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Da waren es wieder vier

Ich habe mich damit abgefunden, ich musste eine neue Radkappe besorgen. Da ich gebraucht keine gefunden habe, musste es eben eine neue sein. Glücklicherweise gibt es die noch neu beim VW Classic Parts Center.

Es tut schon etwas weh, ein Neuteil zu versauen, aber es musste sein. Anschleifen und den Volkswagen Schriftzug zuspachteln.

Erst Glasfaserspachtel, dann Feinspachtel, alles verschleifen und dann mit Graffiti Lack angeblasen. Die Felgen tragen ja noch den Lack. Damit es trocknet, habe ich das mit einem Heizlüfter getrocknet.

Von der Felge musste der Rest des Jägermeister Aufklebers ab. Eine Fummelarbeit, ich konnte nicht mit Verdünnung arbeiten, denn das hätte den Lack angelöst.

Nie und nimmer hätte ich den Aufkleber auf die Kappe bekommen, dass es 100% fluchtet. Zum Abschloss kam ein neuer Jägermeister Aufkleber auf die Felge.

Anderes Thema: Auf der Fahrt zur Werkstatthölle wurde der Tacho laut & hektisch.

Also raus mit dem Tacho. Ich hatte ja eh das Problem mit der Tankuhr.

Was soll ich sagen? Die Tachowelle war ab! Sie klinkte sich nicht mehr ein. Das ist ein ewiges Gefummel da hinterm Tacho, man kommt nicht vernünftig dran. Also erst einmal die Tankuhr.

Festgezogen war sie richtig, hätte mich auch gewundert, wenn Holger da gepfuscht hätte. Aber etwas anderes war mir aufgefallen. Als ich oben aufs Armaturenbrett geklopft habe, flackerte die Beleuchtung. Also mal sehen, ob da was offensichtlich verkehrt läuft. Und ich habe etwas gefunden. Von einer Birne war das Gehäuse gebrochen und die saß nicht mehr sicher im Tacho.

Eine andere eingebaut, die Steckverbindung zum Tacho mit WD40 eingesprüht und alles wieder zusammengebaut. Was soll ich sagen: Ja, die Tankuhr funzt jetzt wieder. Aber der Tacho nicht mehr.

Ich habe noch eine Tachowelle. Muss ich die eben einbauen. Wieder alles auseinanderbauen. Ich könnte kotzen.

Auf der Heckscheibe habe ich den Jägergarde Aufkleber gegen eine Version mit der neuen Typographie getauscht.

Passt besser zum restlichen Design. Aber irgendwie ist der mir zu klein. Ist wahrscheinlich nicht die letzte Version.

Die Haubenhalter waren billig und sie sind billig. Die eine Seite klemmt jetzt schon. Flutscht nicht so, wie es soll. Was hilft? Flutschi – in dem Fall in Form von Vaseline.

Geht jetzt deutlich besser. Mal sehen, ob das auf Dauer so funktioniert.

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Kein TÜV

Sorry dafür, dass ich gerade etwas wenig schreibe, aber ich hab derzeit viel Arbeit und der Job geht eben vor.

Eigentlich hätte ich gestern einen TÜV Termin gehabt, um die Umbauten am Prolo einzutragen, aber der Prüfer musste mir absagen – er ist schlichtweg krank. Passiert. Höhere Gewalt. Ich finde die Umbauten jetzt nicht so heftig, dass das kein anderer TÜV eintragen würde, aber mit dem Prüfer war alles vorbesprochen, dann warten wir eben, bis er wieder gesund ist.

Eigentlich hatte ich keine Zeit dazu, aber ich musste gestern trotzdem einmal in die Werkstatthölle, ich musste etwas abholen. Und so ganz ohne etwas zu tun geht natürlich auch nicht. Ich hatte zwei Dinge an der Heckklappe, die mich tierisch abnervten. Zunächst hatte der Heckklappendämpfer die Grätsche gemacht. Sprich, der alte hielt die Klappe überhaupt nicht mehr. Einladen und dabei die Klappe halten ging mir nicht auf den Sack, das sprang mit Anlauf in die Eier. Aber so ein Dämpfer ist ja schnell gewechselt.

