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Schleudern wir uns einen!

Mich nervte in letzter Zeit der Hupknopf des Lenkrads im Pirat. Er war zu locker und fiel gelegentlich heraus – klar, dass das ein nettes Hupen als Nebeneffekt hatte.

Gut, man hätte einfach einen anderen reinstecken können, aber wie nenne ich das immer: Gestaltungsanlass!

Ganz ehrlich, ich kann dieses Eisernes Kreuz Gedöns nicht mehr sehen. Das war so vor 15 Jahren noch wirklich cool. So ein Zitat der Hot Rod und Rocker Scene aus den USA der 50er. Aber als das Mainstream wurde, verlor es deutlich an Coolness. Ich dachte mir: Was passt super zum Flugzeug Look? Ein Schleudersitzschalter. E gibt verschiedene Fakeschalter, also besorgte ich mir einen. Der mitgelieferte Taster war mir aber zu klein. Das würde nicht aussehen, also besorgte ich zusätzlich einen größeren Taster.

Nun passt das ja nicht in das Loch im Lenkrad. Also nahm ich einen Deckel eines Computergehäuses, das schon eh schwarz lackiert war und bohrte mit dem Stufenbohrer ein entsprechendes Loch, rundum Löcher für die Befestigungsschrauben des Lenkrads, einfach etwas größer, dann kann man es im Nachhinein noch leicht ausrichten.

Das dünne Blechschild mit der Bezeichnung kann man mit der Schere schneiden. Die Form des Bleches ist relativ egal. Sollte nur nicht überstehen und kein Loch nach innen blitzen. Lenkrad hatte ich demontiert, das Blech habe ich zwischen Lenkrad und Nabe geklemmt.

Ich habe meinen Fakeschalter für den Schleudersitz und gleichzeitig einen funktionierenden Hupknopf.

Ja, ich weiß, ich bin ein Spielkind, aber ich liebe solche Details…

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Es rappelt im äh unter dem Karton

Bei meinem letzten Trip nach Bayern blieb ich bei einer Baustelle mit dem Auspuff hängen. Das Klappern unter dem Auto nervte, deshalb habe ich für die Heimfahrt provisorisch einen Spanngurt zur Sicherung eingesetzt.

Zugegeben – nicht die beste Methode. Der Auspuff wird heiß, der Spanngurt schmilzt. Aber Draht hatte ich keinen zur Hand. Hat aber gehalten. Bei der Demontage riss er aber ab. Blick unters Auto – vor Ort hatte ich nur gewackelt – ja, abgerissen.

In Bayern klopfte er schon am Unterboden herum. In Mainz angekommen war es endgültig eine fiese Klapperkiste. Man schämt sich fast im Leerlauf an der Ampel.


Wo wir gerade beim Sound sind. Ich habe inzwischen ein Nebengeräusch im Motorraum, kann es aber nicht identifizieren.


Ich konnte nichts Lockeres finden, was könnte das sein? Kommt auf jeden Fall von der Seite mit den Einspritzdüsen.

Ich hätte ja echt Bock, den Motor durch einen 110PS TDI zu ersetzen (Motorkennbuchstabe AFN), aber das H-Kennzeichen…

Doch zurück zum Auspuff. Ich kauf inzwischen Auspuffgummis im 10er Pack, braucht man immer wieder. Und das war auch gut so. es waren gleich drei(!) Gummis abgerissen.

Und den hier hab ich auch gleich mitgewechselt, da war es nur eine Frage der Zeit, dass der auch reißt.

Die Montage ist reine Fleißarbeit unterm Auto. Beim Endtopf, bei dem zwei Gummis gegeneinander arbeiten, mache ich es mir immer mit einem Spanngurt leicht. einen einhängen und den dann auf Spannung ziehen, dann geht der zweite sehr geschmeidig rein.

Ich war aber auch in der Werkstatt, weil ich den Kofferraum voll hatte mit einem „kleinen“ Zwischenprojekt. Mir ist da eine lederne Rücksitzbank aus einem SUV zugelaufen.

Da soll ein Sofa draus werden. Noch steht das aber noch nicht von selbst, seitlich wären irgendwelche Kotflügel nett als Armlehnen, die zweiteilige Bank muss eine einteilige werden, …

Vielleicht doch kein „kleines“ Projekt? Ist egal, ich hab ja keinen Zeitdruck dafür.

