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Dieser Tacho macht mich WAHN-SIN-NIG!

Die Passat Tachowelle, die ich verbaut hatte im Prolo, machte langsam die Grätsche – der Tacho spann ja eh extrem, schoss weit übers Ziel hinaus. Bei der Demontage zerfiel sie endgültig, hatte die mit Isolierband notdürftig geflickt.

Ich hatte ja noch die zwei neu gekauften Polo Tachowellen. Aber nach jedem Ausfall waren die ab vom Tacho, rastete nicht ein. Gut, da die eh nix taugen, kann man mal was probieren. Eingeflext und mit Draht gesichert.

Was passierte? Der Tacho schoss hoch und zeigte nur Müll an. Siehe Foto:

Sieht normal aus? Ja, wenn ich 110km/h gefahren wäre. Aber das ist ein Foto im Stand. Muss man das verstehen?

Ich habe eine neue Tachowelle bestellt, wichtig war mir von einem anderen Hersteller. Gab es auf eBay nicht. Dann eben eine Passat Tachowelle. Hauptsache lang genug, länger ist egal. Nach dem Ausbau des Tachos wusste ich, warum er stehen blieb: Die Tachowelle ist im Tacho abgerissen, der Rest steckte im Tacho.

Rausfummeln? Für eine Spitzzange steckt es zu tief drin, Tacho auf den Tisch klopfen ging auch nicht. Kleiner Schraubendreher? Wo denkt Ihr hin? Nadel? Kratze den Tacho null.

O.k., ich war daheim und nicht in der Werkstatt, was liegt rum. Den Tacho mit dem DZM wollte ich nicht verbauen, weil da a) der Tacho ja auch spann und b) beim Einschalten der Zündung die Öllampe nicht blinkte und c) die Tankuhr spann ja auch.

Ich hab da so einen Basteltacho von Flash geschenkt bekommen. Zustand: Na nennen wir es mal fies.

Nadel vom DZM abgefallen, fiese billige Tachofolie, die geschrumpft ist und dabei gerissen, verkehrtes Mittelteil für einen DZM Tacho (unten gehört eine Uhr rein und die Tankuhr unter den DZM), usw… Aber einem geschenkten Gaul…

Die Folie hinten mit fiesen Lötstellen.

Mir ging es jetzt erst einmal um die Funktionen: Tacho, Warnleuchten, Tankuhr und Temperaturanzeige. Optik? Temporär schnuppe. Also habe ich den Tacho ausgebaut und in mein Kombiinstrument eingebaut.

Neue Tachowelle eingesetzt, Tacho wieder ins Auto. Zündschlüssel gedreht und was ist? Die Ölleuchte blinkt nicht. Ernsthaft? Wo ist die Kamera. Da verarscht mich doch wer. Das darf doch einfach nicht wahr sein.

Probefahrt.

Ernsthaft. Ich war kurz davor die Karre anzuzünden.

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Und ewig wiehert der Amtsschimmel

Ich war gestern bei der Zulassungsstelle in Mainz.

Ich hatte diesmal vorher online einen Termin ausgemacht. Verkürzt die Wartezeit doch um einiges, auch wenn ich Samstag den Termin gemacht hatte und Donnerstag der erste freie Termin war. Ein Punkt war der Nachtrag der Eintragungen in den Schein. Das war kein Thema.

Auf der Seite 2 ist noch viel Platz. Ich hab es noch nie auf eine Seite 3 gebracht. Herausforderung angenommen 😉

Ein weiterer Punkt war: Ich wollte beim Prolo ein leicht schmaleres Kennzeichen vorne abstempeln lassen. Obwohl dazu nichts in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) steht: Die Mainzer Zulassungsstelle stempelt keine Engschrift mehr. Also habe ich mich erkundigt, welches die Minimalbreite für zweizeilige Kennzeichen ist ohne Engschrift mit 2 Buchstaben und 3 Ziffern. Das sind 295mm. Also ein dementsprechendes Kennzeichen anfertigen lassen.

Die Mitarbeiterin am Schalter hatte das noch nie und zog Kollegen zur Hilfe heran. Es waren teilweise vier(!) Kollegen gleichzeitig am Recherchieren. Erste Argument: Das ginge nicht, das wäre Engschrift. Ernsthaft? Ist es nicht. Ich wurde unentspannt. Um Fassung gerungen. Sie können nachmessen, die Schilderaufeinander legen etc.

