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Das muss alles wieder runter!

Ich will es zwar nicht wahr haben, aber es ist Tatsache: Das war Scheiße, was ich da mit den Glasfasermatten gemacht habe. Zwar gast das inzwischen kaum noch aus, aber das Harz hat nicht wirklich abgebunden, das ich da aufgebracht habe.

Es war schlichtweg zu kalt und wie ich inzwischen weiß: Nachträglich bindet das nicht mehr ab. Der andere Harz, den ich leider nicht ausreichend hatte, hatte das auch bei den tiefen Temperaturen geschafft, der Baumarktharz nicht. Hat ja keinen Taug, auf schlechter Basis weiter aufzubauen. also werde ich nicht drum rumkommen, das wieder runterzuholen. Ich werde mir wohl eine Art Zelt in der Werkstatthölle bauen müssen, damit ich da brauchbare klimatische Voraussetzungen schaffen kann. Denn das will ich nicht beispielweise in meiner Wohnung habe wegen der Ausdünstungen. Der Versuch, das hier austrocknen zu lassen reicht mir. Blieb zwar einigermaßen in einem abgeschlossenen Raum, den ich einfach zwei Tage nicht betreten habe – trotzdem…

Oder ich versuche, noch einmal von dem zuerst verwendeten Harz aufzutreiben. Das hat super abgebunden, gibt es aber nicht so einfach zu kaufen (Würth VAKU 80).

Immerhin bin ich mit den Lüftungsdüsen weitergekommen. Mein Traum wären Lüftungsdüsen aus einem Flugzeug. Die finde ich knackig, sind aber mit 96,- Euro das Stück mir schlichtweg zu teuer. Aber ich habe eine schöne Alternative gefunden aus dem LKW Bereich.

Ich finde, die haben auch etwas. Und vor allem muss ich die Sicken der ursprünglichen Düsen nicht wieder herausarbeiten.

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Shit happens!

Ich war gestern in der Werkstatthölle, um Teile für einen Kumpel abzuholen. Und natürlich, damit es sich lohnt, wollte ich weitermachen am Armaturenbrett des Pirat. Aber Pustekuchen! Das Harz der zweiten Aktion war noch nicht fest! Der Fluch der kalten Werkstatt. Es ist einfach zu kalt zum Laminieren.

Was tun. Ich probierte es mit einer „Wärmekabine“. Armaturenbrett in den Prolo und mit laufendem Heizlüfter „einsperren“.

So schnell trocknet das aber jetzt nicht mehr – wenn es denn überhaupt vernünftig trocknen wird. Aber es gast aus und zwar heftig. Ich entschloss mich, das Brett mit in meine Wohnung zu nehmen. Die Fahrt war schlimm, trotz der Temperaturen bei den Außentemperaturen war es schwer erträglich.

Das Brett steht jetzt in meinem Wohnzimmer, Heizung voll aufgedreht.

Es stinkt erbärmlich und wirklich gesund ist das sicher auch nicht. Hoffen wir, dass das Harz fest wird, sonst muss ich das wieder herunterkratzen und neu machen. Hilft ja alles nix. Wo bleibt die globale Erderwärmung, wenn man sie braucht?

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Try & Error

Mir war ja das Harz ausgegangen für das Armaturenbrett vom Pirat. Nachgekauft und weiter ging´s. Was eine doofe Arbeit. Vielleicht geht’s besser, wenn man das öfters macht. Vielleicht war es auch einfach zu kalt. Aber jetzt war ich eben drüber. Am schwierigsten war es unten um die Kante. Da wollten sich die Matten einfach nicht rumlegen lassen.

Das kam immer wieder hoch. Was ne Scheiße. Aufgeben? Am Arsch. Ich hab da stumpf Tackernadeln reingejagt. Arschlecken! Nach 1.000 Flüchen war ich einmal rum mit dem GFK.