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Manchmal hasse selbst ich VW

Ich gebe zu, ich war die letzten Wochen etwas faul, was meine Werkstattaufenthalte angeht. Aber gestern war ich dann wieder in der Werkstatthölle.

Ich hatte den Kofferraum voll, ich hatte auf dem Sperrmüll einen Dachgepäckträger gefunden und den musste ich einfach mitnehmen. Da der mir den Kofferraum blockierte, nahm ich das eben zum Anlass.

Da waren so ein paar „Kleinigkeiten“, die ich „schnell mal“ erledigen wollte.

Die Steckdose am Pirat war relativ tot. Als ich das letzte Mal einen Hänger ziehen wollte, staunte ich nicht schlecht, dass fast gar nichts ging.

Der Deckel war schon lange abgebrochen und so war die Steckdose ständig dem Spritzwasser ausgesetzt. Also zerlegt. Auf dem Bild sieht man es besser:

Die Kontakte sind total oxidiert. Hinten sah es nicht besser aus.

Total verrostet und ein Kabel war abgerissen. Ich wollte da jetzt nicht einfach eine neue dranschrauben, sondern verhindern, dass es wieder so weit kommt. Also habe ich die Kabelenden verzinnt.

Jetzt konnte die neue Steckdose dran. Auf jedem Kabel war der richtige Strom, es war wirklich nur die Dose. Aber als ich die neue Dose festschraubte fiel mir etwas auf.

Warum war eigentlich der Deckel abgebrochen? Nun, der neue Deckel ging nicht richtig auf, sondern er stieß an der Stoßstange an. Klar bei dem Gefummel musste der zwangsläufig irgendwann wegbrechen. Aber zu was gibt es eine Flex und Fächerscheiben. Ich schaffte mir Platz – da unten sieht man das eh nicht.

Jetzt geht auch der Stecker ganz geschmeidig drauf ohne heftig Fummeln zu müssen.

Denke mal, da hab ich jetzt Ruhe. Und ich hatte noch Zeit. Ich könnte mich noch um das Heckklappenschloss kümmern. Hätte ich gewusst, was ich mir damit antue…

Ausgangslage: Ich hatte das Schloss eines Schlachters eingebaut. Das funktionierte mit meinem Schlüssel – aber eben auch mit wirklich jedem Schlüssel, sogar mit dem Fingernagel. Ich wollte das ändern.

Also das Schloss zerlegen. Zuerst muss der Sprengring hinten ab. Ich habe erst einmal an einem Ersatzschloss getestet. Das sah etwas anders aus. Eines ist Vorfacelift, das andere Nachfacelift. Welches welches ist? Ich habe keine Ahnung. Am Pirat finden sich vermutlich sämtliche Baujahre des Passat 32B.

Dann kann man das Metallteil aus dem Plastikteil ziehen.

Dann heißt es den Stift hinten rausschlagen, der den Hebel befestigt.

Diese Plättchen, die man da sieht, sind sowohl in den Türschlössern, als auch im Hackklappenschloss zu finden. Das ist ein Geduldsspiel. Man muss die passenden Plättchen finden, die das Schloss schließt.

Damit ich eine Auswahl an Plättchen hatte, habe ich ein paar Türschlösser zerlegt, aber auch das alte Schloss. Dann wusste ich auch, warum sich das so einfach drehen lässt. Das Schloss ist im Plastikgehäuse mit einer Nase fixiert eine zweite Nase fixiert den Schließzylinder. Und da hat ein findiger Mensch einfach an der einen Scheibe den Zapfen entfernt, dass sich der Schließzylinder beliebig drehen lässt.

Nach ewigem Herumprobieren, habe ich das Schloss, das sich jetzt mit meinem Schlüssel schließen ließ, wieder zusammengebaut. Ich habe das andere Plastikgehäuse genommen, weil sich das Schloss immer wieder gelöst hat. Eingebaut und es funktionierte nicht. Der Zapfen traf nicht das Schloss.

WTF! Ein Vorfacelift/Nachfacelift Problem? Vielleicht ist das Schloss anders. Ich wollte den anderen Zapfen einbauen, konnte ihn aber ums Verrecken nicht mehr finden. Muss sehr unglücklich irgendwo dazwischen gefallen sein. Ich hab mir echt einen Wolf gesucht. Aber ich habe etwas anderes gefunden: Ein anderes Heckklappenschloss.

Was Vor- was Nachfacelift ist? Keine Ahnung. Ist ja auch egal, Hauptsache es funktioniert. Tat es aber nicht.

