Der Goldfinger - 1974er Passat Typ 32

 
Der Goldfinger ist ein 74er Passat mit sensationeller Substanz. Klar wird er verändert, soll aber nicht gefusselt werden, sondern einen "richtige" Lack bekommen...

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  • Passat 474 Der 474. jemals gebaute Passat. In (hoffentlich) gute Hände weiterverkauft.

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26.09.07

Permalink 23:00:35, von KLE E-Mail

Blechcheck

Schon auf der OSG-Party kam ich mit einer Lackiererin ins Gespräch. Eigentlich war es ein Gespräch im Einfluß von Alkohol. Man könnte den Goldfinger ja neu lackieren. Natürlich in Gold, aber wie wärs mit Metalflake? Nun, das Hirngespinst steht. Ob es ein Hirngespinst bleibt - wir werden es sehen. Aber wenn ich Kohle für Lack ausgeben soll, dann solls aber auch bitte lange halten. Also vorher schweißen. Is doch ein 33 Jahre alter wassergeühlter VW. Der muß zu schweißen sein. Also traf ich mich mit dem Karosseriebauer meines Vertrauens und wir checkten das Blech. Gut, beide vorderen Flügel müssen neu, das war bekannt und die habe ich ja auch inzwischen als Neuteile liegen. Die Fahrerseite hatte einen Unfall, deshalb ist die Tür neuer, als der Rest des Wagens, was mich nicht stört. Das halbe hintere Seitenteil wurde wohl wegen jenem Unfall getauscht (bis Mitte Radlauf). Beide Schweller sind an ner kleinen Stelle geschweißt. Aber Durchrostungen an der Karosse? Eine Ecke vom Heck is tatsächlich durch - das wars aber. An manchen Stellen muß etwas entrostet werden, aber das is wirklich oberflächlich. Fast schon zu schade, da was zu machen, wenn der Lack nich so schlecht wäre... Mal sehen, ob das mit dem Metalflake was wird. Ich fände es scharf...

08.08.07

Permalink 16:09:50, von KLE E-Mail

Ich hab wieder einen Neuwagen!

Letzten Sonntag auf der Autobahn mit dem Goldfinger. Spontaner Halt auf dem Standstreifen, leider zu langsam gebremst, aber fast genau getroffen: Hätte der Wagen einen Tageskilometerzähler, hätte man es noch besser nullen können, aber da das das Standardmodell ist, hat er solchen "Luxus" leider nicht. Hab zwar nen anderen Tacho mit Tageskilometerzähler, aber der originale bleibt drin, der gehört einfach zur Geschichte des Wagens. Und in dem Fall bin ich mal Originalo. Dem Zustand des Wagens nach, war das das erste mal, daß er die 100.000er Grenze überschritten hat. Greift jetzt wieder die Neuwagengarantie?

03.08.07

Permalink 09:16:30, von KLE E-Mail

Wir plündern mal wieder in fremden Ragalen...