Ich sag mal so: Begeistert bin ich nicht. Aber ich hab da ja auch null Erfahrung, das hier läuft unter Try & Error. Ich habe jetzt erst einmal eine Basis, auf der ich aufbauen werde. Und ich werde wieder viel improvisieren. Original muss es ja nicht werden. Es muss nur ins Auto passen und die Armaturen tragen. Es kann also beispielsweise sein, dass ich Lüftungsgitter aus dem Heizungsbau einsetze, damit ich die Lüftungsöffnungen zur Windschutzscheibe nicht so fein ausarbeiten muss. Um die eine oder andere Arbeit mogel ich mich schon noch herum.

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Den Durst unterschätzt

Ich hatte eine große Dose Polyesterharz bekommen und 1qm Glasfasermatte, ich konnte also ans Laminieren des Armaturenbretts gehen. Vorher mussten aber noch alle Lüftungsdüsen raus und das Armaturenbrett „geschält“ werden.

Der Plastiküberzug geht relativ einfach ab. An den Kanten abgelöst und schon kann man es abziehen. Der Bezug von dem einen Teil des Armaturenbretts Bröckelte ziemlich oft, der Bezug hätte nicht mehr lange dem UV Licht widerstanden. Also eine Fleißaufgabe, weil es in relativ kleinen Stücken teilweise abging.

Irgendwann war es nackt. Ein paar herausstehende Kanten, die beim Verkleben entstanden sind, habe ich noch mit der Fächerscheibe abgetragen.

Und dann ging es ans laminieren. Damit das Polyesterharz schön flüssig ist, habe ich es vor den Heizlüfter gestellt. Die Werkstatthölle ist ungeheizt. Erst das Armaturenbrett mit Harz eingeschmiert, Matten aufgelegt und dann nochmals Harz drüber.

Eine elendige Sauerei das Arbeiten mit dem Harz und diesen doofen Matten. Es soll Leute geben, denen so etwas Spaß macht. Ich halte das für ein Gerücht.

Ich hatte das vollkommen unterschätzt, wieviel Harz der Schaum auf dem Armaturenbrett aufsaugt. Ich kam nur etwa bis zur Hälfte, dann war das Harz alle. Ärgerlich. Ich muss also noch einen Laminierabend einlegen.

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Das Grundgerüst steht

Ich bin gestern endlich mal wieder zum Schrauben gekommen. Das Armaturenbrett für den Pirat stand wieder auf dem Plan. An der Unterseite hat das Brett einen Luftkanal für die Scheibenbelüftung.

Das ist dicke Pappe und gibt dem Armaturenbrett zusätzlich Halt. Aber dieser Kanal musste zu Teil raus.

Einerseits, um besser dranzukommen, wenn ich die Puzzleteile des Armaturenbretts verbinden will, aber auch, weil die Plastikeinsätze der Lüftung unter dem Kanal verschraubt waren. Und das mit Muttern, für die ich kein Werkzeug habe.

Man bräuchte einen innen hohlen Inbusschlüssel. Wer hat denn sowas? Gut, dass sie auch mit der Zange zu lösen waren.

Später muss der Kanal natürlich wieder rein. Aber erst, wenn alles ordentlich verbunden ist.

Platz war geschaffen, ich konnte ans Verbinden gehen. Also aus Resten ein paar Bleche geschnitten und verklebt und verschraubt.

Wie das aussieht? Furchtbar egal. Hauptsache es hält. Da ich den Zuschnitt nach dem Motto Try & Error erledigt hatte, gab es ein paar Lücken, die habe ich mit Reststücken aufgefüllt, die ich mit Karosseriesichtmasse eingeklebt habe. Damit es an den Übergangsstellen in der richtigen Position anzieht, habe ich zwei Klemmen angebracht.

An dem Punkt war erst einmal Schluss. Denn jetzt muss der Karosseriekleber erst einmal Aushärten. Beim nächsten Einsatz geht es dann an die Oberfläche. Letztendlich soll man nicht sehen, dass das Armaturenbrett aus zwei Brettern zusammengesetzt ist.

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Ewig geplant, jetzt wird es umgesetzt!

Ja, ich weiße, ich sollte aufräumen. Aber da ich derzeit so wenig zum Schrauben komme, wollte ich mich belohnen und ein Projekt angegangen, das ich schon wirklich ewig vorhabe. Ein Armaturenbrett für den Pirat. Also habe ich eines der Armaturenbretter aus dem Hochregal geholt.

