Der Jägerkübel

Der Jägerkübel ist der Bock, an dem ich schon am längsten rumschraube und der durch viele Evolutionsstufen gegangen ist. Wir nutzen ihn auf Käfertreffen als Treffensau um über den Platz zu cruisen. Im Heck schlägt ein 90PS Passatherz und auch der Rest ist alles andere als dezent...

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24.07.07

Permalink 11:28:39, von KLE E-Mail

Flopstops die 2.

Mich überzeugte die erste Version der Flopstops noch nicht richtig. Also nochmal, wenn man schon drüber ist. Ich will das Kapitel auf lange Zeit abschließen. Also griff ich nochmals zum Schweißgerät und der Flex. Basis waren mehrere Metallstreifen. Für die Außenseite verwendete ich 5mm Material, innendrin sinds ein Streifen mit 3mm und einer mit Karosserieblech - nehme mal an, das ist 0,8er Blech. In den Schraubstoch spannen und verschweißen. Auf dem Bild sieht man auch schon die Gewindelöcher für M6er Schrauben. Dann das Ganze auf das passende Maß flexen und verschleifen. Einen zweiten "Blech"streifen mit 5mm Stärke drüberschweißen und auch die schräge untere Kante verschweißen - die dann auch schön wieder mit der Schruppscheibe gradziehen. Das ist schon die ganze Kunst. Das Ganze geht erst einmal sehr schwer auf das Schwert, wenn man das dann mit den Schrauben festzieht, biegt es sich aber automatisch noch auseinander. Die Schrauben nicht zu fest anziehen, sonst biegt man das Teil nur auf. Festschweißen wäre übrigens gefährlicher Leichtsinn: Das Federschwert ist aus Federstahl und der würde durch sSchweißen vermutlich gefährlich geschwächt. Das könnte sich extrem negativ auf die Fahreigenschaften auswirken! Problem gelöst! Schwert kann nicht mehr so weit durchschwingen und die Achsrohre liegen nicht mehr auf der Getriebegabel auf, die Achsmanschetten bleiben heil. Die Perspektive des Bildes täuscht übrigens ein wenig. Das Schwert steht im ausgefederten Zustand leicht nach unten geneigt. Die Achsmanschette auf der Fahrerseite schien übrigens überlebt zu haben, kein Öl auf der Getriebegabel auf dieser Seite. Werde das mal beobachten. Zur Krönung des Abends bekam das Getriebe dann etwas Öl nachgefüllt - es paßte etwas mehr, als ein halber Liter rein. Das Getriebe wirds mir danken...

20.07.07

Permalink 11:00:51, von KLE E-Mail

Customized Flopstops

Ich ahbe mir gestern Flopstops gebaut. Das sind Federwegsbegrenzer, die es früher auch zu kaufen gab - nur nicht in meinen Dimensionen. Sie werden einfach an die Federschwerter geschraubt. Leider hatte ich die Digicam nicht dabei, aber ich kam eh nur dazu, einen zu verschrauben. deshalb konnte ich heute den anderen aufnehmen: Das sind einfach U-Schienen, zusammengeschweißt aus 3mm bzw. 5mm Material. Ich hatte Gewinde reingeschnitten, aber das Loch zu groß vorgebohrt, unter Druck rissen sie Gewinde aus, deshalb habe ich einfach Muttern aufgeschweißt. Ich befürchte, ich werde die nochmals bauen müssen, denn richtig fest klemmt der eine Flopstop nicht. Das hintere Halteblech biegt sich weg. Ich denke mal, die Schrauben zum Klemmen müssen weiter nach unten und das Rückteil könnte massiver sein - Platz ist da. Ich will heute in die Röhn, also wird kommende Woche dran weitergearbeitet. Dann sehe ich auch, ob der eine verbaute Flopstop gehalten hat oder abgefallen ist. Dann mache ich auch ein Bild vom montierten Flopstop - versprochen!

