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The Quality is very awful

Beim letzten Altautotreff schrieb mir danach einer, dass eine Rückleuchte am Titan ausgefallen war. Ich schaute nach, es stimmt. Ein beherzter schlag aufs Heck und sie ging wieder. Aber das war nicht von Dauer. Also aufschrauben und sehen, was los ist. Und ich staunte nicht schlecht.

Die Birne lässt sich locker in der Fassung hin und herwackeln, mal hat sie Kontakt – oder eben nicht. Wie sagte mal ein Verkäufer, der diese Rückleuchten anbot? „The Quality is very awful“ – und er hat Recht. Keine Ahnung, ob es Zweifadenbirnen mit nicht versetzten Kontakten gibt, dass sie nicht kippen kann. Ich habe gegoogelt und habe nichts gefunden.

Ich habe erst einmal improvisiert und etwas dazwischen gestopft. Taugt, empfinde ich aber als sehr fiesen Pfusch.

Rücklicht

Das Kapitel ist noch nicht geschlossen.

Mich nervte der Wasserverlust am Motor. Irgendwie ein Damoklesschwert für den Motor. Da entschied ich mich für eine Investition und habe mir ein günstiges Abdrückgerät gekauft.

Abdrückgerät

Hatte mich schon mehrfach geärgert, dass ich keines hatte. Mit einem der passenden Deckel schließt man es am System an und gibt Druck drauf.

Abdrückgerät

Der Druck fiel schnell ab und es kam Wasser. Der Schuldige war eine Verbindung zur Heizung, aus dem Wasser förmlich spritzte unter Druck.

Heizungsschlauch

Auf dem Bild schon ohne Schelle. Ich habe keine Beschädigung am Schlauch gesehen, also habe ich den Anschlussstutzen mit Schleiffließ gesäubert und die Schelle anständig angezogen. Dann wieder Druck auf das System gegeben.

Abdrückgerät

Minimal ließ der Druck über einen längeren Zeitraum ab, aber da der Motor willig ansprang, gehe ich nicht davon aus, dass Wasser in den Brennraum kommt und im Öl ist auch keines. Ich denke, die Kopfdichtung ist heil.

Natürlich habe ich auch den zweiten Querlenker gewechselt.

Querlenker

Das Fahrgeräusch ist jetzt weiter ruhiger. So langsam ist das Ding durchrepariert. Im Winter kommen Optimierungen…

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Das „neue“ Lackkonzept zum Prolo

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Ich hatte es ja schon im Ansatz berichtet: Ich werde beim Lackieren nach den Umbauten mit Glasurit zusammenarbeiten. Das hat mehrere Gründe. Der Graffiti Lack ist doch relativ empfindlich gegen Kratzer, in stumpfmatt doch sehr schmutzempfindlich, aber ich will vor allem etwas testen, von dem kaum einer weiß, dass es überhaupt auf dem Markt ist: Den Glasurit Streich- und Rollzusatz.

Streich- und Rollzusatz

Ja, richtig gelesen. Es gibt tatsächlich ein Additiv für Autolacke für Anwender, die das mit der Rolle lackieren, wie ich. Seitdem ich das weiß, wollte ich das einmal anwenden. Da ich einige Mitarbeiter von Glasurit kenne und immer wieder auf diversen Messen treffe, kommt es jetzt zur Zusammenarbeit.

Der Farbton soll gleich bleiben, jedoch soll das Finish jetzt Seidenglänzend werden wegen der Pflege. Und so haben sie den Lack gescannt und dann einmal einen Lackiertest gemacht.

Lackmuster

Der Lackton kommt hin, auch wenn er sich wegen des Glanzgrades natürlich etwas unterscheidet. Und es zeigt sich: Ich brauche einen hellen Grund, denn nur so kommt der Lack richtig zum Leuchten. Und er soll wieder knallen!

