Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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15.12.10

Permalink 08:58:19, von KLE E-Mail

Das Horch Schlachtschiff 100

Als ich mir meinen Audi 100 kaufte, war die Wunschliste, was ich noch so alles mal fahren wollte noch länger - obwohl. Nein, das ist falsch, auch wenn ich einige Wagen inzwischen abgehakt habe, es kommen ja leider immer wieder andere dazu. Auf jeden Fall stand auf der Liste der Audi 100 Typ 43. Und es gab Zeiten, da bekam man so einen tatsächlich für n Appel und n Ei. In Zahlen ausgedrückt: 900,-DM. Und das mit ansehnlichem Rest-TÜV. Audi 100 5S Typ 43 Es war sogar ein begehrter 5ender, genauer gesagt ein 5S, also mit Vergasermaschine, 4gang Schalter, Baujahr 1980 mit sehr überschaubarem Rost. Lediglich die hinteren Radläufe waren angefressen. Wer noch nie in einem ollen Audi 100 gesessen war - das ist durchaus eine stattliche Limo, man steigt auf vom Fahrer zum Kapitän auf. Geld für eine Mörderanlage hatte ich nicht. Ich klemmte einfach an das verbaute Radio 2 Aufbaulautsprecher und verklebte die mit Spiegelklebeband auf das leider an mehreren Stellen bereits eingerissene Armaturenbrett. Armaturenbrett Audi 100 Typ 43 Leider sieht man das Radio nicht - das war noch eines mit links und rechts dem Drehknopf. Es fehlten so ziemlich alle Blenden, der Balken, der den Radiosender anzeigt, hing frei im Raum, die Skalierung fehlte. Aber es funktionierte. Das fand ich so grandios, daß ich es genauso lies und kein anderes Radio einbaute, obwohl ich noch so einige rumfliegen hatte. Aufs Heck kam die Bezeichnung Horch Schlachtschiff 100 - wir wissen ja alle, daß das Wort "Audi" die lateinische Übersetzung von "Horch" bzw. "Höre" ist. Und da ich Latein in der Schule gehaßt habe, mich die Sprache 1 Jahr meines jungen Lebens gekostet hat (8. Klasse Gymnasium Reloaded), war es nur konsequent, da die deutsche Bezeichnung draufzuschreiben. Heckansicht Audi 100 Typ 43 5S Als ich mit dem Wagen in meiner alten Heimat war und das chaotische Büro von Freunden ("Ultrance" in Kulmbach) besuchte, mußte ich ziemlich eng einparken. Es waren einfach nicht ausreichend Parkplätze da. Sehr zum Ärger des gegenüberliegenden Bewohners, oder war das ne Firma? Ich weiß es nicht mehr genau, nur, daß derjenige, der da aus seiner Ausfahrt mußte alles war, nur sicherlich nicht nüchtern. Und eh ich es mich versah, hatte er mir eine Heckleuchte zerstört. Als ich zum Wagen eilte, kam nicht etwa eine Entschuldigung, sondern ich bekam erst einmal einen Zusammenschiß, wie ich da parken könne, da wäre es ja verboten. Genau aus diesem Grund holte ich dann nicht die Polizei - zumal er versprach, die Leuchte zu bezahlen, wenn ich eine vom Schrott holen würde. Eine neue lohne ja nicht bei dem ollen Auto. Ab und an ist man ein Schaf und macht das eben so. Also nach Budenheim zum Schrottplatz und eine Audi 100 Heckleuchte geholt. Und natürlich die verkehrte. Ich bekam eine Vorfacelift, ich hatte aber einen Nachfacelift. Daß es da Unterschiede gab merkte ich erst, als ich die Leuchte wechseln wollte. Zurück zum Schrottplatz, mir