Der Polo 86C hat übrigens nur einen Dämpfer, wenn der neue schnell schlapp macht wegen des Zusatzgewichts der geänderten Klappe, verbaue ich einfach einen zweiten auf der Beifahrerseite.

Um den zu wechseln, musste ich aber erst einmal in den Kofferraum und da lag das zweite Problem. Das Schloss entriegelt ja inzwischen elektrisch. Also sollte es. Nun war ich diese Woche einkaufen, will einladen, drücke den Knopf, es klackt, ich gehe selbstbewusst zum Kofferraum, ziehe an der Klappe und nix. Zu. Was macht man? Obwohl man es weiß, drückt man nochmals, versucht wieder die Klappe zu öffnen und natürlich dasselbe Ergebnis. Ihr werdet es erraten, auch beim dritten Versuch.

Glücklicherweise kann man im Polo vom Innenraum aus die Verkleidung der Heckklappe abnehmen. Und da sah ich es, die Verbindung zwischen Stellmoto und Gestänge war ab. Am Gestänge gezogen, das Schloss war auf. Im ausgebauten Zustand die Misere angesehen. Ich dachte, da wäre etwas weggebrochen.

Mitnichten und Mitneffen. Den Motor, den ich verwendet habe, ist ja ein Stellmotor für eine Tankklappe. Was mir nicht aufgefallen war: der untere Teil ist nur eingeklipst. Das war leicht schräg eingebaut, den Rest kann sich jeder denken.

Damit das nicht wieder passiert, habe ich das jetzt mit Draht gesichert.

Ich hatte ja keine Zeit – und nichts hält so lange, wie ein gutes Provisorium.

Etwas anderes wollte ich noch checken. Letzthin war die Tankuhr ausgefallen. Aber wie von Wunderhand, bei der Fahrt zur Werkstatthölle ging sie. Als ich wieder zurückfuhr auch.

Allerdings nicht lange.

Vorführeffekt. Irgendwo muss da ein Wackler drauf sein. Fragt sich nur beim Tacho oder beim Geber. Elektrik und ich werden keine Freunde…

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So ein Polo ist auch nur ein Passat

Am Donnerstag ist TÜV Termin, um den ganzen Blödsinn am Prolo einzutragen. Mit dem Heckwischerarm vorne brauche ich da nicht aufzutauchen. Also musste ich das Problem lösen. Ich hatte noch die Arme vom Polo 2F Schlachter, aber wie ich schon irgendwann einmal festgestellt hatte, das Loch im Scheibenwischerarm vom VW Polo 2F (rechts) ist größer, als das vom Polo 86C Vorfacelift (links).

Einen weiteren Polo hatte ichnie geschlachtet. Also suchen wir im Fundus. Plan war eigentlich einen Arm zu suchen, der die richtige Verzahnung hat, den Abtrennen und mit dem Arm des Polos zu verschrauben. Fragt mich jetzt nicht ob Passat Typ 32 oder 32B, ich fand einen, der zwar etwas anders gebogen ist, aber fast die identische Länge hat. Den zerflexen, zu was? Das passte Plug & Play!

Steht leicht schräger, aber was soll´s? Er wischt den identischen Bereich und wenn man nicht so genau hinsieht, sieht man den Unterschied kaum.

Das bleibt jetzt erst einmal so, funktioniert ja.

Den Blog, das Projekt, aber auch die Jägergarde, deren Mannschaftstransporter ja der Prolo ist, unterstützen so einige. Ein paar davon habe ich als Dank jetzt auf dem Kotflügel verewigt.

Der eine Scheinwerfer war lose – eine der Schrauben hatte nicht gepackt. Da waren mir die Blechmuttern ausgegangen. Da hatte ich welche nachgekauft.

