dem Armaturenbrett verkleben.

Hinten alles dran, also vorne die Tafel in die richtige Position schieben.

Jetzt muss die Dichtmasse bzw. der Kleber aushärten, dann sollte das fest sein. Problem gelöst ohne zusätzliche Schrauben. Das Lackieren rückt näher…

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