den nächsten Anschiß holen. Und mein Geld - denn eine passende Leuchte hatte er nicht. Was nun? eBay hat alles - nur gab es damals kein eBay. Was haben wir heute durch das Internet doch für gute Möglichkeiten der Ersatzteilsuche. Ich wußte aber, daß ein damaliger VW Händler, der heute ein Skodahändler ist, einen Audi 100 abgemeldet hinter dem Gebäude stehen hatte. Ich fragte frech, ob da ne Heckleuchte zu haben wäre und hatte Glück. Der Mann von der Ersatzteiletheke brach mit einem Schraubenzieher das Schloß auf und ich konnte gegen eine Spende in die Kaffeekasse die Heckleuchte mitnehmen. So gut der Wagen noch im Blech war, so fertig war die Maschine. Scheiße, war die ausgelutscht. Und sie fing an RICHTIG zu zicken. Lauwarm war seine Betriebstemperatur - kalt und richtig warm mochte er nicht. Front Audi 100 5S Typ 43 Sprich, wenn er kalt war, sprang er nicht an. Und wenn er mal warm geworden war, ging er ab und an auch mal unmotiviert mitten auf der Kreuzung aus und sprang erst wieder an, wenn er ein wenig abgekühlt war. Erstes Problem löste ich damit, daß ich grundsätzlich am Hang parkte und den Wagen anrollen lies. Leider ließ sich das nicht immer realisieren. So kam es zu so skurrilen Situationen, daß ich nach einem Discobesuch mitten im Winter hilflos an der Karre stand und leierte. Glücklicherweise war die Disse an einem Autohof und da machte gerade ein Konvoi der Bundeswehr Pause. "Herr Unteroffizier, ich habe auch gedient - könnten nicht ein paar Kameraden schieben?" - sie schoben. Neben den Startschwierigkeiten kam der Ölverbrauch dazu. Der Wagen brauchte in der Woche min. 1 Liter Öl - egal, ob man fuhr oder nicht. Der Wagen funktionierte offenbar mit Verlustschmierung. Werkstatt hatte ich keine - ok, in der alten Heimat die Doppelgarage, aber die war 350km weit weg - und wie schon erwähnt, das Internet hatte bei mir noch nicht Einzug gehalten. Heute fragt man sich in Foren durch, wenn man nicht weiter weiß, die Option gab es damals noch nicht. Ich bin erst online seit Ende 1995. Und Ende 1995 war das mit den Foren natürlich noch lange nicht so ausgebaut, wie heute. Da wurde ich noch als Freak bezeichnet, als ich mich geoutet habe, daß ich online bin... Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem mehrere Nachbarn sich über die Ölgemälde auf der Straße beschwert hatten, mußte die Karre dringend weg. Ich hatte gehört, daß die alten Audi 100 Typ 43 in Russland wahnsinnig beliebt wären. Hielt das für dummes Geschwätz. Und als ich den Wagen inseriert hatte, wer kündigte sich an? Ein Russe. Wir trafen uns an einem neutralen Ort, ich wollte nicht, daß der die Ölflecke sieht und auch sollte der Motor mittelwarm sein. Probefahrt lief super, der Wagen hat sich noch einmal zusammengerissen und den Käufer interessierte eigentlich nur, ob die Musik geht. Schließlich wolle er mit dem Auto nach Russland fahren auf eigener Achse. Mutiges Unterfangen. Ich ließ mich auf 500 DM runterhandeln und weg mit dem Wagen. Der Horch war nur 4 Monate bei mir. Leider. Ich finde nach wie vor, daß der Typ 43 einer der schönsten jemals gebauten Audis ist...