Der Scheinwerfer ist jetzt fest. Mir gefällt die Position der beiden Scheinwerfer noch nicht so wirklich. Die sitzen leicht unterschiedlich. Das wird ein Geduldsspiel, das annähernd gleich hinzubekommen. Das verschiebe ich aber auf nach der Saison. Jetzt wird erst einmal gefahren.

Die scheppe Stoßstangenecke konnte ich aber nicht ertragen, weil dadurch das Kennzeichen schief hing. Die musste ich richten…

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Wieder uff der Gasse

Ich hatte gestern Abend einen Termin, also eigentlich nichts mit Schrauben fahren. Aber der Marco hätte Zeit und da steht ein Scheinwerfereinstellgerät. Also was macht man? Schnellaktion.

Ich hatte ja schon vorbereitet, dass ich aus der Werkstatthölle komme. Tor auf und rausrangiert.

Und natürlich ging etwas schief, aber etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ein Scheibenwischerarm bewegte sich nicht richtig. Verzahnung ist rund. Na super! Was macht man da? Notreparatur, ich hatte am Abend ja etwas vor. Den guten Arm von der Beifahrerseite auf die Fahrerseite, den hinteren Arm auf die Fahrerseite und en ausgelutschten nach hinten.

Sieht albern aus, deckt nicht die Fläche, die normal gewischt wird, aber besser als vorher.

Wenn ich es richtig im Kopp hab, passen leider die Arme vom Schlachter nicht. Die haben einen größeren Durchmesser der Welle. Muss den Fundus mal durcharbeiten und notfalls aus 2 Armen einen machen. Ist leider Federstahl, das zu Schweißen könnte die Funktion beeinträchtigen. Aber das bekomme ich irgendwie gelöst, vielleicht läuft mir noch ein billiger Arm zu. Hab noch nicht gesucht online.

Natürlich habe ich auch das gemacht, wofür ich bei Marco war – die Scheinwerfer eingestellt.

Das ist jetzt keine „amtliche“ Einstellung, für den TÜV ist das Gerät nicht mehr zulässig. Da machen sie ja inzwischen richtig Tam Tam. Der Boden darf nur ein minimales Gefälle haben etc. Da mussten Werkstätten teilweise richtig heftig investieren, damit bei ihnen noch eine TÜV Prüfung stattfinden darf. Aber für eine Einstellung, dass die Scheinwerfer nicht blenden, reicht das erst einmal.

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Ready for Rollout

Als ich den Prolo so betrachtete, fand ich es eigentlich besser, ihn rein schwarz weiter zu beschriften. Und eine andere Schrift schwebte mir für den Jägergarde Schriftzug auch vor. Gedacht, entworfen, geplottet. So einen Schriftzug aufzukleben ist einfacher, als große Flächen, denn man kann das in Einzelteilen machen.

Erst fixieren, dann auseinanderschneiden und einzeln aufziehen. Klappt gut. Und ich kam optisch dahin, wo ich hinwollte.

Natürlich kam das auch auf die Fahrerseite, die lässt sich nur in der Enge schwer fotografieren. Was stand eigentlich jetzt noch dagegen, ihn abzulassen. Nichts. Also wieder auf die Räder mit dem Bock!

Jetzt kann man die lackierte Front auch mal mit Abstand fotografieren.

Die erste Fahrt wird wohl zum Scheinwerfer Einstellen gehen, mal schauen, wann Kollege Marco Zeit hat demnächst, dass ich an seiner Werkstatt das mal einstellen kann. Mir fehlt dazu das Equipment. Und da der Polo so versetzte Aufnahmen für die Scheinwerfer hatte, ist das wirklich Pi mal Daumen eingebaut, hoffentlich reichen die EInstellschrauben für das Positionieren. sonst wird das echt fummelig.