Nächstes Argument: Da muss ein Mindestabstand zwischen Rand und Buchstaben sein. Wie viel? Hat der Mitarbeiter nirgends gefunden. Angeblich fand er aber in der FZV die Angabe, dass ein zweizeiliges Kennzeichen 340mm Breite haben muss und ein einzeiliges 520mm. Dass es genug kürzere einzeilige gäbe – nein, das könne nicht sein.

Resultat nach einer Dreiviertelstunde am Schalter: Eintragungen im Schein, 295mm Kennzeichen nicht gestempelt.

Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Also habe ich die FZV im Internet durchstöbert. Die optische Ausführung ist in Anlage 4 geregelt. Einmal abgesehen davon, dass dort die Engschrift ganz offiziell geführt wird als zulässige Schrift, was steht da zu der Breite des zweizeiligen Kennzeichens?

Da steht nichts von einer absoluten Breite, sondern ein Größtmaß der Breite. Bedeutet, wenn die anderen Maße eingehalten werden, kann das Kennzeichen auch schmäler ausfallen. Der Abstand der Buchstaben zum Rand, der mir angekreidet wurde beträgt übrigens min. 8mm

Ich würde es Punktlandung nennen.

Also die Zulassungsstelle angerufen. Sie hatten noch offen, es wäre also theoretisch möglich gewesen, das gestern noch zu stempeln. „Das muss die Zulassungsstellenleiterin entscheiden. Die ist heute nicht im Haus“. Muss ich dazu jetzt noch etwas schreiben? Ich habe jetzt mein Anliegen per E-Mail vorgetragen. Mal sehen, wie sie antworten. Ich kann heute nicht zur Zulassungsstelle, ich erwarte wichtige Pakete. Man munkelt, Montag sei Heiligabend und Weihnachten lass ich mir nicht durch die Zulassungsstelle verderben.

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Mach Sitz!

Mein „neuer“ Tacho für den Prolo ist da. Gleich einmal eingebaut.

Dass die Öllampe bei Einschalten der Zündung angeht, stimmt mich zuversichtlich. Dass die Uhr nicht geht – muss ich das wirklich schreiben? Nicht wirklich, oder?

Die Opelsitze, die ich verbaut habe, waren ja geschenkt, bzw. für eine Kiste Bier. Dass da inzwischen die Einstiegswange aufgegeben hat, verwundert nicht wirklich.

Da wollte ich etwas tun, vor allem, um zu verhindern, dass das weiter aufreißt. Ich hab einen Jägermeister Kühlergrill? Was lag da näher, wie ein Jägermeister Patch.

Mit der Sitzfläche denke ich mir auch noch etwas aus. Richtig toll ist das nicht.

An der unteren Einstiegswange fing die Naht ebenfalls an, einzureißen.

Störte mich nicht wirklich. Damit aber auch das nicht weiter aufreißt, reichten ein paar Stiche.

Nicht schön, dafür hätte ich den Sitz wohl ausbauen müssen, aber das hält. Aber man sieht schon, an einer Stelle wird der Stoff schon dünn. Ewig wird das nicht mehr halten.

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Legalisiert

Gestern hatte ich TÜV Termin mit dem Prolo.

Kein Angsttermin, denn der Umbau war ja vorab mit dem Prüfer abgesprochen.

Neben dem Umbau wollte ich die Rücksitzbank austragen lassen, weil hinter mir eh keiner sitzen kann und ich die Sitzfläche eh nie im Auto habe. Der Prüfer hatte eine bessere Idee: Ein optionaler Eintrag, dass ich sowohl eine Platte hinten fahren dürfte, als auch Sitze. Apropos Sitze: Die Opel Hocker habe ich auch eintragen lassen.

Das muss ich jetzt noch in die Papiere eintragen lassen.

Auf der Heimfahrt zündete ich am Prolo den Turbo Boost.

Nein, der Bock läuft natürlich keine 260km/h – ein neuer Fehler am Tacho, der mich wieder mal völlig überrascht hat. Es wird nicht langweilig. War nur, bis ich wieder langsamer wurde, dann sprang er auf eine realistische Anzeige. Was für eine Diva von Tacho.