Ich habe da einige weggelegt, denn beim 32er Passat ist schon Ende Gelände. Die Dinger reißen. Und immer wenn ich einen Schlachter hatte, bei dem das Brett noch gut war, kam es ins Lager. Leider habe ich nur Facelift Armaturenbretter, der Pirat ist ein Passat 32B Vorfacelift. Das wird noch Probleme mit dem Anschluss der seitlichen Lüftungsdüsen geben, aber das verdrängen wir erst einmal.

Ich will nicht am offenen Herzen operieren, ich will ein fertiges Armaturenbrett bauen und dann erst den Pirat zerpflücken. Denn ich weiß nicht wie lange das dauert. Und so bleibt der Pirat einsatzbereit.

Das herausgesuchte Armaturenbrett war schon leicht rissig, was in meinem Fall egal war, zudem hatte ich eines letzthin geschenkt bekommen, das war verzogen. Der ideale Teileträger, um den es nicht schade ist. Also gleich mal zersägt.

Material ist übrigens Pappe im Grundgerüst, darauf sitzt ein Schaum und dann ein Plastiküberzug. Und der Plastiküberzug wird spröde und reißt.

Kann man schon sehen, was ich vorhabe? Richtig: Mehr Platz für Instrumente! Dazu muss ich aus zwei Brettern eines machen. Einfacher wäre ein Rechtslenker Armaturenbrett und eines aus einem Linkslenker zu verbinden. Habe ich aber nicht. Muss auch so gehen! Also aus beiden Teile herausgetrennt, um sie wieder zu verbinden.

Das passt natürlich hinten und vorne nicht.

Bedeutet nach und nach aneinander anpassen. Unten musste ich noch ein Zwischenstück einpassen, weil da die Aussparung für das Lenkrad sitzt. Verbunden habe ich es mit verklebten und verschraubten Blechen. Wobei die Schrauben eigentlich nur zum Fixieren sind. Zudem habe ich die untere Schiene wieder verschweißt.

Den Plastikbezug kann man relativ einfach vom Schaumstoff abziehen. Letztendlich werde ich das mit Glasfasermatten beziehen. Unten ist es schon verbunden, die anderen Teile soweit geschnitten. Das sieht gar nicht so schlecht aus.

Das wird noch einige Probleme geben, aber der Grundstein ist gelegt. Das wird was…

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Kleiner Kundendienst

Ich muss im Frühjahr mal einen großen Kundendienst am Pirat machen. Der bock macht derzeit das, was er am besten kann. In alter Käfertradition läuft er und läuft und läuft und läuft…

Er rappelt im Leerlauf wie ein Traktor, aber er ist echt hart im Nehmen. Und so soll es auch bleiben. Es wurde mal wieder Zeit, ihm etwas Gutes zu tun, auch wenn der Prolo fertig werden soll. Nutzt ja nix, wenn man am Projekt arbeitet und einem die andere Karre verreckt.

Als erstes musste dringend das pure Wasser aus dem System. Pures Wasser? Inzwischen eine rostige Brühe – nicht gut…

War höchste Zeit, es das wirklich Schaden anrichtet. Das System ist inzwischen wieder dicht, also Kühlerfrostschutz rein im Verhältnis 1:1.

So kalt wird es wahrscheinlich in Mainz nicht, dass ich es brauche, vor allem, weil der Bock letztendlich in eine Tiefgarage kommt, wenn der Prolo im Alltag läuft, aber sicher ist sicher.

Ich führe ein Bordbuch, in das ich alle Wartungen eintrage und beim Eintragen des Wasserwechsels fiel mir auf, dass auch ein Ölwechsel fällig war. Die modernen Öle können sicherlich mehr, als die von 1982, aber trotzdem ist so ein Ölwechsel lebensnotwendig für jeden Motor.

Übrigens: Der Ölstand war noch knapp unter maximal, der Bock braucht tatsächlich kaum Öl.