Wichtigstes Ziel war es gestern erst einmal alles hinter dem Prolo aufzuräumen, denn sonst würde er ja gar nicht rausgekommen.

Der Teppich unter dem Fahrzeug war übrigens einmal hellorange gemustert 😉

Im Fahrzeug habe ich das letzte Stück des Kabels für die Heckklappenverriegelung hinter der Verkleidung verlegt und auch da Karostreifen aufgebracht.

Die Dome muss ich auch noch irgendwann schwarz machen, aber nach dem Winter. Wichtig war mir erst einmal, dass die Karos rundum gehen.

Die Batterie war am Ladegerät. Zwischenzeitlich hatte ich eine Batterie mit überschrittener Halbwertszeit im Auto. Zum Testen reichte das. Jetzt sitzt aber wieder die gute Batterie am angestammten Platz.

Ich wär dann eigentlich bereit für den Rollout.

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Jetzt kleb ich ihm einen!

Ich bin endlich wieder zum Schrauben am Prolo gekommen. Obwohl Schrauben? Eher Kleben. Die Jägergarde Beschriftung sollte wieder drauf. Ich hatte aber nur Folie ausreichend für die zwei seitlichen Logos. Und eigentlich ist es schon zu kalt zum Kleben. Augen zu und durch. Woran man merkt, dass es zu kalt zum Kleben ist? Die Folie dehnt sich nicht, sie reißt, wenn man Pech, wie ich hat,

Wie man an den vielen Blasen sieht – ich bin wirklich kein Profi beim Kleben. Ich bewundere ernsthaft, die Typen, die mühelos ganze Autos foliert bekommen. Ich kann das nicht. Augen zu und durch. Zuerst die Beifahrerseite.

Dann zwischendrin die Felgenkappe suchen. Es ist um Mäuse melken, ich finde das verfluchte Teil nicht. Ich weiß ernsthaft nicht mehr, wo ich noch suchen soll. Vermutlich irgendwo dazwischen gefallen und liegt mit der Rückseite, die unscheinbar beige ist, nach oben. Werde mir wohl eine neue besorgen müssen. Und ich bin mir sicher: Sobald die lackiert ist, finde ich die alte…

Bevor ich die andere Seite beklebt habe, habe ich erst einmal die Beifahrertür von innen mattschwarz angeblasen.

Zweite Seite das Logo geklebt und dann die Tür mit dem Karostreifen. Alles wieder zusammengeschraubt, Voll die einfache und billige Methode, aber macht mich zufrieden.

Da an der Heckklappe noch die Verkleidung fehlte, habe ich die Gelegenheit genutzt für die identische Kur.

Ich denke, wenn ich es heute in die Werkstatthölle schaffe, dann kann ich ihn wieder auf die Räder stellen.

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Legen wir das dahin, wo ich es 100% wiederfinde…

Gestern ging es weiter an die Endmontag des Prolo. Die hintere Stoßstange ist fest, die Kennzeichenbeleuchtung verkabelt.

Die Arme der vorderen Scheibenwischer habe ich noch einmal schwarz übergeblasen vor der Montage. Da war der Lack teilweise abgeblättert.

Auch bei den Scheibenwischerwellen war Lack unters Abklebeband gelaufen. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Gewinde nachzuschneiden.

Die Dichtungen bekomme ich einfach nicht vernünftig sauber. Ich habe jetzt angefangen, mattschwarzen Lack in einen Deckel zu sprühen und das mit einem kleinen Pinsel zu übermalen. Oder gleich mitzulackieren bei der Lackierung der B-Säule auf der Fahrerseite. Das habe ich auch erledigt.

Vorne musste ich die Stoßstangen noch seitlich verschrauben, dann konnte auch die Radkastenverkleidung wieder rein. Und die Räder drauf.