Ich habe den Farbton jetzt abgesegnet. Demnächst wird das mir angemischt. Diskutiert haben wir zudem, wie wir eine Trennschicht zu eventuellen Resten des Gifttier Lacks hinbekommen. Natürlich werde ich auch den Effekt mit/ohne den Zusatz an irgendeinem Schrottblech testen, damit man sieht, was der Zusatz bewirkt.

Ich finde das Thema wirklich spannend und freue mich schon auf die Anwendung.

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Die Ecke bekommen

Ich habe mich gestern um die zweite Kotflügelecke am Prolo gekümmert. Alles eigentlich wieder dasselbe Spiel, wie auf der anderen Seite. Angefangen damit, dass ich die Ecke eines Passatkotflügels angesetzt habe.

Kotflügelecke

Danach die obere Ecke aus Blechen zusammengebastelt.

Kotflügelecke

Natürlich auch von innen.

Kotflügelecke

Die Untere Ecke musste ich auch aus dem Vollen schaffen, zudem die runde Ausbuchtung für den runden Scheinwerfer ersetzen.

Kotflügelecke

Was ich auf der anderen Seite noch machen muss – ich habe das auch von unten geschlossen.

Kotflügelecke

Wenn man das das zweite Mal macht, ist das alle nicht mehr so spannend, wie beim ersten Mal, aber es soll ja weitestgehend symmetrisch werden.

Eine neue Baustelle habe ich noch aufgemacht. Die Haube muss doppelt gesichert sein und da der Fanghaken weg ist, habe ich mich für Haubenhalter entschieden. Die müssen in die Haube eingelassen werden.

Haubenhalter

Und da fangen wieder die Probleme an, Eigentlich ist das nicht tief genug, um das zu versenken.

Haubenhalter

Aber das wird sich irgendwie lösen lassen. Eventuell schweiße ich die Mutter zum Verschrauben des Bolzen unter dem Stehblech…

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So mal die ganzen Fehler ausmerzen am Titan…

Ich bin jetzt einmal ein paar Hundert Kilometer mit dem Titan gefahren und erst beim Fahren, merkt man, wo der Hase im Pfeffer liegt. Gut, dass das Radio nervte, war klar. Ich höre viel Radio und das geschenkte Medion hatte einen schlechten Radioempfang. Als dann auch noch das Display ausfiel, war echt Schicht im Schacht.

Radio

Ich habe für eBay Kleinanzeigen ein gebrauchtes Sony Radio für 10 Euro inkl. Versand geschossen und das schon vor ein paar Tagen eingebaut.

Radio

Radioempfang ist jetzt super, aber die MP3 CD Wiedergabe ist suboptimal. Warum kann man bei manchen Autoradios nicht von Ordner zu Ordner springen? Aber erstmal geht’s. Vielleicht kaufe ich doch mal ein Basicgerät eines Markenherstellers neu, das eine Ordnerverwaltung hat.

Radio musste laut sein, denn das Fahrwerk machte Geräusche. Und es wurde immer lauter. Es kam von der Beifahrerseite. Ich hatte ihn schon einmal aufgebockt und nachgesehen – der Gummi der Verschraubung des Querlenkers war verschlissen. Offenbar Folge eines Montagefehlers meinerseits. Ich hatte das ausgefedert angezogen, dann die Tieferlegung und 28 Jahre alte Gummis. Da verschleißt das in Zeitraffer.

Ich hatte neue Querlenker gekauft. Nach schlechten Erfahrungen mit Fahrwerksteilen Markenartikel. Plan war, nur die Beifahrerseite zu machen, das andere dann im Winter, wenn der Wagen eh außerhalb der Saison ist. Also hoch das Bein!

Aufbocken

Da das mit dem Stabi verschraubt ist, steht das alles unter Spannung. Ein Gewürge, das rauszureißen. Da auf dem alten eine Ford Nummer stand, gehe ich davon aus, das waren noch die ersten.