Was hat sich da VW für eine Scheiße ausgedacht? Das macht doch keinen Sinn, da etwas zu ändern, wenn es funktionierte. Ich hab ewig gebraucht, den Fehler zu finden. Das Plastikgehäuse wurde geändert!

Der Zapfen, an dem das Gewinde für die Befestigung ist länger – das ändert den Winkel. Also in ein anderes Plastikgehäuse eingebaut und jetzt tut das Schloss, was es soll.

Meine Fresse, sowas kostet echt Nerven und das nur, weil irgendein Ingenieur meinte etwas ändern zu müssen, was vorher auch gut funktioniert hat.

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Es gibt keine Qualität mehr…

Der Prüfer hat zwei Sachen bei der HU am Pirat angemeckert, das ich bald erledigen sollte und da halte ich mich auch dran. Er hat ja recht…

Punkt eins waren die Domlager. Da gibt´s eine Art Livehack, wie man die rausbekommt, ohne die Federbeine auszubauen. Denn erstens ist das schon Aufwand und zudem ist dann eventuell die Spur/Sturz verstellt.

Als erstes die Federn mit dem Federspanner zusammenziehen.

Dann oben die Mutter abschrauben.

Das Domlager ist mit einer Nutmutter festgezogen, dazu braucht man Spezialwerkzeug, eine Zapfennuss.

Dann kann man die Kolbenstange des Dämpfers nach unten drücken und das Domlager herausnehmen. Und ich staunte nicht schlecht, wie weit sich das gesetzt hatte im Vergleich zum Neuteil.

Das linke ist das alte. Früher hieß es, man sollte unbedingt Meyle HD Domlager verwenden, alles andere taugt nicht. Nun ja, das war Meyle HD und war erst ca. 36.000km im Auto. Ich habe deshalb mal eine andere Marke gewählt. Ich habe diesmal FEBI genommen. Die sehen von unten anders aus.

Was besser ist? Ich werde es sehen. Es ist ein Verschleißteil, die Frage ist nur, wie schnell es verschleißt.

Der Einbau ging in umgekehrter Reihenfolge. Was mich anfangs fast in den Wahnsinn getrieben hat, war die Kolbenstange wieder nach oben zu ziehen. Ich habe Öldruckdämpfer verbaut, Gasdruckdämpfer wären selbst hochgekommen. Wenn man einen langen Inbus Schlüssel nimmt und den schräg drückt beim Ziehen, geht´s.

Natürlich habe ich die Domlager beidseitig gewechselt.

Der zweite Punkt des Prüfers war die Einstellung der hinteren Radlager, die etwas locker waren. Eingestellt und gut.

Ich habe die „neuen“ ATS Cup dem Design der alten angepasst. Einfach gepinselt, ohne abzukleben. Wo ich leicht drüber gepinselt hatte, oder Falbe lief, habe ich mit einem Lappen in Bremsenreiniger getränkt abgewischt.

Aber ich lebe gerade das Motto: Wenn man Kontakte zu anderen Menschen vermeiden kann, vermeide ich die. Also nichts mit Reifen ummontieren. Ich habe stumpf die Sommerräder wieder draufgeschraubt.

Die Kontakte der Sicherung für die Lüftung habe ich übrigens inzwischen etwas nachgebogen und etwas Kontaktspray aufgetragen. Ich fahre derzeit testweise ständig mit voll aufgedrehter Lüftung. Geschmolzen ist bisher nichts. Ich hoffe das bleibt so, dann kann ich das Problem zu den Akten legen…

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Schmelzkunst die 2.

Ich muss mir echt Gedanken machen, wie ich mit dem Lüftungsproblem beim Pirat weitermache. Ich war letzte Woche beruflich in Bayern, vorher habe ich den MainzMichel besucht, der die Verkabelung des Lüfterschalters anständig gemacht hat.

Was ich da so in Bayern mache – demnächst darf ich Euch mehr erzählen. Auf jeden Fall arbeite ich da mit einem super Team zusammen.

Schon strange, in diesen Zeiten in der Ferne zu arbeiten. Das Corona Thema ist allgegenwärtig. Und man wird definitiv vorsichtig. Zu denken, Corona betrifft mich nicht, ist komplett falsch. Wir waren in einem Hotel untergebracht und es war nicht klar, ob es offen bleibt. Dann schlossen die Restaurants. Doof, wenn man sich in der Fremde verpflegen will.