14.12.10

Permalink 09:06:00, von KLE E-Mail

Das zweite Leben des Pappsatt

Das Triefauge hatte den TÜV nicht mehr bestanden, ich brauchte ein neues Auto. Aber ich hatte ja noch 2 Wagen rumstehen. Den TL und den Pappsatt - wieso eigentlich den nicht reaktivieren? Ach ja - der Versager war am Sack, zudem der Endtopf durch, aber sonst? Ich beschloß, den Wagen einfach so, wie er war, stumpf zum TÜV zu fahren. Ich hatte ja mal angefangen, den Wagen zu lackieren, wenn Ihr die Berichte von den Autotreffen gesehen habt, habt Ihr vielleicht ne Grundahnung, wie ich auf die bescheuerten Farben gekommen bin - das war damals einfach in.

VW Passat 32B Formel E 1982

Der Wagen brauchte einen neuen Brief, da er länger als 2 Jahre abgemeldet war. So war das damals eben. Untersuchung nach ?21. Natürlich schaffte er weder HU noch ASU. Ich ließ mir eine Mängelliste schreiben und ging damit zu einer freien Werkstatt und lies die Liste abarbeiten. Endtopf, ein Bremsschlauch, Schwellerenden schweißen und ASU hinmogeln.

Bis auf die ASU wär das mit meinen heutigen Möglichkeiten Kinderkacke gewesen, das selbst zu erledigen. Aber ich bin eben ein Spätentwickler ;-)

Frisch repariert ging?s wieder zum TÜV. Ich brauchte den Wagen abends für einen DJ Job, aber schnell zum TÜV und dann zur Zulassungsstelle - das war kein Thema. Wenn ich nicht einen anderen Prüfer bekommen hätte, als den Mängellistenschreiber.

VW Pappsatt

Der Prüfer hakte Punkt für Punkt der Mängelliste an und meinte dann, das wäre ja ein altes Auto, da wolle er nochmals das Fahrwerk checken. Wie jetzt? Das hatte doch der Kollege schon... Er fand auch etwas. Ich weiß garnicht mehr sicher, ob Querlenker, Spurstangenkopf - irgendetwas in der Art. Nö, so nimmt er das nicht ab. Schockschwerenot. Ich brauchte das Auto an dem Tag. Es war irgendwie 10 Uhr vormittags. Um 12 Uhr machte die Zulassungsstelle zu. Nun hieß es Gas geben! Wenn jemand das so schnell reparieren kann, dann ein VW Händler, der könnte die Teile dahaben. Mit Vollgas durch Mainz - wenn da ein Blitzer gestanden wäre - nicht auszudenken. Aber ich hatte es etwas eilig. Ich kannte 3 VW Händler in Mainz - klar, daß erst der dritte Zeit hatte und die Teile vorrätig. Und sie hatten Verständniß für meine Situation - was ein Glück! Schnell repariert und wieder mit Vollgas zum TÜV. Klar, daß da jetzt ne Riesenschlange stand. Zum Prüfer gehechtet, der lies mich vor, nahm die Reparatur ab. Meine Nerven. Aber man kann die noch weiter strapazieren. Das machte dann die Tante beim TÜV, die den neuen Brief schreiben mußte. U-Kat eintragen, wo schreibt man das hin? AHHHGRRRLLLL! Ist das eigentlich Notwehr, wenn man in der Situation der Dame einen leichten Schlag auf den Hinterkopp gibt?

Die Zulassungsstelle in Mainz Gonsenheim ist direkt neben dem TÜV und 5 Minuten vor 12 stand ich da dann und sie nahmen mich noch dran. Puh! Ich hatte wieder ein Einsatzfahrzeug.

Vielleicht kann ich an der Stelle erklären, warum ich ihn Pappsatt getauft hatte - das stand hinten auf dem Wagen. Ich hatte diverse Passatschriftzüge und suchte irgendeine lustige Bezeichnung, die man aus den Buchstaben basteln konnte. Heraus kam der Pappsatt CLGLSLSL:

Pappsatt CLGLSLSL

Hersteller war auch ein anderer ;-)

KLEWAGEN

Als ich diese furchtbare Lackierung angefangen hatte, waren noch 2 Farben mehr geplant - ich habe die Lackierung nie vollendet. Das Sammelsurium schreiender Farben habe ich immer noch - vermutlich inzwischen eingetrocknet. Der Pappsatt war im wahrsten Sinne des Wortes eine Alltagsschlampe, das Outfit war mir langsam einfach egal. Hauptsache er fuhr. Er bekam einen anderen Versager und damit lief er auch wieder anständig. Und es war ein Passat, irgendwelche Pannenstorys kann ich nicht berichten - er fuhr einfach. Und er wurde weiterhin nicht geschont, war auch als Lastentransporter unterwegs. Schön z.B. die Aktion, als wir gemeinsam an unserem Studentenwohnheim das Balkongeländer erneuert haben. Das Material mußte der Pappsatt schleppen - und da war so ein langer Handlauf dabei. Ich weiß die Maße nicht mehr, aber der Transport war abenteuerlich.

Transport überlanger Ladung

Man achte darauf, was da auf den Flanken des Wagens steht... Die Felchn auf dem Wagen waren übrigens die 5,5J13 Golf GTI Felgen, die ich schon auf dem Scirosto hatte. Mein Vater hatte den Wagen damals mit den schmälsten Rädern geordert, das waren 165/13 auf 5J13 - ich fuhr die 185/70/13 "Breitreifen" und hatte damals tatsächlich keine anderen 5,5er Felgen. Eine Schande, daß ich die mit dem Wagen weggegeben habe &amp;#62;&amp;#58;&amp;#88;&amp;#88;

Ein Freund von mir sagte mal den weisen Satz:

Der Opel Kadett E liegt auf dem Schrott, weil er durchgerostet ist, der Golf 2, weil ihn der Besitzer nicht mehr sehen kann.