Querlenker

Wieder rein war auch ein Krampf. Aber es ging. Diesmal nicht wieder den selben Fehler machen, also auf ein Rad ablassen, damit ich zum Anziehen drunter komme.

Aufbocken

Bei der Heimfahrt war die Seite ruhig. Nun hört man, dass die Fahrerseite inzwischen auch etwas Lärm macht. War ja eigentlich so zu erwarten, wenn man drüber nachdenkt. Muss ich demnäxt auch noch wechseln. Machen wir Nägel mit Köpfen. Ich dachte, da an den Querlenkern nichts einzustellen ist, komme ich um das Spureinstellen herum, aber ich befürchte, das war eine Fehleinschätzung, denn das Lenkrad steht jetzt leicht schräg beim Geradeausfahren. Könnten auch an den neuen Gummis für den Stabi liegen, die bei den Querlenkern dabei waren. Natürlich habe ich die auch verbaut, wenn man die schon hat.

Nächstes Problem: Irgendwo verliert der Bock Wasser. Bisher habe ich noch nicht gefunden wo, denn immer wenn ich nachsehe, ist nichts. Aber ab und an sehe ich Wasserspuren, beispielsweise wenn ich aus der Garage fahre. Ob er nur Wasser verliert, wenn er unter Last läuft? Mysteriös. Aber das Problem potenziert sich, da die Temperaturanzeige spinnt. Egal, wie heiß er war, die Temperaturanzeige ging nicht höher als wie hier auf dem Bild ganz rechts.

Tacho

Ist natürlich doof, wenn der Motor heiß läuft und die Temperaturanzeige zeigt lauwarm an. Hatte das schon, dass der Lüfter ansprang und die Temperaturanzeige zeigte trotzdem nicht mehr an.

Wie man auf dem Bild sieht, ab und an fällt auch der Drehzahlmesser aus.

Wieder der Vorführeffekt, in der Werkstatt ging der DZM wieder. Ich habe im Motorraum den Geber für die Wassertemperatur gesucht, das Kabel abgezogen und auf Masse gelegt. Die Temperaturanzeige ging sofort auf maximal.

Temparaturanzeige

Logische Folgerung: Es muss am Geber liegen. Ich habe ja noch so einen Motor rumstehen. Also die Geber zwischen den Motoren ausgetauscht.

Geber

Die Beleuchtung der Temperaturanzeige ging auch nicht, noch eine Fehlerquelle, der dazu führen könnte, dass ich nicht merke, wenn der Motor überhitzt. Also habe ich ein Birnchen von einem anderen Tacho eingesetzt.

Die Blende um den Tacho war nur mit einer Schraube festgeschraubt. Üblich sind zwei, die ließ sich aber nicht verschrauben,, weil das Loch ausgerissen war.

Tachorahmen

Da ich die eh ab hatte, konnte ich da auch etwas dagegen tun. Klar könnte man die ersetzen gegen ein Gebrauchtteil, ich habe stumpf eine Unterlegscheibe mit Karosseriedichtmasse festgeklebt.

Tachorahmen

Um keine Dichtmasse auf den Tacho zu bekommen oder gar die Blende festzukleben und später nicht mehr abzubekommen, habe ich den Rahmen nicht wieder montiert. Das mache ich, wenn es getrocknet ist. Fährt auch einmal ohne Blende das Auto.

Die Nadel der Temperaturanzeige geht inzwischen weiter nach oben. Ich gehe davon aus, dass der Geber es jetzt tut.

Tacho

So habe ich jetzt wenigstens einen Warnhinweis, sollte wieder Wasser fehlen. Wobei ich den Wasserverlust schon gerne abstellen würde…

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Altautotreff Darmstadt September 2018

Die Sonne stand tief, aber es war ein herrlicher Spätsommernachmittag in Darmstadt zum gestrigen Altautotreff.

Altautotreff

Da konnte man sich schon einmal in sein Porsche Cabrio werfen und zu unserem Treffpunkt kommen.