18.07.07

Permalink 10:47:56, von KLE E-Mail

Umsonst einen Sonnenbrand geholt :-(

Manchmal is man ja schon doof. Vor allem, weil man den Denkfehler, den ich gestern zelebriert habe, schonmal diskutiert hatte. Tony hatte gestern Abend wieder mal Langeweile, also bot ich ihm ein Entertainmentprogramm ;-) Problem bei der Achskonstruktion des Jägerkübels: Die HA ist eine Pendelachse. Um ihn tiefer zu legen, ist alles der HA vom Käfer. Getriebe, Achswellen, Bremsen, Federschwerter, Drehstäbe, ... Nur sind die Anschläge der Achsschwerter anders, als beim Käfer. Deshalb habe ich das nach oben beim Umbau schon ausgeflext. Nur unten hatte ich es gelassen und da liegt das Problem. Die Schwerter schwingen zu weit unten durch. Dadurch liegen die Achswellen auf der Getriebegabel auf und werden undicht. Und das immer wieder. Also was tun? Wir entschlossen uns, einen Anschlag aufzuschweißen. Was ne beschissene Lage, um zu schweißen. Ich habe definitiv zu lange Knochen für diese Yoga Übung. Volle Kanne druffgehalten und vorher die Sonnencreme vergessen. Mir fällt es heute schwer zu lachen, die komplette Fresse spannt etwas. Aber wir hatten einen Anschlag - temporär. Schläge mit dem Hammer hielt es aus, abber einmal das Schwert abgesenkt, das wir mit dem Rangierwagenheber nach oben gedrückt hatten und ab wars. Auch nach dem zweiten Versuch. Das Ding hielt nicht. Dann fiel es uns wie Schuppen aus den Haaren: Verdammte Hacke, das is ja Guß, das kann ja gar nicht halten. Wir suchten Vollmaterial, fanden nix passendes, das man dagegen schrauben könnte - dieser Mini-Doppel-T-Träger erschien uns zu windig. Plan C ist nun einen Klotz aus Urethan Vollmaterial da reinzuschrauben, der gibt wenigstens auch etwas nach. Nur woher bekommen? Irgendwer ne Idee? Um die Achsmanschette - wir haben schon ne neue reingeschraubt - nicht gleich wieder zu ruinieren, schraubten wir ein Typ 3 Serienrad an Stelle des Monsterrades dran - sieht verdammich nach nem Achsbruch aus. Is aber keiner. Das is eben ne Pendelachse. Nach 3 m schieben steht das Rad wieder grad nur irgendwie fehlt da was im Radkasten - meine Herren, sieht das Scheiße aus... Vielleicht sollte man SO mal zu nem Treffen fahren ;-)

17.07.07

Permalink 10:12:20, von KLE E-Mail

Kein Rostgebrösel mehr

Gestern habe ich das Unterteil des Scheibenrahmens getauscht. Vorher mußte ich aber erst einmal in die Werkstatt kommen. Und das war gar nicht so einfach. In einem der Käffer, durch die ich mußte, hat es gebrannt und das gab Sau, weil keiner die Umleitung, die natürlich nicht ausgeschildert war, geschnallt hat. Hab über ne Stunde gebraucht, schaffe das normal in 20 Minuten. Ficken. Gut, daß ich bei dem Klima mit dem Kübel unterwegs war, den ich vom Wochenende wieder in die Werkstatt stellen wollte. Verdeck auf, Tür raus, dann gehts auch bei über 30 Grad Außentemperatur. Im geschlossenen Auto wär ich wahrscheinlich kollabiert. Angekommen habe ich dann den Scheibenrahmen demontiert und das Unterteil abgenommen und gegen des aufbereitete ausgetauscht. Was jetzt nach 5 Minuten Arbeit klingt, dauerte dann doch etwas länger, bis das alles so zusammengeflutscht ist, daß die Löcher fluchten. Zudem habe ich das alles vorher mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett geflutet, damit das nie wieder rostet. Was ne Schweinerei... Aber irgendwann saß er dann: Diesmal auch ohne mitlackierter Dichtung unten, wie bisher. Der Scheibenwischermotor ärgerte mich dann noch, da bei dem "neuen" Scheibenrahmen ein Motor verbaut war, an dem ein Kontakt abgebrochen war. Also den anderen umbauen - der ging ja... Ein paar kleine Ecken muß ich noch mit Farbe abtupfen, dann is das fertig. Hoffentlich ruhe für Jahre. So sieht das alte Rahmenunterteil übrigens ohne Dichtung aus: Sieht man nich so auf dem Bild, aber der ist ein einigen Stellen um einiges Breiter geworden. Da saß der Pilz wirklich dicke drin. Ein Fall für die Tonne...