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Was ein Arschloch von Tacho!

Dass der Tacho im Prolo nicht funzte, nervte. Klar, man konnte improvisieren, bei mir war dann das Navi ständig an, hat ja auch eine Art Tacho.

Der Verkäufer des eBay Kleinanzeigen Tachos verschickt per Hermes. Samstag habe ich TÜV Termin für die Eintragungen. Keine HU, aber man will ja einen guten Eindruck machen und wenn der Prüfer den Wagen in die Halle fährt und der Tacho nicht geht – schlechter Einstieg.

Ich hatte ja noch diverse Tachos, dachte allerdings, dass keiner mit Tageskilometerzähler dabei ist – aber denkste! Einer war dabei. Den könnte ich nehmen und in das Kombiinstrument mit dem DZM einsetzen. Aber bevor ich das auseinandergeschraubt habe, dachte ich mir: Schraub erstmal das andere KI rein und fahr eine Runde, ob der geht und die Kilometer zählt.

Die Probefahrt: Michael Manousakis würde sagen: „Katastrophe“. Tachonadel zitterte heftigst, genau wie bei alten Tacho bevor der komplett ausstieg. Beide Tachos hin? Unwahrscheinlich. Die ausgewechselte Tachowelle herausgesucht und ich wollte mit dem Akkuschrauber den „neuen“ Tacho testen.

Vorher checkte ich den Testaufbau mit dem kaputt vermuteten Tacho und siehe da:

Nanu? Der Tacho scheint zu funktionieren. Wieso nicht im Auto? Nächster Test: Auto vorne beidseitig aufgebockt, Motor an, 4. Gang und die Tachowelle angesehen. Äh ja, geht auch.

Eine Wolke Fragezeichen schwebte über meinem Schädel, wie im Comic. Dann mal den Tacho im aufgebocktem Zustand dran.

Zittert etwas, könnte aber am aufgebockten Zustand liegen. Also wieder auf die Räder, alles zusammengebaut, Probefahrt.

Tacho ohne Funktion. Ernsthaft? Will der mich verarschen, dieser verf…. Tacho?

Alles wieder auseinandergerissen. Tachowelle war ab. Hatte ich erwähnt, dass diese Tachowellen nicht richtig einschnappen? Anscheinend hat sich jedes Mal die Tachowelle selbst abgezogen, wie auch immer das geht. Passat 32B Tachowelle genommen, nicht mehr ganz so fit, aber die rastete ein und siehe da: Ich habe einen funktionierenden Tacho!

Fällt Euch aber etwas auf? Richtig, jetzt geht der DZM nicht mehr. Ging schon nach dem ersten Tachoausbau nicht mehr. Ich hatte gedacht, ich hatte vergessen, das grüne Kabel, das gesondert zum Tacho geht, wieder anzustecken.

Das Kabel liegt beim Fox nicht im Kabelbaum. Aber das ist drauf. Und ich habe gemessen, da kommt auch der Strom von der Zündspule an. Weiteres Phänomen: Beim Anschalten der Zündung geht die Öllampe nicht an. Und bei der Heimfahrt irgendwann fiel später als sonst, aber trotzdem zuverlässig die Tankuhr wieder aus.

Klar könnte das auch am Tankgeber oder der Verkabelung dahin liegen, aber 3 Fehler am Tacho – das legt den Verdacht nahe: In dem Tacho ist weiterhin der Wurm drin. Oh, wie ich es hasse…

Der Tacho bleibt jetzt drin, bis der aus eBay Kleinanzeigen kommt. Angeblich funktionierte der bis zum Ausbau. Dann baue ich den ein und sehe erst einmal, ob Ölleuchte und Tankuhr gehen. Dann weiß ich, dass es sicher am Tacho liegt.

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Taugt der Streich- & Rollzusatz von Glasurit?

Beitrage enthält „bezahlte“ Werbung – Glasurit hat den Lack zur Verfügung gestellt.

Ich habe den Prolo ja neu lackiert auch um den Streich- und Rollzusatz von Glasurit zu testen. Und es fehlte bis heute das Resümee.