Beim letzten Check waren die Bremsen etc. noch ok, sollte ich aber auch alles mal wieder kontrollieren. Und vor allem sollte ich mal einen Zahnriemenwechsel machen. Den schiebe ich schon ewig vor mir her. Ich wiederhole mich: Nicht gut…

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Sowas hatte ich auch noch nicht…

Ich war gestern mit dem Pirat unterwegs. Und wie ich so fahre, sehe ich auf die Temperaturanzeigen und denken mir: Oh Oh! Das ist aber verdammt heiß! Blinkte noch nicht, aber stand schon auf maximal.

Dann mal schnell runter von der Piste. Glücklicherweise war da eine Tankstelle ein paar hundert Meter weiter.

Motorhaube auf und ich sah schon das Dilemma. Am Flansch der Wasserpumpe pisste es aus dem Schlauch, als ob da die Schelle nicht richtig angezogen wäre. Ich suchte im Auto nach einem Schraubenzieher, hatte natürlich nur einen Lüsterklemmenschraubenzieher dabei – damit anziehen? Ging nicht. Wie ich so rumprobierte, sprach mich eine bekannt Stimme an. Der Marco, der mir immer die Spur einstellt hatte gesehen, dass ich mit offener Haube dastand, hatte gewendet, um zu sehen, was los ist.

Vielleicht hat der einen Schraubenzieher? Er suchte und reichte mir irgendwann ein Schweizer Taschenmesser. Da ist ja auch eine Art Schraubenzieher dran. Schlauchklemme ordentlich festgeknallt, Wasser von der Tanke nachgekippt. Motor an: Alles dicht. Besten Dank an Marco für die Pannenhilfe!

Ich fuhr weiter zur Werkstatthölle. Und auf den letzten Metern zog ich schon wieder eine Wasserspur hinter mir her. Motorhaube auf und siehe da:

Das ist exakt die Stelle, an der er schon an der Tanke rausgepisst hatte. Übrigens der Schlauch, den ich letzthin gewechselt hatte und eine neue Schlauchklemmen verwendet habe. Test, wie fest die Schlauchklemme ist. Und die Schraube war völlig locker. Bedeutet also, dass die Schlauchklemme innerhalb von wenigen Kilometern selbst gelockert hatte. Hatte ich auch noch nicht gehabt. Und das bei einer neuen Schlauchklemme. Obwohl – beim Titan war ja auch bei einem Heizungsschlauch die Schelle locker. Könnte vom selben Hersteller gewesen sein. Sollte ich bei der Wiederinbetriebnahme checken. Scheinen nix zu taugen.

Schlauchklemme ab, eine von einem anderen Hersteller rein, dicht. Und ganz wichtig: Die verbaute Schelle entsorgt, nicht, dass ich die noch einmal verbaue.

Vorsichtshalber habe ich das System noch einmal abgedrückt.

An einem Schlauch entwich minimal noch Druck. Halbe Umdrehung an der Schraube an der Klemme und dann hielt er den Druck. Das war wahrscheinlich die Stelle, wo er immer minimal Kühlwasser verlor. Das sollte jetzt ein Ende haben.

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Zu heiß!

Ich war vorgestern von der Werkstatthölle nach Hause unterwegs, als ich auf den Tacho sah und merkte, dass die Temperaturanzeige maximal ausgeschlagen hat und die LED blinkte. Zudem war der Öldruck zu niedrig. Alarmsignal – sofort runter von der Straße. Glück im Unglück – da kam eine Tankstelle. Also da rausgefahren und sofort Motor aus. Motorhaube auf und nachsehen. Der Kühlwasserbehälter war leer. Als Wassernachkippen. Aber das Wasser, das ich nachkippte, kam unten wieder heraus.

Äh ja. Glückwunsch! Kein Werkzeug dabei, also ADAC. Das Risiko, den Motor zu himmeln, war es mir einfach nicht wert. Das dauerte. Gut, kann man nie wissen, wie viel die an einem Tag zu tun haben. Manchmal hat man Glück, manchmal hatten eben andere ebenfalls Pannen. So wartet man – gut, dass man an der Tankstelle wenigstens kalte Getränke bekommt.

VW Pirat

Als der Helfer kam, wollte er den Schlauch irgendwie improvisieren.