Porsche Diesel

Endlich gab e mal wieder ein Update an der Front des Opel Omega Leichenwagens von Werner. Ein running Gag beim Altautotreff. Jetzt thront hier ein Opel Rekord C Kühlergrill, der vorher schon einmal an eine Fremdfahrzeug war, genauer gesagt an einem VW Polo.

Opel Omega Leichenwagen

Das passt richtig gut. Werner hatte auch mal alle bisher verbauten Grille dabei. Eine echt bunte Mischung.

Kühlergrille

Aus was man so alles einen Kühlergrill bauen kann…

2x Opel Kadett C reißen die Hauben auf.

Opel Kadett C

Auch wenn schon lange im Oldtimerstatus – der Kadett bleibt ein beliebtes Tuningobjekt.

Kadett

Kadett

Das erste Mal dabei: Mazda MX5. Ja auch der kommt so langsam in den Klassikerstatus und bei dem Wetter war das ein idealer Sonntagsausflug.

MX5

Weit gereist: Ein später Mercedes W116.

Mercedes W116

So ein Treffpunkt ist natürlich auch Gelegenheit, Spaß zu haben, beispielsweise mit meinem Focht Titan.

Focht Titan

Die Meinungen waren leider ernüchternd. Das Endrohr wird wohl keine Chance auf TÜV haben. Man müsste es doch vergittern, damit keine Katzen drin übernachten.

Focht Titan

Normal gewachsene Personen haben auch irgendwie Probleme, den Bock zu fahren. Irgendwie ist die Sicht nicht berauschend und das Lenkrad komisch weit weg vom Fahrer.

Focht Titan

So ein Escort ist eben ein extrem großes Fahrzeug 😉

Kalli hat seine Sammlung an ehemaligen Ford Einsatzfahrzeugen um einen Scorpio erweitert.

Ford Scorpio

Der ehemalige Polizeiwagen ist leider kein V6, offenbar hatte die Polizei meist nur Vierzylinder. Dafür hat der Wagen Besonderheiten, wie Unterfahrschutz, Funkanlage und natürlich die typischen Löcher im Dach für das Blaulicht. Er sammelt jetzt alles, was dazugehörte, den Polizeischriftzug hat er auch als Magnetbuchstaben, fährt damit aber nicht herum, das könnte ins Auge gehen wegen Amtsanmaßung. Da versteht die Obrigkeit keinen Spaß.

Natürlich waren auch wieder diverse US Amerikanische Wagen vor Ort.

Mercury

Wieder mal eine bunte Mischung. Mehr Bilder in der Galerie.

Lustige aber auch ernsthafte Gesprächsthemen standen an. Der größte Aufreger war wohl das beschlossene Fahrverbot im nicht allzu weit entfernten Frankfurt ab kommendem Jahr, das nicht nur relativ junge Diesel betrifft. Nein, es betrifft auch Benziner der Klassen Euro 1 und 2. Es war nicht nur ein Besucher vor Ort, dessen Youngtimer das betrifft. Dass es bisher in der Richtung noch keine öffentlichen Proteste gab ist kaum verständlich. Es wird wohl eine Flut von H-Kennzeichen geben bei Fahrzeugen, bei denen das steuerlich bisher keinen Sinn machte, weil sie mit Euro 2 eigentlich günstiger gewesen sind. Hoffen wir, dass das Beispiel Frankfurt keine Schule macht und dass es nicht auch dazukommt, dass Oldtimer ebenfalls in die Fahrverbote aufgenommen werden…

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Mein erster Zwischenbericht von der Automechanika 2018

Ich bin diese Woche auf Automechanika Modus. Ich habe da keinen Stand, kein Pflichtprogramm, ich bin einfach auf „Besuch“ da.

Pressekarte

Nein, natürlich macht das für mich Sinn da herumzulaufen. Es geht um Kontakte pflegen, neue Kontakte knüpfen, aber auch darum, mal zu sehen, was es so neues auf dem Markt gibt.