Man sieht es auf dem Bild nicht so gut, aber es fehlt hinten einer der Deckel auf den Felgen. Das Rad hatte ich wegen der kleinen Schweißstelle als erstes ab. Und damals hab ich den Deckel bewusst weggelegt. Irgendwo hin, wo ich in a) 100% wiederfinde und b) er nicht zerkratzt wird. Nicht einfach irgendwo in eine Ecke geworfen. Ich werde wahnsinnig. Obwohl ich das so gemacht habe, finde ich den Deckel ums Verrecken nicht mehr. Was hab ich gesucht und geflucht. Bei den anderen Rädern hab ich ihn, was ja auch die einfachste Lösung ist, einfach wieder auf die Felge gedrückt nach der Demontage. Ich hoffe der taucht noch wieder auf. Glücklicherweise gibt es die noch neu zu kaufen. Aber das muss ja nicht sein.

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Kleinkarriert

Ich wollte gestern die Stoßstangen am Prolo verbauen aber Pustekuchen, der Lack war noch nicht trocken. Wie beschleunigt man die Trocknung: Mit Wärme. Also habe ich einen Heizlüfter auf ein Stoßstangenteil gerichtet.

Gab ja noch andere Baustellen. Die Verkabelung der Scheinwerfer beispielsweise. Für einen Blinker hatte ich den Blinkereinsatz, was mir fehlte, war die Gummitülle gegen Wassereinbruch. Da muss doch irgendwas im Fundus liegen. Ich fand eine Lenkmanschette – fragt mich nicht von welchem Fahrzeug – in einer Grabbelkiste.

In der entsprechende Länge abgeschnitten, dass es über den Blinker geht, verkabelt und das Ende mit Isolierband abgedichtet. Also wenn das nicht wunderschön ist, was dann? Improvisation deluxe.

Funktionieren wollten die Blinker aber partout nicht. Falsch herum angeschlossen? Mal abgesehen, dass das furchtbar egal ist, da der Plastikblinker keine Masse zur Karosserie führt, die Kabelfarben passten. Sicherung? Relais defekt? Es war so profan. Ich hatte die Kabel von der Kennzeichenbeleuchtung hinten abgemacht. Das Pluskabel mit Stecker, der Masseanschluss war geschraubt. Und an der Schraube lag auch die Masse der Heckleuchten und nun suchte sich der Strom abenteuerliche Wege.

Standlicht ging auch eines nicht. Der Sockel war korrodiert. Irgendwann funzte aber alles, wie es soll:

Die Fahrertür war ja von meinem Schlachter, da fehlte die Türverkleidung. Die Tür passte, aber ich musste einige Anbauteile von der alten Tür übernehmen. So ist der Innengriff beim 2F anders.

2 Clips sind anders, 4 Clips musste ich oben entfernen, weil beim 2 F die Türverkleidungen über die komplette Tür gehen, …

Aber die Türverkleidung stumpf draufschrauben? Man sieht im Inneren blankes Blech und die rote Farbe beißt sich mit dem Außenlack. So sieht noch immer die Beifahrertür aus.

Und wenn man schon mal die Verkleidung ab hat… Also etwas mattschwarz aus der Sprühdose und ein kleinkarierter Klebestreifen – der optische Unterschied sind Welten.

Das werde ich im gesamten Fahrzeug noch umsetzen. Die hintere Verkleidung auf der Seite muss eh noch ab, um das Kabel der Heckklappenverriegelung zu verlegen. Vorne liegt es inzwischen schon unterm Teppich.

Die vorderen Stoßstangenecken konnte ich einigermaßen trocken bekommen. Die sind montiert samt Kennzeichen.

Es wird, es wird. Meinen Plan, den Wagen am kommenden Sonntag auf dem Altautotreff zu präsentieren, wird aber leider nicht klappen. Dafür hätte er gestern fertig sein müssen.

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Paint it black

Gestern waren die Stoßstangen vom Prolo wieder dran. Sie bekamen von hinten wie von vorne einen Lackauftrag mit Brantho Nitrofest.