12.07.07

Permalink 09:24:58, von KLE E-Mail

Die Schwarzmaler

Gestern war ich wieder mit Tony in der Werkstatt. Waren eigentlich eher Soloschrauberaufgaben gestern, aber ihm fiel daheim die Decke auf den Kopp. Gut, irgendwas findet sich schon. Es standen Lackarbeiten an. Die Rückspiegelarme... ...die Kotflügel vorne innen... ...der Scheibenrahmen Innenseite... ...alles schwarz. Bei der Gelegenheit ging ich mit dem Pinselchen auch noch umme Karre und besserte die Türgriffe aus - durch die Kampfspuren der letzten Jahre kam wieder oliv durch. Den Kupplungszug haben wir etwas eingestellt, weil sich ab und an das Ausrücklager meldete. Is ne Chance, daß es daran liegt und nicht das Ausrücklager am Sack ist.. Die Sau hat sich morz gewehrt. Glücklicherweise kommt man beim Jägerkübel da besser ran, als bei nem normalen Kübel durch den vergrößerten Motorraum. Wir haben den Hebel mit dem Drehmomentschlüssel verklemmt, der hatte die richtige Länge, ich dann mit der Grippzange den Zug gehalten und Tony mit ner anderen Zange die Flügelschraube gedreht. Trotz WD40 gings die ersten Umdrehungen verdammich schlecht. Ob es was gebracht hat, werde ich dann sehen. Wir haben den Motor nach der 2. Anpassung gar nicht mehr angemacht, wie ich jetzt gerade so beim Nachdenken feststelle. Als wir das umgesetzt hatten, standen wir in der Halle mit dem Problem, daß zwar noch einiges ansteht, für das meiste aber nicht mehr die Zeit reicht, bzw, der Lack noch zu feucht ist etc. Ah - genau, ich wollte ja nochmal unterm Armaturenbrett aufräumen. Da versteckten sich so einige Kabel, die mit der Zeit überflüssig geworden waren - raus damit! Dabei riß leider ein Stecker ab, den Tony wieder anlötete. Das sieht jetzt aus, wie ein wirrer Kabelsalat, den er da in den Fingern hat. Wie soll ich es ausdrücken - das isses auch ;-) Einiges davon konnte ich entsorgen. z.B. den Antennenverstärker, der den Empfang entschieden verschlechterte. Und da war noch der Schwanenhalshalter für den Discman,, der leider Gottes vereckt war und eh nie funktionierte. Zahlt keine Miete also rausreißen, das Leistungsgewicht optimieren. Die Kabel unterm Armaturenbrett waren mit Gaffa festgeklebt, das sich an allen Ecken und Enden wieder löste. Sah assi aus. Ich habe Plastikwinkel verklebt, an denen man Kabelbinder durchziehen kann und daran die Kabel geführt. Nun hängt nichts Unsinniges mehr runter. Wieder etwas weniger Pfusch am Bau - aber noch genuch erhalten, daß der Wagen als Frickelbock durchgeht. Wir wollen ja jetzt nicht das Image des Wagens zerstören!

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