Glücklicherweise gab es im Hotel abends Essen – nur für die Hotelgäste. Das war auch gut so, da konnte man schön auf Abstand gehen.

Über uns schwebte das Damoklesschwert, dass eventuell die anderen nicht mehr mit dem Flugzeug wegkommen. Glücklicherweise flog am Freitagabend ein Flugzeug.

Aber ich schweife ab.

Es war tagsüber herrliches Sonnenwetter. Nur an einem Tag regnete es. Ich drehte die Lüftung voll auf und es fing an, fürchterlich zu stinken. Der Grund: Die Sicherung ist wieder geschmolzen.

Also wieder nicht der Draht, sondern der Plastikkörper. Vor Ort bekam ich eine Sicherung, die hoffentlich aus Keramik ist. Die sollte halten. Aber trotzdem: Kann das sein, dass das wirklich so heiß werden muss? Da muss doch was faul sein.

Auf der Hinfahrt hatte ich die Gelegenheit, einen Satz Felgen zu bergen.

Es sind nur 2 ATS Cup und zwei Aluline, die ähnlich aussehen und die selbe ET habe. Sind natürlich nicht mit der Eintragung abgedeckt. Aber ich brauche ja eigentlich auch nur zwei. Und sie waren günstig, weil sie echt mies lackiert sind, was mich nicht stört, weil ich sie eh den anderen Felgen anpassen muss.

Ob ich in der nächsten Zeit zum Schrauben komme, steht in den Sternen. Ich rechne eigentlich damit, dass das Verlassen des Hauses weiter reglementiert wird. Ich habe zwar in meiner Werkstatt keinen Kontakt zu anderen, aber trotzdem: Ich sehe die Regelungen ein. Nur ein konsequentes Durchgreifen kann die Verbreitung des Coronaviruses ausbremsen. Es ist trotzdem wahrscheinlich, dass viele von uns angesteckt werden, aber wenigstens nicht alle gleichzeitig. So kann das Gesundheitssystem die Fälle auffangen. Denn wenn die Plätze in den Krankenhäusern belegt sind, schauen die Neuinfizierten in die Röhre.

Die Menschen sind einfach dumm und egoistisch. Wenn in Bayern die Restaurants um 17 Uhr schließen sollen und in München dann nachmittags die Biergärten und Straßencafés aus allen Nähten platzen, dann haben die wirklich nichts kapiert. Dann muss die Bevölkerung eben zur Vernunft gezwungen werden.

In diesem Sinne: Bleibt zu Hause und vor allem: Bleibt gesund!

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Rausgeworfenes Geld

Ich muss ehrlich sagen, ich liiiebe das Pioneer KP-500. Ich hatte nie ein stylisheres Autoradio. Aber genauso nervt es. Denn ohne RDS ist man ständig am Nachstellen des Senders am Radio. Ich dachte mir: Besorgst Du Dir einen DAB+ Receiver, dann erledigt sich das Problem. Pustekuchen. So ein Teil bei eBay bestellt und irgendwie wollte der Empfang nicht.

Über meinen Line-In Eingang, den mir Holger angelötet hatte, kam nix rein und als ich versucht habe die Transmitter Funktion zu testen hakte sich offenbar die Sendereinstellung aus. Kurz einen Widerstand gespürt, dann ließ sich die Skala überdrehen und es kam gar kein Sender mehr rein. Schöne Scheiße!

Also ehrlich, diese günstigen DAB+ Empfänger – rausgeworfenes Geld!

Aber jetzt war mein schönes Radio erst einmal hin. Vielleicht lässt sich das reparieren. Aber bis dahin…

Ich erinnerte mich an mein altes Radio. Kein High End, aber kann alles, was ich brauche und hat mehr Leistung als das alte Pioneer. Nur hatte ich ja keinen Radioschacht mehr. Also kantete ich mir 2 Bleche und nietete die an das Blech, an dem ich das andere Radio schon hatte.

Das Radio verschraube ich seitlich. Natürlich habe ich die Winkel dann noch mattschwarz angeblasen und danach das Radio angeschlossen.

Funktioniert prima, der Klang ist deutlich besser, die Entwicklung geht eben weiter. Nur die VU Meter konnte ich nicht anschließen. Klemmte ich die an die Lautsprecherausgänge an, zeigte das Display des Autoradios „Protect“ an und ging auf Standby. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Eventuell ein kleiner Mikrofoverstärker?

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Auf die nächsten 2 Jahre!