Ich habe ja schon öfters Autos gerollt – mit Kunstharzlack ist das kein Problem, aber mit Autolack waren die Ergebnisse meist suboptimal, gerade beim Titan. Da kann man die Lackierung teilweise wirklich als Katastrophe betrachten. Das Hauptproblem ist das Schäumen des Lacks. Und das führt zu Oberflächen, die man nicht wirklich haben will.

Ich hatte schon beim Lackieren das einmal nebeneinander getestet – mit und ohne Zusatz und der Unterschied ist schon krass.

Nun ist orange eine schwierig zu lackierende Farbe, weil nicht so stark pigmentiert. Deshalb hatte ich so meine Probleme bei der Lackierung. Was die Sache auch nicht wirklich erleichtert: So ein Autolack mit Härter und dem Zusatz ist sehr dünnflüssig. Für das Spritzen wäre das gut, für das Rollen eher ein Problem. Man kämpft oft gegen Läufer und ganz frei von Läufern ist meine Lackierung auch nicht geworden.

Es war beim Lackieren – was dem Zeitplan geschuldet war – auch etwas zu kalt. Also die Lackierung jetzt nicht auf die Goldwaage legen. Aber bei Tageslicht betrachtet, ist der Lack wirklich gut verlaufen, hier ein Anblick der Motorhaube.

Ganz streifenfrei habe ich es nicht hinbekommen, aber ich bin zufrieden. Ein paar Ecken ärgern mich, aber das ist eben jetzt so. Die Qualität einer richtig gespritzten Lackierung habe ich nicht erreicht, aber es ist deutlich besser, als ohne den Zusatz. Also für mich heißt das: Ziel erreicht. Mit etwas Übung lassen sich sicher noch bessere Ergebnisse erzielen. Wer also, wie ich, nicht die Möglichkeit einer Lackierkabine hat und trotzdem ein Auto selbst lackieren will, dann ist das durchaus eine ernsthafte Alternative.

Gestern habe ich einmal bessere Bilder von der gesamten Karre gemacht – für diese Wintersaison bleibt sie jetzt so. Ich denke, ich werde im Sommer aber noch das Heck ändern, das ist mir noch zu sehr Polo. Ideen dazu habe ich bereits, mal sehen, ob ich dabei bleibe.

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Manchmal muss man Probleme pragmatisch lösen.

Der Tacho vom Prolo ging nicht mehr. Ich hatte die Tachowelle in Verdacht, aber da hatte ich noch eine.

Der Einbau ist ein Geficke. Es ist einfach zu wenig Platz im Armaturenbrett. Um die Tachowelle hinten dranzufummeln ist einfach kein Platz.

Einfach reinkippen? Geht nicht. Kein Platz. Von hinten drauffummeln? Zu große Hände. Wo ist das Werkstattkind mit den kleinen Händen, wenn man es braucht? Da fehlt ein lächerlicher Zentimeter.

Und wie ich so vor mich hin fummelte und vor mich hin fluchte, kam mir eine Idee. Wenn kein Platz da ist, dann schafft man eben welchen.

Es ist die Erhöhung in der Mitte. Moment mal? Brauche ich davon alles? Cutter genommen und einen Streifen davon weggeschnitten. Das ist Plastik und nässt sich schneiden, man muss nur aufpassen, dass man in kein Kabel schneidet. Das ist weder elegant, noch professionell. Das ist pragmatisch. Aber das ist mir scheißegal.

Die Tachomontage danach? Ein Kinderspiel! Und wer sich fragt, ob das nicht stört, wenn da jetzt ein Stück fehlt – natürlich nicht. Da sitzt ja eine Blende drüber.

In der Garage lässt sich der Tacho nicht testen, also Probefahrt. Es gab noch ein paar Strahlen Restsonne. Gelegenheit, endlich mal ein Foto vom Flakegrill in der Sonne zu machen.

Ich liebe Flakes! Was ich weniger liebe: Der Tacho geht immer noch nicht. Es lag also nicht an der Welle – es ist der Tacho, der über den Jordan gegangen ist. Was hab ich ein Glück mit Tachos in dem Bock.

Klar habe ich inzwischen welche im Fundus, die funktionieren, aber das war der einzige mit funktionierendem Tageskilometerzähler. Also habe ich noch gestern einen günstigen neuen Tacho geschossen.