Der Passat 32B fällt ebenfalls in diese Kategorie der unkaputtbaren Autos. VW baute in den 80ern einfach die ausgereiftesten Autos, ab dem Golf 3 und dem Passat 35i wurde die Qualität schlechter. So war der Grund, warum ich den Pappsatt nach nur einem Jahr wieder abgestoßen aus heutiger Sicht vollkommen lächerlich. Bei einem Tachostand von ca. 198.000km verreckte einer der vorderen Stoßdämpfer - ich denke, das waren noch die ersten. Der Dämpfer war nicht ausgelutscht, sondern komplett undicht und ohne jegliche Funktion. Es federte nur noch die Feder. Lustig bei Bodenwellen, wenn der Wagen auf einer Seite voll einfedert. Kein großer Akt für mich heutzutage, das is schnell gewechselt. Aber ich hatte irgendwie keinen Bock mehr auf die Karre, ich dürstete nach einer Veränderung. So inserierte ich den Wagen. Er fand auch schnell einen Käufer - ein Auto mit 1 Jahr TÜV für 300 DM - das war ne Ansage, wenn ich mal so drüber nachdenke. Dem Käufer gefiel auch der ganze Nippes am Wagen - das war ein Käferfahrer, der den Pappsatt danach als Winterauto nutzte.

Andere Käferfahrer, die ich Jahre später kennenlernte, fragten mich später, ob mir mal so ein widerlich grüner Passat gehört habe. Da stand Fusseltuning auf den Flanken, der könnte doch nur von mir gewesen sein...

Schlagworte: 32b, cl, formel e, pappsatt, passat, , v, volkswagen, vw

13.12.10

Permalink 08:52:00, von KLE E-Mail

3. Internationales VW Forum Castrop Rauxel 1993

Mit dem Triefauge war ich beim VW Forum 1993 im Ruhrpott. Getroffen habe ich mich da mit der Passatkartei - es hatte lange Zeit Tradition, daß ich nie mit einem Passat mit den Mitgliedern der Kartei traf. Und wir hatten viel Spaß da. Es war das "Claudia" Treffen. Olaf oder ich kamen auf die Schnapsidee, daß wir Claudia suchen sollten. Also liefen wir nachts immer über den Platz und schrien uns die Seele aus dem Leib nach Claudia. Wir öffneten Zelte, hoben Campingstühle hoch und suchten überall Claudia. Ach ja - es gab "diese" Claudia garnicht. Aber wir hatten unseren Spaß.

Apropos Spaß - wenn ich die Bilder dieses Käfers sehe, muß ich mindestens mal grinsen - was ein Geschwür:

VW Käfer Spoilermonster

Auch der Heckflügel: G-R-A-U-S-A-M.

Heckflügel VW Käfer

Ich hatte ernsthaft daran gedacht, meinen Künstlernamen zu ändern, nur weil dieses "Ding" KLE auf dem Kennzeichen stehen hatte &amp;#58;&amp;#46;

Vermutlich aus derselben Schmiede, wie der pinke "Tapir", stammt der "Flip" ein gelber Käfer mit Flügeltüren und einem ähnlichen Overflow an GFK.

VW Käfer Flügeltüren Flip gelb GFK

Kreativ ist das ja schon und sicherlich handwerklich ganz gut gemacht - aber Geschmackssicher? Offenbar hatte der Bock ein Flipheck - denn eine normale Klappe vermißt man.

VW Käfer Flügeltüren Flip gelb GFK

Das Highlight des Treffens war wohl dieses VW Karmann Ghia Typ 34 Cabriolet - sollte ein Eigenumbau sein, denn von VW bzw. Karmann gab es nur einen Prototyp.

VW Karmann Ghia Typ 34 Cabriolet

Die Firma Schmeling kam mit einem Scheunenfund zum Treffen. Wunderbare Patina...

VW Käfer Ratte

Sowas sah man früher häufiger - das ist kein Brezelfensterkäfer.

Fake Brezelfensterkäfer

Dafür sind die Holme irgendwie zu schmal...

Fake Brezelfensterkäfer

Das hier könnte ein alter Bekannter sein - Kübel mit selbstgebauten Kotflügeln und Elefantenfuß-Heckleuchten, da war doch was?