Auf FB wunderte sich einer, warum ich denn eine Batteriepolabdeckung beim Pirat montiert hatte. Nun, ich hatte den TÜV ordentlich überzogen. Einfach nicht dazu gekommen. Und ich bin ihn ja nicht gefahren die letzten Wochen.

Vorbereitungen? Ich habe einmal das Licht rundum gecheckt UND die Hupe. Der Wagen lenkt bremst, …

Bremsentest zum Einstand war ok. Vorne erst in der zweiten Kommastelle unterschiedlich. Hinten etwas schlechter, aber in der Toleranz. Und dann kam die tolle Frage, als der Prüfer ihn auf die Scherenhebebühne genommen hat: „Geht das? Sind die fest?“ – immer diese Vorurteile gegenüber der Karre. Natürlich halten die.

Von unten war der Prüfer begeistert. Kein nennenswerter Gammel, Querlenker, Hinterachslager – alles schön stramm. Die Domlager vorne mahnte er an, die hatten leicht Spiel, aber noch in der Toleranz und die hinteren Radlager sollte ich mal demnächst zum Einstellen bei. Domlager wusste ich, die liegen schon bereit. Wollte ich eh demnächst machen. Dabei habe ich verstärkte Meyle Domlager drin und die haben noch keine 20.000km runter. Es ist echt ein Graus – es gibt einfach keine vernünftigen Domlager für den 32B mehr! Er vermerkte alles unter geringfügige Mängel und siehe da – er hat geklebt!

Wieder 2 Jahre Ruhe – ist eben ein guter Wagen. Einer der besten, den ich je hatte.

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Bläst wieder

Ich bin die letzte Zeit nur Prolo gefahren. Zeit, sich mal wieder um den Pirat zu kümmern.

Wir hatten ja die Reifen mit Dichtmasse aufgezogen. Zwei Räder hielten die Luft, zwei nicht. Bevor ich ihn nach der längeren Standzeit bewegen konnte, habe ich erst einmal Luft aufgepumpt.

Wird wohl kein Weg dran vorbeiführen entweder die Felgen im Sommer einmal zu strahlen, oder zwei andere Felgen zu suchen. Wenn jemand noch zwei ATS Cup in 7J15 ET 20 (Typ 7056) für kleines Geld rumliegen hat…

Ich wollte mich wieder einmal unter die Lüftung kümmern. Bei der letzten Fahrt roch es verschmort, dann fiel sie wieder aus. Ich schaute mir die Kabel am Stecker an, der Stecker war ja schon angeschmolzen. Und siehe da – das eine Kabel ist wahrscheinlich wirklich heiß geworden.

Ich telefonierte mit Michael, meinem Joker in Sachen Fahrzeugelektrik. Er meinte, wahrscheinlich hängt mein Lüftermotor. Die Lager gehen fest, kann man aber schmieren. Habe ich einen Lüftermotor? Da regt mich ja schon die Frage auf…

Ich suchte mir den leichtgängigsten heraus. Neu geschmiert mit dünnflüssigem Öl habe ich ihn trotzdem mehrfach. Sicher ist sicher. Und dann rein mit dem Motor in den Pirat.

Natürlich habe ich die Stecker noch isoliert.

Test. Ich machte die Tür auf und die Innenbeleuchtung ging nicht an. WTF! Der Fehler fand sich im Motorraum. Da war ein dickes Kabel an der Batterieklemme wegoxidiert. Neue Klemme – und wenn ich schon dabei war, gleich eine Polabdeckung.

Jetzt ging die Innenraumleuchte wieder an. Nicht aber die Lüftung. Schauen wir mal in den Sicherungskasten und was ich da entdeckte, habe ich so auch noch nicht gesehen.

Das muss mal richtig heiß geworden sein! Neue Sicherung rein und ich habe wieder eine Lüftung. Vorsichtshalber habe ich auch den Schalter gewechselt. Demnächst wechselt mir Michael noch den Stecker am Schalter.

Ich bin da ja nicht ganz so anspruchsvoll, aber als ich die Abdeckung über dem Lüftermotor wieder eingebaut habe, habe ich auf ein gut erhaltenes Teil aus dem Fundus zurückgegriffen.

Geld hätte ich nicht dafür ausgegeben, aber wenn man es eh herumliegen hat…

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Alles so schön hell hier!

Bei dem Anschluss des Rückfahrtscheinwerfers war der Wurm drin. Laut Schaltplan ist der Anschluss am Getriebe mit einem schwarzen und einem schwarz/weißem Kabel. Also habe ich das erst einmal an den zuführenden Kabeln getestet. Einfach ein Kabel dazwischen, das den Schalter ersetzt.