Scheibe zerkratzt, Rücksteller der Uhr abgebrochen, aber das ist egal. Ich will ja nur den eigentlichen Tacho von diesem Kombiinstrument in meines mit DZM übernehmen.

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Da waren es wieder vier

Ich habe mich damit abgefunden, ich musste eine neue Radkappe besorgen. Da ich gebraucht keine gefunden habe, musste es eben eine neue sein. Glücklicherweise gibt es die noch neu beim VW Classic Parts Center.

Es tut schon etwas weh, ein Neuteil zu versauen, aber es musste sein. Anschleifen und den Volkswagen Schriftzug zuspachteln.

Erst Glasfaserspachtel, dann Feinspachtel, alles verschleifen und dann mit Graffiti Lack angeblasen. Die Felgen tragen ja noch den Lack. Damit es trocknet, habe ich das mit einem Heizlüfter getrocknet.

Von der Felge musste der Rest des Jägermeister Aufklebers ab. Eine Fummelarbeit, ich konnte nicht mit Verdünnung arbeiten, denn das hätte den Lack angelöst.

Nie und nimmer hätte ich den Aufkleber auf die Kappe bekommen, dass es 100% fluchtet. Zum Abschloss kam ein neuer Jägermeister Aufkleber auf die Felge.

Anderes Thema: Auf der Fahrt zur Werkstatthölle wurde der Tacho laut & hektisch.

Also raus mit dem Tacho. Ich hatte ja eh das Problem mit der Tankuhr.

Was soll ich sagen? Die Tachowelle war ab! Sie klinkte sich nicht mehr ein. Das ist ein ewiges Gefummel da hinterm Tacho, man kommt nicht vernünftig dran. Also erst einmal die Tankuhr.

Festgezogen war sie richtig, hätte mich auch gewundert, wenn Holger da gepfuscht hätte. Aber etwas anderes war mir aufgefallen. Als ich oben aufs Armaturenbrett geklopft habe, flackerte die Beleuchtung. Also mal sehen, ob da was offensichtlich verkehrt läuft. Und ich habe etwas gefunden. Von einer Birne war das Gehäuse gebrochen und die saß nicht mehr sicher im Tacho.

Eine andere eingebaut, die Steckverbindung zum Tacho mit WD40 eingesprüht und alles wieder zusammengebaut. Was soll ich sagen: Ja, die Tankuhr funzt jetzt wieder. Aber der Tacho nicht mehr.

Ich habe noch eine Tachowelle. Muss ich die eben einbauen. Wieder alles auseinanderbauen. Ich könnte kotzen.

Auf der Heckscheibe habe ich den Jägergarde Aufkleber gegen eine Version mit der neuen Typographie getauscht.

Passt besser zum restlichen Design. Aber irgendwie ist der mir zu klein. Ist wahrscheinlich nicht die letzte Version.

Die Haubenhalter waren billig und sie sind billig. Die eine Seite klemmt jetzt schon. Flutscht nicht so, wie es soll. Was hilft? Flutschi – in dem Fall in Form von Vaseline.

Geht jetzt deutlich besser. Mal sehen, ob das auf Dauer so funktioniert.

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Kein TÜV

Sorry dafür, dass ich gerade etwas wenig schreibe, aber ich hab derzeit viel Arbeit und der Job geht eben vor.

Eigentlich hätte ich gestern einen TÜV Termin gehabt, um die Umbauten am Prolo einzutragen, aber der Prüfer musste mir absagen – er ist schlichtweg krank. Passiert. Höhere Gewalt. Ich finde die Umbauten jetzt nicht so heftig, dass das kein anderer TÜV eintragen würde, aber mit dem Prüfer war alles vorbesprochen, dann warten wir eben, bis er wieder gesund ist.

Eigentlich hatte ich keine Zeit dazu, aber ich musste gestern trotzdem einmal in die Werkstatthölle, ich musste etwas abholen. Und so ganz ohne etwas zu tun geht natürlich auch nicht. Ich hatte zwei Dinge an der Heckklappe, die mich tierisch abnervten. Zunächst hatte der Heckklappendämpfer die Grätsche gemacht. Sprich, der alte hielt die Klappe überhaupt nicht mehr. Einladen und dabei die Klappe halten ging mir nicht auf den Sack, das sprang mit Anlauf in die Eier. Aber so ein Dämpfer ist ja schnell gewechselt.