An der Außenseite hatte ich vorab mit einem Haftvermittler gearbeitet. Da am Ende des Abends das schon trocken war, gab es gleich noch einen Auftrag mit schwarz seidenmatt.

Seidenmatt trocknet im Verhältnis zu glänzendem Kunstharzlack relativ schnell, so dass ich hoffe, die morgen montieren zu können.

Im Innenraum habe ich einen Taster ans Armaturenbrett gebaut für die Entriegelung der Heckklappe. Ist auch soweit verkabelt, nur das Kabel nach hinten muss ich noch verstecken. Funktioniert einwandfrei.


Die Haubenhalter habe ich ausgerichtet und richtig verschraubt. Die Haube hat jetzt – wie vom TÜV vorgeschrieben – trotz fehlendem Fanghaken eine doppelte Verriegelung.

Für den Scheinwerfer auf der Fahrerseite habe ich den letzten Halter noch gebaut. Der ist wieder geklebt.

So langsam ist ein Ende in Sicht…

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Der Begriff „pornös“ trifft es wohl…

Man hätte ewig an dem geflakten Grill des Prolos mit den Flakes herumlackieren können. Ich habe gestern beschlossen, dass mir das Ergebnis reicht. Also habe ich das Jägermeistergitter von hinten mit Karosseriekleber eigeleimt.

Um das möglichst dicht an das Gitter zu kleben, habe ich das mit vielen Kabelbindern fixiert. Und da mir das nur im Weg herumgelegen hätte bei den folgenden Arbeiten, habe ich es gleich in den Rahmen geschraubt und das Ganze an die Motorhaube verschraubt.

Puh! Ja, das ist Porno! Gefällt mir persönlich wirklich gut. Kann es kaum erwarten, das einmal in der Sonne zu sehen.

Was natürlich daneben fehlt, das sind die Stoßstangen. Weil mich die Schrauben nach vorne genervt haben, habe ich kurzerhand die Halter von innen angeschweißt. Der Schraubenkopf hätte auf der Fahrerseite bei der Montage des Kennzeichens gestört.

Die Schweißnähte heider Ecken habe ich mit Dichtmasse versiegelt. Sieht man da unten zwar kaum, aber ich wollte das weg haben.

Auch an den hinteren Stoßstangen bin ich weiter gekommen. Ich habe mich durchgerungen, die Opel Kennzeichenbeleuchtung zu verwenden. Dazu musste ich die Öffnung etwas vergrößern.

Ich muss mal sehen, ob sich das „Glas“ vom schwarzen Gehäuse trennen lässt, dann blase ich das noch einmal schwarz über.

Die eine noch offene Ecke habe ich geschlossen.

Da der Übergang zu den Ecken nicht 100%ig geworden ist, brauchte ich minimal Spachtel.

An der Karosserie bin ich weiterhin damit beschäftigt, die Dichtungen von unter das Abklebeband gelaufenem Lack freizukratzen. Was eine Scheiße! Das nächste Mal kommen die Scheiben raus, das wäre weniger Arbeit gewesen! Aber zur Motivation habe ich schon einmal auf der Beifahrerseite die B-Säule und die Fenstereinfassungen schwarz lackiert.

Fenstereinfassung? ja, genau. Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, dass die Dichtungen der hinteren Seitenscheiben weiter unten enden, als die von den Türen? Ist nur ein kleines Stück, aber ich habe das jetzt mit mattschwarzem Lack ausgeglichen. Ich stehe auf solche Details!

Spiegel und Türgriff sind auf der Seite auch schon drauf. Beim Türgriff war von der Edelstahlblende der schwarze Lack teilweise abgeblättert. Auch das habe ich korrigiert.

Wenn ich das so komplett chromlos ansehe, gefällt mir das eigentlich sehr gut. Deshalb wird es wohl das Beste sein, die Stoßstangen nicht zu flaken, sondern schwarz zu lackieren. Das passt einfach besser zum restlichen Look und lässt den Grill noch mehr optischn knallen.

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