Gibt schon verrückte Dinge. Beispielsweise diese seitliche Beleuchtung an eine E-Bike.

Zu sehen im Erdgeschoss der Galeria. Das ist keine LED Beleuchtung, das ist eine Lackierung mit mehreren Schichten, die mit einer Stromquelle versorgt selbst leuchtet. Schon irre, was es so alles gibt. Ihr könnt ja mal weiter danach Googeln, das System heißt Lumilor.

Irgendwie gibt es auf der Automechanika die abgefahrensten Dinge. Gut, ob sich beispielsweise Feuerlöscher im Dalmatiner Design durchsetzen werden, wage ich zu bezweifeln.

Feuerlöscher

Ich stöbere gerne in den Werkzeughallen. Ich hoffe, dass mir dieses System eines Ölfilterschlüssels zum Testen zur Verfügung gestellt wird. Wenn das gut funktionieren sollte, wäre das echt ein nettes Tool.

Automechanika

In der Halle 12.1 ist der neue Oldtimer/Youngtimer Bereich.

Automechanika

Dort kann man so Dinge sehen, wie den Stand meiner Freunde von Glasurit, die sich beispielweise damit beschäftigen, wie man Lack künstlich altern lassen kann, um keine Unterschiede zu sehen, wenn ein Teil des Originallacks beibehält. Sie haben auch Messgeräte dabei, um Lacke zu analysieren. Ich werde wahrscheinlich bei der Lackierung des Prolos mit ihnen zusammenarbeiten. Vor Ort haben wir den Graffiti Lack analysiert, um das aus Autolack anzumischen.

Lackanalyse

Lackanalyse

Und es sind Experten vor Ort, mit denen man den Lackaufbau analysieren kann. Spannende Geschichte, über die ich noch berichten werden, wenn es dazu kommt und ich das Material habe.

Natürlich darf der Spaß nicht zu kurz kommen. So durfte ich in einem Peel Trident probesitzen.

Automechanika

Wenn ich es schaffe, sollte ich mal in einem Unimog mitfahren über die Mörderrampe, die sie auf einer Freifläche aufgestellt haben.

Automechanika

Irgendwie habe ich nur einen Bruchteil der Messe gesehen. Kein Wunder: Die Automechanika 2018 ist die bisher flächenmäßig größte Messe, die es jemals in Frankfurt gab. Was aber auch daran liegt, dass die neue Halle 12 das erste Mal im Einsatz ist und noch nie so viel Fläche zur Verfügung stand. Ich werde weiter berichten…

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Vom Hundertsten ins Tausendste…

Ich war gestern nur kurz in der Werkstatthölle, weil ich etwas abholen musste. Eigentlich bin ich gerade im Automechanika Modus. Denn die Automechanika startet heute in Frankfurt. Aber wenn ich schon da war…

Wo geht es weiter? Nächster Schritt wird sein den zweiten Scheinwerfer einzupassen. Dazu muss ich erst einmal Platz schaffen. Also weg mit der Kotflügelecke.

Kotflügelecke

Der Ausschnitt vom Passatkotflügel für die Ecke liegt schon grob zugeschnitten bereit. Dazu habe ich den Kotflügelrest von der abgetrennten Passatfront abfiletiert. Aber ich hatte gestern weder Zeit noch – ich gebe es zu – Bock das zu verschweißen. Denn das wird viel Messarbeit. Ich will es so gut wie möglich symmetrisch hinbekommen.

Wie man sieht, liegt die Motorhaube wieder auf. Mitten auf der Haube waren drei Punkte ausgebessert vom ursprünglichen Lack. Ich hatte das schon freigelegt und hatte tatsächlich Unterrostungen gefunden. Bevor ich mit dem Spachteln anfange, habe ich das mit Brunox behandelt.