VW Kübel 181 Eigenbaukotflügel

Das könnte der hier sein, ein Bild von 2009

VW Kübel 181 Eigenbaukotflügel

Diesen Typ3 hatte ich auch schon in der History - bei dem Typ3 Treffen in Freilingen war der noch pink.

VW Typ3 Callook

Im Heck steckte übrigens ein Typ 4 Motor mit stehendem Porschelüfter.

VW 1600 mit Typ 4 Motor

Apropos Fremdmotoren - Motorenumbauten in Käfer & Co. waren damals auch schon an der Tagesordnung. Da gab?s z.B. Ford V6 Motoren:

VW Käfer Ford V6

VW Käfer Ford V6

Wasserboxer aus dem T3 Bus

VW Käfer Wasserboxer Motor

Typ 4 Motoren mit Porsche Lüfterrad

VW Käfer Typ 4 Porschelüfterrad

Oder auch Motoren, wo ich mir heute nicht ganz sicher bin, was das eigentlich nochmal war:

VW Käfer Streaker Cabrio

Aus dem Hause Baumeister, aus dem auch der Passat GLI mit 16V Maschine ist, stammt dieser VW 411 Variant.

VW 411 Variant Custom

Für mich ein besonderer Wagen, mein Vater hatte auch mal einen 411 Vari.

VW 411 Variant

Der von meinem Vater war aber 100% original und nach wenigen Jahren an den ersten Stellen durchgerostet. Und der hatte natürlich kein so feines Lederinterieur.

Innenausstattung VW 411 Variant Leder

Auch damals selten: Eine 411 Limo.

VW 411L

Ein Passat 32B Variant mit damals typischem Umbau - die Farbe ist grausam, aber da ist nicht nur die Heckklappe geändert - die hinteren Radläufe sind typisch für die damalige Zeit verbreitert - das sollten Golf 1 Radläufe sein.

VW Passat 32B Custom

Dafür würde man heute erschossen: VW T1 Samba Bus entchromt und in schreienden Farben:

VW Bus T1 Samba Callook

Porsche 911 Kühlergitter auf Käfer Motorhaube

Porsche 911 Kühlergitter auf Käfer Motorhaube

Topchops waren voll im Trend - mir sind 3 vor die Linse gelaufen.

VW Käfer Topchop

VW Käfer Topchop

VW Käfer Topchop

VW Käfer Topchop

Speedster gab´s auch einige.

VW Käfer Speedster

VW Käfer Speedster

Hatte ich schonmal erwähnt, daß ich irgendwann nochmal einen Speedster aufbauen will? Ich hab da so nen Umbauplan im Kopp, der irgendwann mal realisiert werden sollte. Aber das hat Zeit...

VW Käfer Speedster

Weitere Bilder von dem Event in der Galerie.