Am Wochenende gehts zum OSG-Meet mit dem Goldfinger. Anlaß, mal n paar Kleinigkeiten zu richten. SO hielt der Schlauch der Gehäuseentlüftung nicht am Luftfilter. Also erst mal ein Provisorium. Einfach ein Schlauch in ne leere Getriebeöldose. Professionell mit Kabelbindern fixiert. Bin mal gespannt, wie lange ich so rumfahre. Die Lima war nicht richtig geerdet. Nach nem Erdungskabel gesucht und gefunden. Ich habs erst mal zum Ventildeecker rübergezogen. Dann war da noch das Problem, daß das Fahrwerk auf der Autobahn schwammig war ab Tempo 140. Vorne ist ja alles gemacht, das Problem muß hinten liegen. Da war ich noch nicht dran. Jo! Der eine Dämpfer war vollends am Sack. Ist zwar schwer auseinander zu ziehen, aber zusammenschieben läßt er sich mit dem kleinen Finger. Hier das entsprechennde Beweißvideo:
www.youtube.com/watch?v=hXQP6qmMl50
Hier habe ich mal was versucht. Gasdruckdämpfer vom Käfer. Um die Verbauen zu können, mußte ich die Hülsen in den Augen auswechseln. Die vom Käfer (Schräglenker hinten) haben großere Löcher und sind unten zu kurz. Aber die Hülsen von den Schrott Dämpfern brauchte ich ja eh nicht mehr. Hier muß ich auch bei - da is ja Rost. Und das bei einem gerade mal 33 Jahre jungen Wagen. Skandal! Ich sollte VW nen Brief schreiben und auf Kulanz bestehen. Einzige Bedenken: Die sind etwas kürzer, als die Passatdämpfer. Ob der bei der Fahrt so weit ausfedert, daß er anschlägt? Ich hab ne Probefahrt gemacht und soweit nix gehört. Is murz hart hinten, mal sehen, ob mich das glücklich macht. Ich hab auch noch NOS Seriendämpfer als Alternative rumfliegen. Bei der Probefahrt habe ich die Gelegenheit genutzt, mal wieder mal Bilder vom Auto zu machen. Irgendwie hatte ich keine Vernünftigen. Ich brauchte ja ein Bild mit dem Höhenvergleich. Vor der Fahrwerkumrüstung: Nach der Entsportbootung: Und natürlich noch ein paar andere Bilder: Weitere Bilder in der Galerie.

07.06.07

Permalink 11:15:04, von KLE E-Mail

KLE, der ADAC Stammkunde...

Der Goldfinger ist jetzt in Mainz. Zusammen mit meiner Praktikantin, verfeinerte ich och ein wenig das Aufkleberdesign. Da fehlte noch das i-Tüpfelchen. Am Nachmittag hatte ich wieder eine lustige Odyssee hinter mir. Vor der Abreise zum Passattreffen wollte ich noch Spur einstellen lassen. Der Wagen zieht zwar nicht einseitig, aber sicher ist sicher. Und dann die Hiobs-Botschaft. Die Achsvermessungsanlage vom Reifenhändler nebenan is am Sack. Was nun? Ich hatte eigentlich gesagt, daß ATU meine Autos nie in die Finger bekommt, aber in der Not. Also bei ATU angerufen. Die Zentrale dran: "Fahren Sie einfach zu Ihrer ATU Filiale, sie brauchen keinen Termin, das erledigen wir sofort. Gesagt getan. Nach Feierabend zu den Mainzer ATU-Fillialen: "Heute nicht mehr", dann nach Wiesbaden. Da einen netten Plausch gehabt, die fanden den Goldfinger wirklich sensationell, aber Zeit, um die Spur einzustellen hatten sie nicht. Sie verwiesen mich auf die Filiale in Frankfurt. Ok, wollte ja eh noch etwas Probefahrt machen. Aber auch in Frankfurt: Keine Chance. Muß wohl auch so gehen. Auf der Heimfahrt fuhr ich etwas anders, um mal ne Strecke ohne Geschwindigkeitsbeschränkung zu haben. Und was war: Stau. Tolle Wurst. Aber irgendwie war das auch gut so. Klingt jetzt komisch, is aber so. Im Stau, ich frotzelte ein wenig mit einem aufgemotzten Calibra, dann der Gau: Kupplungspedal fällt aufs Bodenblech und versagt seinen Dienst. Peinlich dem Calibra gegenüber, aber war eben so - also auf den Standstreifen gerollt und nachgesehen - der Hebel am Getriebe war ab. Oder sagen wir so - da war er schon noch, aber er drehte durch. Ficken. Also was tun? Man hat ja schließlich die goldene ADAC Karte. Ich war übrigens einst nachts um 3 auf der Autobahn mal eingetreten. Damals mitn einer Panne mit meinem Passaratti Kuh-Pee. Akku vom Handy fast leer. Jetzt schnell sprechen. Hat gereicht, um die gelben Engel zu holen. Es wr sonnig, ich hatte noch Zigaretten, ne halbe Flasche Cola auch. Also schön in die Sonne gelegt und gewartet. Es hält ein Corsa und der Fahrer steigt grinsend aus und kommt auf mich zu - ein Leser dieses Blogs. Herrgott, die Welt ist ein Dorf. Er hatte kein Werkzeug dabei, aber mit ein bissi Gebabbel wird die Wartezeit auf den ADAC kurzweilig. Der kam dann irgendwann gleich mit dem Abschlepper. N junger Typ, der den Goldfinger - wir ahnen es - wirklich stylisch fand. Er schleppte mich direkt an die Halle. Hatte leider keine Cam bei. Die Nachbarn werden sich ihren Teil gedacht habe. Kurze Hallenführung für den Gelben Engel, n Trinkgeld in die Hand gedrückt und dann gleich zur Tat geschritten. Der Hebel hatte keinerlei Verzahnung mehr. Hab dann 2 Hebel von anderen Getrieben geklopft - auch da war keiner mehr 100%g aber wenn man das richtig festzieht, sollte das halten. Den 2. Hebel habbich mal ins Handgepäck gelegt - man weiß ja nie... nach ner Viertelstunde war der Bock fahrbereit. Gut, daß ich die Probefahrt gemacht hab - gestern war das nicht o schlimm, eute auf der Piste wärs ärgerlicher. Ich packe jetzt meine Sachen und warte auf Urs, der von München nach Mainz kommt und mit mir dann weiter fährt nach Warendorf zum Passattreffen. Wird schon schiefgehen - die paar Kilometer...