Brunox

Die Haube ist inzwischen schön verwindungssteif. Vor dem Spachteln will ich aber noch die Haubenhalter einsetzen. Zudem weiß ich nicht, ob ich noch bei der Kante vorne nochmals bei muss, denn das verläuft nicht 100% parallel zu den Scheinwerfern.

Aber ich wollte natürlich sehen, wie das mit dem Grill am Fahrzeug aussieht.

VW Prolo

Ich weiß nicht, was die Kommentare sollten, dass ich den Scheinwerfer weiter nach außen rücken solle. Vielleicht lag es daran, dass man auf den Bildern die Kante nicht richtig sah. Mit Grundierung wird es vielleicht deutlicher – da ist kaum Spalt zum Kotflügel.

Hinter dem Grill muss es natürlich noch schwarz werden. Und da kämpfe ich noch mit mir, wie ich das löse. Denn der Grill hängt ja quasi einfach in der Luft und nicht an der Karosserie an. Schaut man schräg auf das Fahrzeug, dann würde man die Kante sehen, ab der schwarz lackiert ist.

VW Prolo

Gut, das ist wirklich weit unten und der Wagen ist tief. Trotzdem stört es mich irgendwie. Vielleicht sollte ich einen Unterbau bauen. Wir kommen wieder vom Hundertsten ins Tausendste. Aber damit habe ich fast schon gerechnet…

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Alles mattschwarz

Ich hatte das Emblem für den Grill des Prolo bekommen, natürlich musste ich das sofort anpassen. Bedeutete, das Gitter in der Mitte mit der Kantbank biegen und an den Seiten abschneiden. Als ich das Teil noch plan hatte, habe ich ihn mit dem Schwingschleifer angeschliffen, da das später noch lackiert werden soll. Test – ja, grob passt das.

Kühlergrill

Mit dem hellen Untergrund sieht man noch nicht, worauf ich herauswollte. Das Gitter musste schwarz werden. Also habe ich den angeschliffen, mit der Sprühdose erst grundiert und dann 2x mattschwarz lackiert. Natürlich musste ich es dazwischen immer wieder trocknen lassen. Und die Zeit dazwischen nutzte ich, um die Motorhaube weiter zu verstärken.

Insgesamt 9 Bleche habe ich 2x gekantet, um damit die Haut der Motorhaube mit dem Gestell zu verbinden. Größtenteils habe ich dafür Blech verwendet, das ich aus der ehemaligen Motorhaubenhaut geschnitten habe. Das ist eh etwas dünn für Schweißarbeiten, aber gekantet taugt das.

Das alles habe ich miteinander verklebt. Lediglich am Gestell habe ich pro Blech 2 Nieten eingesetzt, um es zu fixieren.

Motorhaube

Wie man auf dem Bild sieht, habe ich auch den Träger nach hinten abgedichtet. Gut, dass ich Karosseriedichtmasse /-kleber immer günstig auf der Veterama kaufe. Da sind tatsächlich 2,5 Kartuschen draufgegangen. Anschließend habe ich das noch lackiert und so die Dichtmasse geradegezogen.

Motorhaube

Keine Schönheit, aber es geht darum, dass die Haube nicht so vibrieren kann.

Apropos lackieren. Das Lochgitter war am Ende des Abends schwarz. Probemontage.

Kühlergrill

Jetzt kann man das Endergebnis erahnen. Leider liegt das Logo nicht bündig am Gitter an. Daran muss ich noch arbeiten – Thema Fußgängerschutz. Denn nur wenn es bündig anliegt ist keine Gefahr bei Berührung des kompletten Gitters.

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Mein Grilleinssatz ist da!

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Heute bekam ich Post von Cutworks. Sie haben meinen Grilleinsatz fertiggestellt.

Gelasertes Schild

Ich habe das aus 1,5mm Aluminium lasern lassen. Da ich nicht dran schweißen muss, dachte ich mir, ich nehme ein rostfreies Material, damit es nicht gleich zu Gammeln anfängt, wenn der Lack darüber beschädigt wird.