12.12.10

Permalink 09:24:44, von KLE E-Mail

Das Triefauge - Jeanskäfer von 1982

Wie ich zu dem einzigen Käfer gekommen bin, den ich bisher gefahren habe, hatte ich ja schon berichtet - er kam im Tausch gegen den VW 1600 Variant. Ich hatte zu der Zeit kein angemeldetes Auto und das Triefauge änderte diesen Zustand. Wieso ich ihn Triefauge getauft habe, erklärt sich, wenn man die Höhe der vorderen Scheinwerfer vergleicht. VW Käfer Mexiko rot Der Wagen hatte mal einen Unfall und der Vorbesitzer hat irgendeinen Kotflügel drangemogelt. Keine Ahnung, ob ein sehr sehr schlechtes Reproteil, oder einfach vom verkehrten Baujahr - auf jeden Fall war der Scheinwerfer deutlich niedriger, als auf der anderen Seite. Aber irgendwie paßte das, der Scheinwerfer leuchtete dahin, wo er sollte, der Wagen hatte 1,5 Jahre TÜV, bremste, lenkte, fuhr... Es war ein Sondermodell "Jeanskäfer". Bedeutet: Die Sitze waren mit Jeansstoff bezogen und seitlich war ein Dekor an den Flanken. VW Käfer Mexico Sondermodell Jeansbug Vom Jeansstoff hatte ich wenig - die Bezüge waren aufgerissen und irgendwelche bescheuerten Sitzbezüge drauf. Motorisiert war der Bock mit einem ausgenudelten 1200er Serienmotor, wieviele von den 34 Pferden noch da waren? Keine Ahnung, aber er brachte mich von A nach B. VW Käfermotor 1200ccm 34PS Ich fing in jener Zeit an, als DJ mit der mobilen Diskothek zu arbeiten für eine Agentur. Bedeutete: Ich mußte nicht nur zu den Veranstaltung hingurken - ich mußte auch die kleine PA mitnehmen. Der Agenturchef fragte bei der Einstellung, ob ich denn auch ein Auto habe, die die Anlage schluckt. Klar: Ich fahre Käfer! Sitzfläche der Rücksitzbank raus, Anlage rein - das ging tatsächlich. Bei einem Polterabend mußte ich noch 2 Lichttraversen mitnehmen, da war dann auch kein Beifahrersitz mehr drin. Der Partyservice, der die Veranstaltung organisierte fragte mich, wann der Transporter mit der Anlage kommt und war erstaunt, als ich alles aus dem Triefauge knotete. Der Chef der Agentur gibt glaube ich immer noch damit an, daß die kleine Anlage sogar in einen Käfer paßt. Ich war mit dem Käfer natürlich auch auf Treffen, wie z.B. beim VW Forum in Castrop Rauxel. Natürlich wollte ich da nicht mit ner serienmäßigen Schleuder auftauchen. Also bekam der Wagen Scheinwerferschirmchen: Scheinwerferschirmchen McDonalds Ich hatte die Pappsonnenschirmchen mit transparenter DC Fix Folie bezogen - das hielt ein paar Wochen. Das McDonalds Fähnchen hielt nur bis zur Autobahnauffahrt - dann brach die Antenne ab &amp;#58;&amp;#46; Natürlich durfte ein wenig Auspufftuning auch nicht fehlen. Ich befürchte, daß das die Leistung eher gedrosselt hat - aber Leistung hatte er ja eh nicht... Bierdosenauspuff Während der Zeit, als ich das Triefauge fuhr, starb Heinz Rühmann. Und natürlich knotete ich einen Trauerflor an die Antenne. Hat aber irgendwie keiner geschnallt, was das zu bedeuten hat. Also besorgte ich ein Bild von Heinz Rühmann und pappte es mit den Worten: "Heinz ist tot" an die Windschutzscheibe. Es soll Leute gegeben haben, die mich damals mit "Heinz ist tot" begrüßten. VW Käfer Mexico 1982 Unter der Woche fuhr ich täglich mit dem Wagen zur FH. Auf der Strecke gab es eine geile rechts/links Schikane über Straßenbahnschinen. Ich machte es mir zum Sport, diese Schikane immer enger und sportliche zu nehmen, bis ich sie irgendwann dann zu eng nahm. Da stand so eine rot/weiße Barke - Betonung auf "stand". Meine kleptomanisch veranlagte hintere Stoßstange wollte die Barke behalten. Ergebnis: Die Barke war ab, Triefauge drehte eine Pirouette, die Stoßstange war verbogen, der hintere Kotflügel deformiert und auf der Gegenfahrbahn schepperte es. Moment. Es schepperte? Das war die Radkappe, die einen Ausflug über die Straße gemacht hatte und der Gegenverkehr rauschte munter drüber. Die Radkappe hängt heute als Souvenir bei mir im Flur... Irgendwann hatte ich den TÜV runtergenudelt, der Wagen hatte so seine Schäden, ich zweifelte daran, ob er es noch schafft. Ein Kumpel meinte, ich solle zu seiner Werkstatt kommen, da wäre der TÜV kein Problem. War es doch. Als der Wagen auf der Bühne war, tropfte der Motor kein Öl - es floß ein Rinnsal Öl auf den Werkstattboden. Der Prüfer sah mich an und fragte, ob ich das ernst meine, verweigerte mir die Plakette. Was ein Spießer. Ich entschied den Wagen abzugeben, verkaufte ihn für 250,- DM. Eigentlich viel zu billig, von der Substanz war der Wagen soweit in Ordnung. Er ging meines Wissens nach nach Polen.

11.12.10

Permalink 10:53:00, von KLE E-Mail

1. Passattreffen der Passat Kartei Deutschland 1992 in Schrobenhausen

Die Passat Kartei Deutschland war noch relativ jung, als 1992 das erste Passattreffen ausgerufen wurde. Und es war recht unkonventionell organisiert, genauer gesagt fand es auf dem Grundstück hinter dem Haus der Eltern vom Lalli statt. Lalli "opferte" sogar seinen (so gekauften) geschlossenen 33er Variant als Wegweiser.