Der Polo 86C hat übrigens nur einen Dämpfer, wenn der neue schnell schlapp macht wegen des Zusatzgewichts der geänderten Klappe, verbaue ich einfach einen zweiten auf der Beifahrerseite.

Um den zu wechseln, musste ich aber erst einmal in den Kofferraum und da lag das zweite Problem. Das Schloss entriegelt ja inzwischen elektrisch. Also sollte es. Nun war ich diese Woche einkaufen, will einladen, drücke den Knopf, es klackt, ich gehe selbstbewusst zum Kofferraum, ziehe an der Klappe und nix. Zu. Was macht man? Obwohl man es weiß, drückt man nochmals, versucht wieder die Klappe zu öffnen und natürlich dasselbe Ergebnis. Ihr werdet es erraten, auch beim dritten Versuch.

Glücklicherweise kann man im Polo vom Innenraum aus die Verkleidung der Heckklappe abnehmen. Und da sah ich es, die Verbindung zwischen Stellmoto und Gestänge war ab. Am Gestänge gezogen, das Schloss war auf. Im ausgebauten Zustand die Misere angesehen. Ich dachte, da wäre etwas weggebrochen.

Mitnichten und Mitneffen. Den Motor, den ich verwendet habe, ist ja ein Stellmotor für eine Tankklappe. Was mir nicht aufgefallen war: der untere Teil ist nur eingeklipst. Das war leicht schräg eingebaut, den Rest kann sich jeder denken.

Damit das nicht wieder passiert, habe ich das jetzt mit Draht gesichert.

Ich hatte ja keine Zeit – und nichts hält so lange, wie ein gutes Provisorium.

Etwas anderes wollte ich noch checken. Letzthin war die Tankuhr ausgefallen. Aber wie von Wunderhand, bei der Fahrt zur Werkstatthölle ging sie. Als ich wieder zurückfuhr auch.

Allerdings nicht lange.

Vorführeffekt. Irgendwo muss da ein Wackler drauf sein. Fragt sich nur beim Tacho oder beim Geber. Elektrik und ich werden keine Freunde…

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So ein Polo ist auch nur ein Passat

Am Donnerstag ist TÜV Termin, um den ganzen Blödsinn am Prolo einzutragen. Mit dem Heckwischerarm vorne brauche ich da nicht aufzutauchen. Also musste ich das Problem lösen. Ich hatte noch die Arme vom Polo 2F Schlachter, aber wie ich schon irgendwann einmal festgestellt hatte, das Loch im Scheibenwischerarm vom VW Polo 2F (rechts) ist größer, als das vom Polo 86C Vorfacelift (links).

Einen weiteren Polo hatte ichnie geschlachtet. Also suchen wir im Fundus. Plan war eigentlich einen Arm zu suchen, der die richtige Verzahnung hat, den Abtrennen und mit dem Arm des Polos zu verschrauben. Fragt mich jetzt nicht ob Passat Typ 32 oder 32B, ich fand einen, der zwar etwas anders gebogen ist, aber fast die identische Länge hat. Den zerflexen, zu was? Das passte Plug & Play!

Steht leicht schräger, aber was soll´s? Er wischt den identischen Bereich und wenn man nicht so genau hinsieht, sieht man den Unterschied kaum.

Das bleibt jetzt erst einmal so, funktioniert ja.

Den Blog, das Projekt, aber auch die Jägergarde, deren Mannschaftstransporter ja der Prolo ist, unterstützen so einige. Ein paar davon habe ich als Dank jetzt auf dem Kotflügel verewigt.

Der eine Scheinwerfer war lose – eine der Schrauben hatte nicht gepackt. Da waren mir die Blechmuttern ausgegangen. Da hatte ich welche nachgekauft.

Der Scheinwerfer ist jetzt fest. Mir gefällt die Position der beiden Scheinwerfer noch nicht so wirklich. Die sitzen leicht unterschiedlich. Das wird ein Geduldsspiel, das annähernd gleich hinzubekommen. Das verschiebe ich aber auf nach der Saison. Jetzt wird erst einmal gefahren.

Die scheppe Stoßstangenecke konnte ich aber nicht ertragen, weil dadurch das Kennzeichen schief hing. Die musste ich richten…

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