Das Teil war massiv verpackt. Die ausgeschnittenen Teile waren fixiert, damit es für den Transport noch stabiler war. Konnte man einfach rausbrechen. So ist es heil und unverbogen angekommen.

Die Qualität überzeugt mich, das ist genau so geworden, wie ich mir das vorgestellt habe. Mit dem Material kann ich arbeiten.

Nun muss ich das Teil noch in der Mitte biegen und vor das Lochgitter setzen. Ich werde sehen, ob Klemmen ausreicht, oder ob ich es noch mit Montagekleber fixieren muss.

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Partner für das Laserschneiden des Kühlergrills gefunden

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Ich hatte es ja angekündigt: Ich will das Kühlergitter des Grills frei gestalten. Und ich habe dafür einen Shop gefunden, der das sehr einfach macht: Cutworks.

Bei den meisten Anbietern von Laserschneiden muss man eine AutoCAD Datei einsenden, genau definieren, welches Material man haben will und einen Kostenvoranschlag abwarten in der Hoffnung, dass die Datei auch wirklich schneidbar ist. Anders bei Cutworks. Die haben ein System aufgesetzt, das es erlaubt, das direkt online „durchzuspielen“, ohne ständig auf Antworten der Firma warten zu müssen.

Es beginnt damit, dass man eine Vektor Datei erstellt. Das erfordert natürlich ein paar Grundkenntnisse und Software. Es geht aber durchaus auch mit einer Freeware, oder eben auch mit Grafikprogrammen, wie Adobe Illustrator, Macromedia Freehand – nicht zu vergessen natürlich AutoCAD. Anders als bei anderen kann man neben einer AutoCAD Datei (.dxf) auch ein EPS hochladen, wenn die eigene Software keinen DXF Exportfilter hat.

Hat man einen Account bei Cutworks erstellt, lädt man die Datei hoch.

cutworks

Nächster Schritt ist die Auswahl des Materials. Hier kann man auswählen aus verschiedenen Arten von Stahl, Edelstahl oder Aluminium und zudem die Stärke des Materials eingeben. Gibt es Einschränkungen zum Material, wird es einem angezeigt.

cutworks

Man kann zu diesem Punkt jederzeit wieder zurückspringen und vergleichen, was hochwertigeres Material oder andere Materialstärken im Vergleich kosten.

Beim Justieren sieht man dann das erste Mal, wie das gelaserte Teil aussehen wird. In dieser Phase kann man auch direkt online nachbearbeiten.

cutworks

Bei meinem ersten Versuch war meine Datei fehlerhaft. Hier konnte ich sehen, was schiefgelaufen ist, geht man mit der Mouse über das Objekt, wird einem eine Info angezeigt.

cutworks

Danach legt man den Schnitt fest…

cutworks

…und kommt dann zur Zusammenfassung und sieht direkt ein Preview des Teiles und die Staffelpreise für das Teil. Je größer die Stückzahl, desto günstiger wird es.

cutworks

Die Datei wird im Account gespeichert und man kann das erstellte Teil jederzeit nachbestellen.

Man kann übrigens auch ohne Datei eine Form direkt online Zeichnen und es gibt auch die Möglichkeit Kunststoffe schneiden zu lassen.

Ich finde das System sehr gut gelöst, weil man sehr einfach online kalkulieren kann, seine Datei überprüfen und natürlich auch Kosten spart, weil kein Mitarbeiter auf der anderen Seite einem mehrfach per Mail antworten muss, bis es zum Auftrag kommt. Ich überlege schon, wie ich es noch nutzen kann, beispielsweise für Schriftzüge, Armaturenbrettblenden, etc.

Mein Grill“gitter“ ist bestellt, wenn es ankommt, werde ich natürlich auch über die Qualität des Teils berichten…

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