VW Passat 33 Variant 2türer geschlossener Kasten

Ein gewisses Opfer stellte dies tatsächlich dar, ihm wurden vom "Wegweiser" die wertvollsten Teile nachts geklaut: Die Räder. Das Ganze war nicht riesig - man könnte auch sagen, es war exklusiv. Die Scene an Passat 32/33/323B Schraubern ist auch heute nicht übermäßig groß - damals steckte sie noch in den Kinderschuhen.

VW Passattreffen 1992 Schrobenhausen

Ich war bei dem Treffen übrigens mit dem Dacia - was überaus praktisch war. Das Panoramafoto entstand stehend auf meinem Autodach - und fast jeder stand einmal auf dem Dach... Und viele, die damals dabei waren, sind heute noch am Start, wie z.B. die Aalener Fraktion - von den Junx habe ich den Goldfinger damals gekauft.

VW Passat Chrommodell

Auch damals schon am Start: Michael Grinda mit seinem Chrompassat mit GLI Technik.

VW Passat Chrommodell GLI

GLI Maschine in VW Passat Chrommodell

Der Wagen existiert heute noch - nahezu unverändert.

VW Passat Urmodell GLI Michael Grinda

Der Wagen von Michael Baumeister existiert heute ebenfalls noch - wobei er kaum noch bewegt wird.

VW Passat 33 Variant GLI Michael Baumeister

Den Wagen hat sein Vater als Neuwagen gekauft. Es ist ein originaler VW Passat GLI gewesen - davon war aber schon damals keine Spur mehr - er war umgebaut auf einen 16V Motor.

16V Motor in VW Passat Variant

Das Armaturenbrett war Eigenbau, mit Leder bezogen und mit Porscheinstrumenten.

Porsche Armaturenbrett im VW Passat GLI

Ich habe irgendwo eine Briefkopie von dem Wagen - die hinteren Federn waren mit der Flex gekürzt - und das genau so vom TÜV eingetragen!

Tieferlegung VW Passat GLI

Schade, daß man den Wagen nirgendwo mehr sieht. Michael meint, der (originale) Lack hat für seinen Geschmack zuviel Macken, als daß er damit auftaucht. Er ist eben Perfektionist. Auch hier war ein VW Passat Pickup - eine Eigenbau. Verbleib unbekannt.

VW Passat 33 Zwimo Variant Pickup

Er kam in Begleitung eines Varis in gewagter Farbkombi - macht aber einen schlanken Fuß. Beide übrigens mit 14 Zoll Stahlfelgen vom Passat 32B.

PKD Treffen 1992

Schon 1992 häßlich: Die Farbe Manilagrün.

VW Passat 32 Zwischenmodell manilagrün

Der Besitzer meinte damals, er lasse ihn absichtlich manilagrün - irgendwann hat er den letzten. Ein frommer Wunsch... Mittendrin in der Masse der türkis-metalicfarbene 32B Vari von Olaf mit Quantum Front in der nächsten Evolutionsstufe.

PKD Treffen Schrobenhausen 1992

Als ich Olaf beim VW Forum kennengelernt hatte, war da noch die Serienmaschine drin. Inzwischen hatte es sich im Motorraum etwas verändert.

Motor VW Passat 32B

Noch ein alter Bekannter: Der Passat 32B Stufenheck von Holli - er fährt den Wagen noch heute im Alltag, nahezu unverändert.

VW Passat 32B Stufenheck Holli

Damals waren Passat 32B noch junge Gebrauchte - Neuwagenscheiße würde ich sie heute nennen. Davon waren auch viele da - ich habe nur noch diese zwei fotografiert:

VW Passat 32B Variant GT

VW Passat 32B Fließheck Tuning

Ich stand wohl schon damals mehr auf die 32er Passat, obwohl es noch ein paar Jahre dauern sollte, bis ich meinen ersten hatte.

VW Passat Urmodelle

Wenn ich mich recht erinnere, fuhren wir damals noch mit der S-Bahn zum Oktoberfest nach München und machten auch eine gemeinsame Ausfahrt. Das war so das Treffen, wo viele sich kennengelernt haben, die bis heute gemeinsam in Sachen Passat aktiv sind - zumindestens die alten Säcke unter uns &amp;#58;&amp;#46;

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