ADAC

Es folgte ein Drama, woran durchaus auch das Material schuld war. Der Engel versuchte den Schlauch herauszuoperieren, wobei der auch am anderen Ende einriss. Dann versuchte er es mit Tape zu fixen und ihn ärgerten die VW Klemmschlauchschellen. Schlauchschellen hatte er keine dabei, daneben war ein Louis Motorradshop, also ging ich schraubbare Schlauchschellen einkaufen.

Er spannte mich auch als Hiwi ein, ich solle doch schon einmal die Anschlüsse vom Kalk entfernen etc.

Und dann musste er feststellen: Doof: Wenn man den Schlauch mit Tape umwickelt, dann dehnt der sich gar nicht mehr um den Anschluss.

Kühlerschlauch

Ich bot mehrfach an, er solle mich einfach zu meiner Garage an meiner Wohnung schleppen und ich hol dann aus der Werkstatthölle einen Schlauch aus dem Fundus und gut. Irgendwann gab er auf und schleppte dann doch ab.

Gestern dann einmal mit dem Prolo in die Werkstatthölle. Gesucht und fündig geworden.

Kühlerschlauch

Kleiner Spoiler, was demnächst in der Hölle passiert: Ich habe den Prolo dort stehen gelassen und die Kennzeichen mitgenommen.

VW Prolo

In der heimischen Garage habe ich den Schlauch dann eingesetzt.

Kühlerschlauch

Das System ist wieder dicht, in Bälde werde ich das Wasser aber noch einmal ablassen und Frostschutz einfüllen, da hatte ich keinen mehr zur Hand. Bei den Temperaturen ist ein Frostschaden unwahrscheinlich, aber der Frostschutz dient ja gleichzeitig als Rostschutz. Sagen wir mal, ich spüle das System gerade mal kurz.

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Mal wieder mit dem Pinselchen rund um den Pirat

Ich weiß nicht mehr, wie viele Grautöne der Pirat inzwischen hat. Als ich im Dezember 2009 begann ihn in RAL 7010 Zeltgrau umzulackieren, hätte ich nie gedacht, dass ich ihn so lange fahren werde. Schon alleine deshalb war die Lackvorbereitung nicht immer perfekt. Damals war der Lack einfach ein eBay Schnäppchen, Hersteller weiß ich nicht mehr. An der Führung des Faltdachs sieht man, dass er inzwischen stark ausgeblichen ist. Ursprünglich war der Lack auch seidenmatt, inzwischen ist er stumpfmatt. Es ist Kunstharzlack und nicht für Autos gedacht. Dass es trotzdem geht, sieht man ja. Immer wieder musste ich aus verschiedenen Gründen nachlackieren und ich nahm, nachdem der ursprüngliche Lack aufgebraucht war, meist irgendein Zeltgrau der verschiedensten Hersteller und immer fiel es etwas anders aus.

Aus diversen Gründen habe ich immer wieder Lackabplatzer. Ein wenig Rost darf durchkommen, aber was ich hasse, ist wenn der darunterliegende Lack durchkommt. Sei es das Blau bei den meisten Stellen, silber bei der Motorhaube, rot bei der Heckklappe, oder weiß bei den Computergehäuseblechen, mit der ich die Heckklappe damals gecleant habe.

Hier zwei Beispielbilder an der Heckklappe:

VW Pirat

VW Pirat

Ich habe mir den Luxus gegönnt, Brantho 3 in 1 in Zeltgrau anmischen zu lassen. Teurer Spaß, weil es kein Standartfarbton für Brantho ist, aber das war es mir wert. Und so rannte ich einmal wieder mit dem Pinselchen rund um den Wagen. Die Bilder nur exemplarisch wieder von der Heckklappe.

VW Pirat

VW Pirat

Das braucht natürlich wieder etwas, bis es „beipatiniert“ ist, aber irgendetwas ist ja immer.

Eine komplette Neulackierung? Kommt nicht in die Tüte! Ich weiß ja, dass der Pirat inzwischen strukturell wieder super ist, aber er darf jede Kampfspur mit Stolz tragen. Keine Fake Patina, wie sie in manchen Kreisen Mode ist, sondern echte Spuren eines bewegten Autolebens.

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