Damit funktionierte der Rückfahrscheinwerfer.

Aber mit den Kabeln am Getriebe nicht. Was mich verwirrte – laut Kommentar von Günther zum letzten Beitrag sollte der Schalter für den Rückfahrtscheinwerfer der vordere von zwei Schaltern sein, mein Kabelbaum hatte aber die schwarzen Kabel zum hinteren Schalter – streng nach der Vorlage des alten Kabelbaums.

Ich telefonierte mal mit Olaf vom OST-Blog. Wer das übrigens nicht weiß: Olaf ist der Gründer der Passat-Kartei Deutschland und ich war damals Mitglied Nummer 2. Der recherchierte kurz: Ja, der vordere Schalter ist der für den Rückahrscheinwerfer. So verkabelt und siehe da – es funktioniert. Ich hab neue Kabel genommen, denn die Leitungen zum hinteren Schalter, die wohl für die Schaltkontrolle sind, die mein Tacho gar nicht hat, brauche ich nicht. Und so kann ich die Kabel sicherer Verlegen ohne Auspuffkontaktgefahr.

Ich erkläre mir den Denkfehler so: Der Wagen war ursprünglich ein 4gang und da sind die Schalter anders herum. Und der Umbauer (nicht ich) hat den alten Kabelbaum behalten.

Gefixt habe ich auch die Linke Kennzeichenbeleuchtung. Nach Feindkontakt war da eine Niete des Trägerblechs abgerissen.

Ok, dachte ich mir. fixieren wir erst einmal da und dann kümmere ich mich darum, dass sie nicht leuchtet. Aber das war ein Aufwasch. Denn dadurch, dass es locker war, bekam die Leuchte einfach keine Masse. Das Kennzeichen habe ich auch einigermaßen wieder gerade gebogen.

Es leuchtet wieder alles. Wunderbar.

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Elektrik ist ein Arschloch Part 756.201…

Ich kann die Aufregung nach meinem letzten Blogeintrag gar nicht verstehen – warum Schlaggewichte und keine Klebegewichte an den Winteralus? Die Felgen haben den Zustand „3 Jahre im Bach gelegen“. Da Klebegewichte zum Halten bringen? Zudem: Da waren auch Schlaggewichte drauf vorab. Und da die neuen Schlaggewichte so fies rausleuchteten, habe ich jetzt den äußeren Rand einfach mal nachgepinselt samt Gewichten.

Eigentlich müsste ich die Felgen mal komplett überarbeiten – vielleicht nach dem Winter. Derbe verhunzte Kultalus haben irgendwie auch ihren Charme.

Seit längerem ist der Rückfahrscheinwerfer außer Funktion. Absolut nicht TÜV relevant, Klebeband drüber und durch. Beim Baujahr 1982 war der noch nicht Pflicht. Aber er ist praktisch. Den Grund dafür meinte ich zu wissen. Das Kabel zum Schalter war an den Auspuff gekommen, weil aus den Halterungen geflutscht. Also mal raus mit dem Kabel.

Die Vermutung hat sich bestätigt.

Das hat keinen Taug. Ich habe aus gebrauchten Kabeln einen neuen Getriebekabelbaum zusammengebaut/gelötet.

Und den habe ich eingesetzt und erst einmal provisorisch mit Kabelbindern so fixiert, dass er nicht an den Auspuff kommen kann.

Das liest sich jetzt so leicht, aber im Bodenturnen die Kabel auf das Getriebe zu bekommen – der Horror. Besonders, wenn man wie ich viel zu große Hände und viel zu lange Unterarme hat. Was ein Gefummel!

Neue Sicherung rein, dann sollte es ja wieder gehen. Pustekuchen! Keinerlei Funktion. Mir wurde es an dem Punkt aber zu kalt in der Werkstatt, Erkältung kann ich mir gerade nicht leisten, also Abbruch. Ich muss dem Problem noch mal systematisch auf den Grund gehen. Von dem Kabelbaum gehen 4 Kabel zum Getriebe, aber nur 3 in einen Stecker – das 4. Kabel, wo das hingehört (Kabelfarbe schwarz) – ich hab den Anschluss im Motorraum noch nicht gefunden. Aber ich glaube genau das Kabel ist wichtig nach einem flüchtigen Blick in den Schaltplan.

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