06.06.07

Permalink 11:26:56, von KLE E-Mail

Fährt, bremst, lenkt...

Gestern standen Tony und ich wieder in der Halle. Tony hat dafür einen Kartfahr-Abend mit den Kollegen von Opel sausen lassen. Eine Heldentat. Es waren noch Restarbeiten über. So hat Tony einen neuen Unterbrecherkontakt eingebaut und den eingestellt und auch die Zündung. Ich habe derweilen das Fliegenauge tiefergelegt. Wer kann schon behaupten einen tiefergelegten Luftfilter zu haben ;-) Ich habe dafür den Sockel der Luftfilters abgetrennt und in ein Blech das passende Loch für die Vergaseröffner mit den Blechnibbler (heißt das Ding so?) "gebissen". Das Blech mit ein paar Punkten festgeheftet - fertig! Jetzt geht die Haube auch zu - Apropos, die haben wir dann auch montiert. Dann Bremsen entlüftet, Antriebswelle festgezogen, Räder mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen und anderer Kleinkram. Dann endlich das Rollout: Tony und ich bretterten ein wenig durch die Gegend. Gut, Bremsen könnten besser sein - waren sie aber vorher schon. Das ist zwar Serie, aber das könnte man noch modernisieren, vielleicht ein moderner Bremskraftverstärker. Mal sehen, wie das mit dem Platz hinhaut. Aber ansonsten: Der Motor geht gut von unten raus, ruckelt nicht, selbst wenn man 50 im vierten Gang fährt, das Getriebe schaltet einwandfrei. Coole Sache, Parker, hamwer gut hinbekommen. Auch die Straßenlage is ok, der fliegt gut umme Kurven, das is eher sin Terrain, als schnelle Geraden. Der Kupplungszug macht etwas Ärger - da ist das Gewinde zur Einstellung aus Plastik(!) und das ist natürlich gebrochen. Und jetzt rutschte das Teil bei der Probefahrt vom Halter. Super. Wir habens jetzt mit Draht gesichert. BTW: Heute kam die neue Kupplung. Tolle Wurst. Jetzt reiße ich den Motor deshalb erstmal nicht mehr raus...

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